Effektives Lernen /Prüfungsvorbereitung

Dieses Thema enthält 21 Antworten und 14 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Performance_ 22.04.2016 um 15:25.

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    Wirbelwind
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    Beiträge: 259

    Zu einem "Lernsystem" gehört natürlich noch viel mehr:

    Lernperioden, Lernpausen,
    feste Zeiten für bestimmte Lernaufgaben einplanen,
    die Zeiten einhalten (dein Gehirn stellt sich auf diese Zeiten ein)
    physisches Ablenken (Training, in den Wald gehen, radfahren, Umgang mit lieben Menschen, Sex etc.)

    Auch ein wohldurchdachte Ablage, Literatursammlung etc. ist unbedingt erforderlich.
    Das Material strukturieren: Stifte, Papier, Karteikarten, Farben, Marker, den Lerninput auf möglichst vielen Ebenen darstellen (sehen, hören, selbst etwas zeichnen, basteln, malen, Karteikarten schreiben etc.).

    Je mehr System desto besser. Und langfrisitig schlägt selbst ein mäßig gutes System ein Vorgehen nach Zufall mit Längen, so nach dem Motto: Mist, noch 3 Tage bis zur Prüfung, jetzt aber Tag und Nacht lernen ("Chaoslernen").
    Da helfen dann auch keine NEMs mehr.

    #110260 hilfreich: 0
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    Kontra
    Beiträge: 169

    Ich würde da wohl auch eher an Lerntechnik als an NEM´s denken.

    In meiner Prüfung war der Stoff schon arg viel (Durchfallquote 70%). Ein Jahr lernen (nach 10 Jahren Berufserfahrung und Studium), neben einer 40 Stunden Woche…in den letzten 8 Wochen nur noch lernen. Ein Jahr lang kein freies Wochenende. Ich habe 90 Minuten gelernt, 20 Minuten hingelegt und ausgeruht und in Gedanken das Gelernte durchgegangen. Man glaubt gar nicht wieviel man damit ins Hirn reinbekommt. Man muss halt konsequent sein. Ich konnte so täglich von morgens 7 Uhr bis Abends um 20 Uhr richtig motiviert und effektiv lernen. Mittags irgendwann eine Stunde Pause. Wenn man ein Ziel hat, schafft man eigentlich alles..auch wenn es mal kleine Rückschläge gibt.
    Und wie schon Wirbelwind schrieb. Es muss strukturiert sein. Und man muss halt einfach Freude an der Sache haben…..

    #110261 hilfreich: 0
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    Wirbelwind
    Teilnehmer
    Beiträge: 259

    Ja, richtig!

    Noch dazu "Dicke Brocken" in kleinere "Häppchen" aufteilen.
    Also großen Lernstoff in kleinere Unteraufgaben oder Zwischenziele aufteilen, mit Zeitplan.

    Ihr kennt ja sicher den Spruch: "How do you eat an elephant?"
    Antwort:
    "Piece by piece".

    #110262 hilfreich: 0
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    MariKa
    Beiträge: 185

    Zitat von Wirbelwind im Beitrag #15


    Wer vernünftig lernen will, braucht ein System. Etwas, was über Wochen, Monate oder gar Jahre Bestand hat. Sich den Lernbedürfnissen anpasst und trotzdem praktikabel ist und Spaß macht.
    Ich würde jedem empfehlen, sich mit ANKI zu beschäftigen. Ist ein "spaced repetition" System. Die Software ist kostenlos und kann praktisch für alles was gelernt werden soll eingesetzt werden.
    Um ANKI zu verstehen, könnte man z. B. diesen Artikel eines sehr erfolgreichen Studenten lesen:
    http://rs.io/anki-tips/
    Ich habe damit z. B. Japanisch gelernt und kann mich gut unterhalten. Ohne Anki wäre das niemals gegangen.

    頑張って ください


    Hei Wirbelwind,

    Ich hab schon öfter von Anki gehört und mich nun wieder daran erinnert. Ich selber nutze seit Jahren die mnemo Technik und schätze, das hätte man super kombinieren können.

    Fürs IPad kostet es 25 Euro. Meinst du, das lohnt sich? Oder braucht man einen PC? Meiner ist ziemlich kaputt.
    Hast du auch Erfahrung mit komplexeren Inhalten als Vokabeln?
    Habe nächstes Jahr mein 2. Examen und bin am überlegen, ob das noch was bringt;-)

    Danke! Liebe Grüße, Kristina

    #110263 hilfreich: 0
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    Wirbelwind
    Teilnehmer
    Beiträge: 259

    Zitat von MariKa im Beitrag #19


    Zitat von Wirbelwind im Beitrag #15


    Wer vernünftig lernen will, braucht ein System. Etwas, was über Wochen, Monate oder gar Jahre Bestand hat. Sich den Lernbedürfnissen anpasst und trotzdem praktikabel ist und Spaß macht.
    Ich würde jedem empfehlen, sich mit ANKI zu beschäftigen. Ist ein "spaced repetition" System. Die Software ist kostenlos und kann praktisch für alles was gelernt werden soll eingesetzt werden.
    Um ANKI zu verstehen, könnte man z. B. diesen Artikel eines sehr erfolgreichen Studenten lesen:
    http://rs.io/anki-tips/
    Ich habe damit z. B. Japanisch gelernt und kann mich gut unterhalten. Ohne Anki wäre das niemals gegangen.

    頑張って ください


    Fürs IPad kostet es 25 Euro. Meinst du, das lohnt sich? Oder braucht man einen PC? Meiner ist ziemlich kaputt.
    Hast du auch Erfahrung mit komplexeren Inhalten als Vokabeln?


    Also ANKI ist ja kostenlos. Kann man hier runterladen:
    http://ankisrs.net/

    GERADE mit komplexeren Inhalten als Vokabeln habe ich gute Erfahrungen gemacht. Man muss natürlich seine eigenen "Karten" in ANKI erstellen und z. B. Komplexität runterbrechen. Vor allem auf das Verständnis kommt es an.
    Erst wenn man etwas verstnaden hat, macht es Sinn, Anki damit zu füttern.

    By the way; Vokabeln lernt man NIEMALS isoliert, sondern immer nur im Zusammenhang. Habe seit meiner Schulzeit niemals mehr Vokabeln alleine gelernt (Vokabelheft: linke Seite English/rechte Seite deutsch). Völliger Unsinn. Meine Zeit als Schüler sinnlos vergeudet.
    Context is everything. Vokabeln in ganzen Sätzen lernen und ggf. sogar mehr als einer.
    Dann lernt man die Grammatik bei ganzen Sätzen/Kontext (so man genug von ihnen hat) praktisch nebenbei.

    #110264 hilfreich: 0
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    Don90
    Beiträge: 998

    Gibt es noch andere Tipps für NEM?

    System ist bereits vorhanden Wirbelwind, ich versuche nur noch zu optimieren ;)

    Habe übrigens auch das Gefühl, dass Cholin sehr gut hilft….kann natürlich auch nur Einbildung sein…

    #110265 hilfreich: 0
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    Performance_
    Beiträge: 254

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