Corona-Virus

Dieses Thema enthält 478 Antworten und 40 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Chris Michalk Chris Michalk 26.05.2020 um 22:08.

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  • #223758 (0)
    Chris Michalk
    Chris Michalk
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    Ich denke, dass die Verzerrung daher kam, dass wir (oder ich) zu Beginn das Gefühl hatten, dass etwas grundlegend falsch läuft. Das hat sich mittlerweile schon etwas normalisiert, weswegen sich auch meine Tonalität, denke ich mal, wieder normalisiert hat. Ich denke, wir waren zu Beginn alle ein bisschen emotionalisiert, jeder halt auf seine Weise. Daher denke ich auch die empfundene Polarisierung.

     

    Mir stoßen manche Mechanismen grundsätzlich auf. Einer davon ist, wenn man sich im moralischen Recht („Wenn wir nicht handeln, sterben wir alle, und deshalb sind alle, die etwas gegen diese Auffassung sagen, unsere Feinde“) sieht und dabei andere zu unrecht denunziert. Sogar ein Wodarg, den wir bisher nie genannt haben, liegt jetzt schon retrospektiv gar nicht so verkehrt mit seinen Ansichten. Ein Bhakdi erst recht nicht. Wir waren bei einer Wahrheitsfindung, aber es gab ein so dominantes Narrativ, das mittlerweile ausgeglichener geworden ist, dass man als Gegendarsteller nur polarisieren konnte, und was auch vor allem von jenen als Polarisierung wahrgenommen wurden, die diesem Narrativ bewusst oder unbewusst beipflichteten.

     

    Was ich auch nicht in Ordnung fand und finde ist, wenn man Leuten was unterstellt, was sie nicht gesagt haben. Wir haben z. B. zwar kritisiert, wir waren aber ganz sicher nicht die Anti-Fraktion zur Regierung. Und so weiter. Am meisten stört mich einfach, wenn immer für Meinungspluralität, Freiheit, Ausgeglichenheit usw. eingestanden wird, wenn es aber mal drauf ankommt, wirft man die Werte über Bord, und plötzlich gibt es ein klares Richtig und Falsch. Es gibt „die Regierung und Drosten“ und … der Rest … oder so. Selbst dann, wenn man nur stellenweise Kritik daran übt.

     

    Wie bereits gesagt wurde: Das Internet vergisst nicht und ich denke, jeder der sich die Mühe machen will, kann Bilder mal nachzeichnen, indem er Kommentarspalten z. B. bei Twitter liest. Unsere Gesellschaft wurde zutiefst gespalten, auch aufgrund extrem schlechter Kommunikation seitens gewisser Institutionen und exponierter Wissenschaftler, die den Eindruck erweckt haben, es gebe nur eine Fachexpertise.

     

    Noch heute z. B. höre ich von Menschen, dass „Drosten ja nur wissenschaftlich vorgeht, und deshalb Daten heute so oder morgen so sein können“. Sobald ein Wissenschaftler zur fachfremden Massen spricht, geht er eben nicht mehr wissenschaftlich vor und macht eben keine Wissenschaft mehr. Dann muss sich ein Wissenschaftlr darüber im Klaren sein, dass er einen Bildungsauftrag hat, der nicht nur darin besteht, je nach gusto ständig konträre Bilder zu zeichnen, die nichts (!!!) für den normalen Menschen tun. Es muss einem einfach klar sein, dass Menschen in einer solch zerfahrenen Situation eine gewisse Stringenz brauchen, die auch wissenschaftliche Daten hergeben, wenn man gewillt ist, eine Stringenz zu sehen.

    Wenn so ein Mensch dann unter dem Deckmantel der Wissenschaft auch noch seine persönlichen „Bedenken“ äußert („drosten warnt“ hat 75.000 Google-Einträge) – wohlgemerkt: Bedenken zu äußern und zu warnen ist manchmal angebracht, bei ihm ist das aber so dominant, dass hier eher eine Persönlichkeitseigenschaft statt der wissenschaftlichen Expertise spricht –, dann erzeugt man bei Menschen ohne Vorwissen genau das Gegenteil von dem, was man erreichen wollte: Halbwahrheiten/-wissen, Voreingenommenheit gegenüber anderen Meinungen, Personenkult, Spaltung, Emotionalisierung. Sich dann aber noch hinzustellen, über die Medien und den Umgang zu jammern, Kollegen öffentlich zu kritisieren (obwohl man später in Arbeiten dieselben Fehler macht), aber die Finger nicht von Twitter lassen zu können, während man selbst mit seiner Forschungsgruppe im wissenschaftlichen Diskurs zur Erkrankung unterrepräsentiert ist, setzt dem ganzen noch die Krone auf!

