EAT-Lancet

Dieses Thema enthält 21 Antworten und 8 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar H_D 19.01.2019 um 22:31.

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  • #178227 hilfreich: 0
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    negore
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    Hi zusammen,

    ich wollte mal Fragen was ihr von der EAT-Lancet Kampagne haltet:

    https://www.thelancet.com/commissions/EAT

    LG Kevin

    #179398 hilfreich: 0
    jfi
    jfi
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    Wenn ich lese "unhealthy foods (such as red meats…" dann kotze ich schon wieder im Strahl in die Ecke und habe 0,0 Lust auch nur noch einen Satz zu lesen.
    Vegetarier/Veganer-Propaganda wie es im Buche steht…

    LG Jens

    #179399 hilfreich: 0
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    negore
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    Hier nochmal eine deutssprachige Zusammenfassung vom Spiegel über EAT-Lancet

    http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehr…-a-1248387.html

    interessant find ich die Zusammensetzunh der Nahrung:
    7 Gramm Schweinefleisch und 7 Gramm Rind- oder Lammfleisch (das entspricht etwa je einem halben Hackbällchen)
    29 Gramm Geflügel (eine Hähnchenbrust wiegt oft das Zehnfache)
    28 Gramm Fisch (ein Fischstäbchen ist in etwa so schwer)
    13 Gramm Eier (das entspricht etwa anderthalb Eiern pro Woche)
    30 Gramm zusätzlichen Zucker (rund sechs Teelöffel)
    550 Gramm Obst und Gemüse, davon aber nur 50 Gramm stärkehaltige Sorten (also zum Beispiel eine kleine Kartoffel)
    230 Gramm Vollkornprodukte wie Reis, Weizen oder Mais und 125 Gramm Linsen, Nüsse und Erbsen
    250 Gramm Milchprodukte (das entspricht in etwa einem großen Glas Milch)
    50 Gramm Öle und Fette

    ich hab das mal in ne FoodTabelle eingegeben, die Mikroverteilung schaut ja bis auf Vitamin A ganz ok aus. Was mich abschreckt, dass ich im Schnitt am Tag 80g Zucker zu mir nehmen soll … das kann glaub ich nicht so ganz Gesund sein oder ?

    Was sagt ihr dazu? Was denkt ihr über die Bioverfügbarkeit von Vitaminen im Vergleich von tierische Lebensmitteln zu pflanzlichen Lebensmitteln ?

    Zitat von jfi im Beitrag #2


    Wenn ich lese "unhealthy foods (such as red meats…" dann kotze ich schon wieder im Strahl in die Ecke und habe 0,0 Lust auch nur noch einen Satz zu lesen.Vegetarier/Veganer-Propaganda wie es im Buche steht…LG Jens


    Und das von einer eigentlich renomierten Zeitschrift wie dem Lancet … traurig

    LG Kevin

    #179400 hilfreich: 0
    jfi
    jfi
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    Ist das eigentlich pro Tag? Pro Mahlzeit? Oder für Kleinkinder?
    Weil mit dem bisschen Zeugs wird doch kein bewegter Mensch satt.

    Und zur Verfügbarkeit von Nährstoffen in Tieren vs. Pflanzen ist ganz deutlich zu sagen, dass die von Tieren um Weltern besser ist!
    Wenn du ab sofort nur noch Tiere isst, undzwar "ganze" Tiere und Eier (evtl Milchprodukte) und alles, dann entwickelst du keine einzige Mangelerkrankung!!
    Wenn du aber anfängst nur noch Pflanzen zu essen, dann kannst du dich nach einer Weile vor Nährstoffmängeln kaum noch bewegen…

    Ich will damit nicht sagen, dass Pflanzen schlecht sind, aber wieso isst man nicht einfach 50/50?
    Also auf jedem Teller ca. 50% Pflanzen und 50% Tiere. Dmit ist man glaube ich ganz gut unterwegs.

    LG Jens

    #179401 hilfreich: 0
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    negore
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    Zitat von jfi im Beitrag #4


    Ist das eigentlich pro Tag? Pro Mahlzeit? Oder für Kleinkinder?


    Die Ernährung ist für einen Erwachsenen der im schnitt bis zu 2500 kcal umsetzt

    Zitat von jfi im Beitrag #4


    Ich will damit nicht sagen, dass Pflanzen schlecht sind, aber wieso isst man nicht einfach 50/50?
    Also auf jedem Teller ca. 50% Pflanzen und 50% Tiere. Dmit ist man glaube ich ganz gut unterwegs.


    Steh ich voll und ganz hinter dir. Vorallem steht nicht nur die Umwelt sondern auch die Gesundheit der Menschen im Vordergrund. Und ich denke man sollte einen guten Kompromiss finden. Und vielleicht mal neue Ansätze durchrechnen anstatt die offensichtlichsten immer und immer wieder auszulutschen.

    LG Kevin

    #179402 hilfreich: 0
    jfi
    jfi
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    Zitat von negore im Beitrag #5


    Steh ich voll und ganz hinter dir. Vorallem steht nicht nur die Umwelt sondern auch die Gesundheit der Menschen im Vordergrund. Und ich denke man sollte einen guten Kompromiss finden. Und vielleicht mal neue Ansätze durchrechnen anstatt die offensichtlichsten immer und immer wieder auszulutschen.


