EGF1 und Diabetes bei Mäusen

Dieses Thema enthält 2 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Chris Michalk Chris Michalk 21.08.2014 um 14:52.

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    Markus
    Markus
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    Kam gerade in einem Newsletter des FID-Verlags:


    Wenn Sie unter Typ-2-Diabetes leiden, müssen Sie, je nachdem wie fortgeschritten Ihre Erkrankung ist, entweder Medikamente nehmen oder Insulin spritzen. Damit kann Ihre Krankheit zwar recht gut behandelt werden. Doch die Medikamente haben alle bestimmte Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen.

    Amerikanische Forscher des Salk Gene Expression Laboratory in Kalifornien haben nun im Tierversuch eine Alternative gefunden. Sie haben fettleibigen Mäusen den Wachstumsfaktor EGF1 gespritzt. Eine zweite Gruppe Mäuse wurde nicht behandelt.

    Die Wissenschaftler staunten nicht schlecht: schon eine Behandlung mit dem Wachstumsfaktor reichte, um den Blutzuckerspiegel der Mäuse zu normalisieren.

    Bei gesunden Mäusen hatte die Spritze keine Auswirkungen auf den Blutzucker. Wurde bei diesen Tieren dann aber das Gen für EGF1 ausgeschaltet, dann bekamen diese Diabetes. Der Grund: EGF1 verringert sofort die Insulinresistenz und damit einen der Gründe für Diabetes Typ 2. Nun wollen die Forscher aus diesem Stoff ein Medikament entwickeln, das sich nur noch auf den Blutzuckerspiegel auswirkt.

    #93907 (0)
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    Das ist doch mal eine gute Nachricht. Diabetes entwickelt sich ja immer mehr zur Volksseuche.
    Bleibt die Frage, wie man EFG1 (beim Menschen) erhöht??
    Vitamin-D scheint auch eine Rolle zu spielen.

    Jens

    #93908 (0)
    Chris Michalk
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    Das Problem an der Sache ist, dass es hierbei um einen zellulären Wachstumsfaktor handelt. Man kann das nicht einfach so "spritzen".
    Wenn man das macht, dann bekommt man Krebs.

    Ziel einer Prostatakrebs-Vorsorge ist auch, EGF1 zu senken. Sport macht das, man hat dann ca. 18% niedrigere Werte.

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