     

    Das macht Streeck, auch wenn er nicht den Status eines Drostens hat, um Längen besser, und zwar in jeder Hinsicht. Gut, die Storymachine-Sache war scheiße, aber ansonsten hat er netto viel mehr für einen richtigen Umgang mit der Sache getan. Ich will jetzt hier nicht wieder ein Lagerdenken herbeiführen, aber es ist ein gutes Beispiel dafür, wie es anders laufen kann.

     

    Und Eric, sicher, auch mein Ton wird jetzt wieder normaler werden!

    #223767 (0)
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    Yermo
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    Als Schweizer lese ich hier immer interessiert, wenn auch, was die Politik und einzelne Galionsfiguren angeht, eher distanziert , da nicht betroffen, mit. Ehrlich gesagt, finde ich das ganze halb so wild. Ich sehe auf beiden Seiten gute Argumente, vermute aber letztendlich wird es nie ein völlig richtig oder falsch geben.

    Und die ganze Diskussion ist ja auch sehr erhellend, sind da ja viele Gedanken darunter, die man sich selber auch macht.

    Von daher calm down und ein starkes ja zur Meinungs- und Redefreiheit und auch zu einer guten Diskussionskultur, zu der auch gehört, dem anderen seine Meinung zu lassen und sich nicht zu fest zu echauffieren.

    Chris und Phil, ich finde super, was ihr macht, genau so aber auch die Gegenstimmen, die es auch immer braucht und die ebenfalls vor voreiligen Schlüssen abhalten (einen advocatus diaboli braucht es auch in der Wissenschaft, wenn ihr versteht, was ich meine  😎

    #223790 (0)
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    kingmyst
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    zu #223755 / @Chris:

     

    zuerst mal möchte ich mich entschuldigen, sofern Du meine Kommunikation tatsächlich als „bedrohlich“ empfindest.

     

    Danke auch für Deine ausführliche Antwort, bei vielem stimme ich Dir zu und sehe auch das ich teilweise missverstanden werde und ich habe gestern Abend wirklich viel über Deinen Post nachgedacht!

     

    Dein/e Zitat/e:

     

    Da ich davon ausgehe, dass dich die von uns bei Instagram gepostete Gegendarstellung von einem schweizer Statistiker gegenüber der neusten Veröffentlichung von Drosten dazu gebracht hat, uns deine Auffassung zu schreiben

    Nein, ich habe den Post/die Story nichtmal gesehen.

     

    die einer bestimmten Richtung angehören und nicht zulassen oder akzeptieren wollten, dass es auch Gegendarstellungen zu vermeintlich „in Stein gemeißelten Weisheiten“ gibt

    welcher Richtung gehöre ich denn an? Und wie liest Du das raus?

     

    Der Post meinerseits zu dem Verbreiten einer bestimmten „Haltung“ über Instagram waren nur Gedanken dazu, und wenn ich mich hier als einzelner User wiederfinde muss ich das natürlich noch einmal doppelt überdenken.

     

    Aber lass mich mal konkreter werden:

     

    • Wir hetzen nicht gegen irgendwas oder irgendwen auf

    Euer Instagram Post:

     

    https://pasteboard.co/J7JcViP.png

     

    Kann man nun auch als „subtil“ betiteln, aber einen Minister als „fachfremd“ abzutun? Hast Du denn, als Biologe, eine Ahnung auf was es in dieser Position ankommt? Poltik und so?

     

    • Wir denunzieren niemanden, jedenfalls nicht gezielt und systematisch andere Personen

    Hier mal eure Drosten Posts (Beispielhaft):

     

    https://pasteboard.co/J7Je5w1.png

    https://pasteboard.co/J7JeeOm.png

    https://pasteboard.co/J7Jekx6.png

     

    OK vielleicht intepretiere ich da zuviel rein, aber auch hier kann man unterstellen: „sehr subtil“

     

    Dagegen sieht man dann schon das „Lager“, dem man offenbar (aus welchen Gründen?) mehr Sympathienen entgegen bringt:

     

    https://pasteboard.co/J7Jeppa.png

     

    Mir ist bewusst das diese ganze Corona-Thematik ein hitziges Thema ist, wenn ich mit meinen Annahmen oder Gedanken zu „weit“ gegangen bin – wie gesagt, sorry! Auch ich denke nicht schwarz/weiß und will mich gar nicht auf eine Seite schlagen, aber wie hier auch schon von anderen Mitgliedern geschrieben gibt es eine gewisse Anti-Haltung gegen Drosten, Regierung (oder besser: Spahn) die teilweise auch nicht mehr ganz fair ist.