    Genau!
    Und wenn einem die Umwelt wichtig ist, dann sollte man eine vegane Ernährung mit Soja und Avocados und Seitan aus Timbuktu garantiert nicht über eine Ernährung mit Tieren und Pflanzen vorwiegend aus der eigenen Region stellen.
    Vor allem wenn man Gemüse und Fleisch vom Markt oder vom Bauern holt wo die Tiere ein schönes Leben haben und der kein Glyphosat oder ähnlichen Mist auf seinen Feldern verwendet.<br /:)“ title=“>:)“ class=“bbcode_smiley“ />

    LG Jens

    #179403 hilfreich: 0
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    Wirbelwind
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    Weniger Fleisch ist durchaus gesund UND nachhaltig.

    https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/20…eit-klimaschutz

    #179404 hilfreich: 0
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    Tobi90
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    #179405 hilfreich: 0
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    Wirbelwind
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    Guter Post, der beide Aspekte (Fleischkonsum UND Nachhaltigkeit als Zielkonflikt darstellt).

    Wenn "wir" den weltweiten Fleischkonsum so weiter in die Höhe treiben, wie das in den letzten jahrzehnten geschehen ist, werden wir die Erde vermüllen bzw. verdrecken an Gülle, Methan, CO2 und Energieverbrauch, Regenwald Abholzung für Soja als Tierfutter etc. etc. Milliarden Menschen sitzen in den Startlöchern und gieren nach Fleisch (China, Indien).

    Weniger Fleisch ist nicht nur für den Einzelnen (beosonders in den westlichen Ländern, also auch bei uns) sondern auch für die ganze Erde eine Option, für die man sich einsetzen sollte. Fleisch ist weder Teufelszeug noch Unschuldslamm. Genau wie vegetarische Ernährung. Beides – sinnvoll und in Maßen eingesetzt – scheint mir ein guter Kompromiss.

    #179406 hilfreich: 0
    Zopiclon
    Zopiclon
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    Weniger Fleisch u.ä., aber dafür aus guten Quellen, ist ja OK.
    Leider wird man mit der genannten Ernährung nicht gesund leben können, denn da muss man ja zur Statue werden, um nicht zu verhungern.

    Gruss

    #179407 hilfreich: 0
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    Tobi90
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    Zitat von Zopiclon im Beitrag #10


    Weniger Fleisch u.ä., aber dafür aus guten Quellen, ist ja OK.
    Leider wird man mit der genannten Ernährung nicht gesund leben können, denn da muss man ja zur Statue werden, um nicht zu verhungern.

    Gruss


    Klar, die Menge ist für den halbwegs aktiven Menschen zu gering, wenn man regelmäßig Sport macht sowieso. Keine Diskussion.

    Die scheint aber wohl auf die 2000kcal normiert zu sein.

    Es ist halt leider mehr als fraglich, ob man das skizzierte Optimum hier (siehe auch jfl oben) skalieren kann.

    Ich geh 2 mal die Woche zum Wochenmarkt hier (5min zu Fuß) und hol da meine Leber, Geflügel, Eier sowie manchmal Pilze, Äpfel, Salat, Zitrusfrüchte.

    Wenn da nur 10 % der ganzen Stadt hingehen würden wäre das vermutlich eine Katastrophe. So viel Fläche für weitere Märkte ist gar nicht vorhanden und von der Anbaufläche (bei ökologischer bzw. artgerechter Tierhaltung!) mal zu schweigen. Supermärkte und Massentierhaltung gibt es eben nicht ganz ohne Grund (Effizienz).

    So wenig ich Veganismus aus gesundheitlicher Perspektive nachvollziehen kann und so sehr ich mich mit dem Blog und den Implikationen identifizieren kann, für mich bleibt das Luxus.

    Allgemeingültige Empfehlungen müssen eben die Realität berücksichtigen. Versuche einer, ganz Shanghai mit Wochenmärkten und artgerechter Tierhaltung zu versorgen – es gibt einfach zu viele Menschen, man kann die Entwicklungen nicht einfach umkehren.

    #179408 hilfreich: 0
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    hans
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    Zitat von negore im Beitrag #3


    ich hab das mal in ne FoodTabelle eingegeben, die Mikroverteilung schaut ja bis auf Vitamin A ganz ok aus.


    Bei über 40% Fett und dann auch noch Milchprodukte? Aua. Und Schweinefleisch geht auch mal gar nicht.

    LG
    Hans

    #179409 hilfreich: 0
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    edubily-dev
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    #179410 hilfreich: 0
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    negore
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    Zitat von Tobi90 im Beitrag #8


    Haben sich die 40 Eur gelohnt? :P


    1 $ Patreon supporter haben das umsonst bekommen :)

    In meinen Augen habt ihr alle Recht mit dem was ihr schreibt und ich glaub die meisten von uns sind sich da auch einig. Das Problem ist viel zu komplex um es auf einen reduzierten Fleischkonsum runter brechen zu können. Und auch mit dem Thema Nachhaltigkeit muss was getan werden, wobei wenn ich mir die Empfehlung anschau wird sich das Problem mit der Überpopulation von selbst lösen.

    Rein von der ökologischen Seite betrachtet gibt es wie in dem Artikel beschrieben bestimmt gute Alternativen und da macht so ein Essensplan auch Sinn, aber das ganze mit dem Argument der Gesundheit stützen zu wollen geht meiner Meinung nach in die Falsche Richtung.

    Und ich bin der Meinung, dass bevor wir uns an Lebensmittel einschränken, sollten wir die Überproduktion und Wegwerfmentalität von Lebensmittel in den Griff bekommen oder eben zumindest dies in die Rechnungen mit einbeziehen. Und wenn die Menschen von Grund auf gesünder wären, würde auch einiges an Energie im Gesundheitssystem gespart werden. Und sich die Zustände von überbefüllten Krankenhäusern deutlich bessern, aber das ist ein anderes Thema.

    #179411 hilfreich: 0
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    negore
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    hier noch eine Stellungnahme zu ein Paar punkten:

    https://sustainablefoodtrust.org/article…ood-production/

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