    #223791 (1)
    Chris Michalk
    Chris Michalk
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    Bei allem, was es zu diesen Postings zu sagen gibt, sollte man bezüglich des Wordings und der genannten Unterstellungen einfach immer ein bisschen vorsichtig sein. „Meinungsmache“, „gegen Regierung und Drosten“ und „mal sehen ob es in ein paar Wochen noch valide ist ;-)“ gibt einem schnell einen Stempel, und das finde ich nicht gut.

     

    Wir haben in unserer Story weit über 100 (abgespeicherte) Posts zum Thema. Einen Post zu Jens Spahn und ich denke, etwa die drei, vier von dir genannten Posts speziell zu den hier öfter genannten Personen, wo man ggf. eine Sympathie erkennen könnte, okay. Im Kontext und auch ohne Kontext ist das aber weit, weit weg von Hetze oder von systematischer/gezielter Denunziation. Und zudem habe ich auch gesagt, dass ich auch Ergebnisse von Drosten (ohne Kritik etc.) übernehmen würde, wenn ich sie gut fände – habe ich z. B. bei der T-Zell-Studie so auch gemacht.

     

    Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Sektor Gesundheit ein sehr sensibler Bereich ist, und in einer Krise wie die, wie wir sie erleben (und eigentlich auch sonst), braucht es auf Schlüsselpositionen viel mehr Fachkompetenz. Ich denke, mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine. Und nein, ich als Biologe habe keine Ahnung von Politik – das spielt hier aber auch keine Rolle, weil es mit Sicherheit Politiker mit besseren Fachkompetenzen für diesen Bereich gibt. Eine Meinung, keine Hetze.

     

    Und klar, ich habe hier im Verlauf auch kein Geheimnis daraus gemacht, dass ich mit Drosten bzw. seinem Vorgehen nicht einverstanden bin. Wie ich es dargelegt habe, halte ich in der Hinsicht weitaus mehr von Streeck. Zudem wurde Streeck verhältnismäßig oft und zu unrecht (hart) kritisiert und von „Drosten-Fans“ dank seiner Polarisierung dahingehend (öffentlich und ungeschickt Streeck kritisiert) z. T. harsch angegangen.

    Das kann jeder anders sehen, aber ich halte es für angebracht, auch dahingehend Schwerpunkte in Richtungen zu setzen. Genau wie ein Wissenschaftler/Arzt aus einer Vielzahl an Daten für ihn Schwerpunkte zu setzen und die an seine Patienten/Peers weiterzugeben – ein anderer Wissenschaftler kann bei gleicher Datenlage andere Schwerpunkte setzen. Beides wäre „evidence-based“ nach Definition, also ein ganz normales Verhalten.

     

    Was mir gestern dazu auch nochmal eingefallen ist: Deine Postings haben so geklungen, als ob ich vor einer Herde unmündiger Bürger stehe und sie indoktrinieren will. Dabei haben wir bei unseren über 100 Postings eine klare Linie drin, die sehr sehr oft auf konkret nachvollziehbaren Quellen beruht, die jeder für sich selbst nachlesen kann. Wenn es den Leuten missfallen würde oder ihrer eigenen Auffassung widersprechen würde, können sie den Kanal ja entliken und nicht mehr zuhören.

     

    welcher Richtung gehöre ich denn an? Und wie liest Du das raus?

     

    Du schreibst davon, dass wir „gegen Drosten und die Regierung“ schreiben und erweckst den Eindruck, dass dies nicht in Ordnung ist und wir unsere „Macht“ missbrauchen, um Leute dahingehend via „Meinungsmache“ zu beeinflussen. Das ist für mich auf jeden Fall eine „Richtung“. Ich will hier gar nicht so spitzfindig sein, aber wenn das so nicht sein sollte, dann hättest du die Spitzen auch rausnehmen können, vielleicht hätte ich es dann besser verstanden.

     

    EDIT: Ja, ich entschuldige mich auch gerne für die Spitzen, die ich bringe oder die Leute als solche wahrnehmen. Wie ichs gestern auch gesagt habe, ich glaube, dass wir alle ein Stück weit emotionalisiert sind/waren… Im Endeffekt sitzen wir aber alle im selben Boot und haben im Grunde die gleichen Ziele.

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    #223886 (1)
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    Brynhildr
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    Hi,
    während ich den ersten Corona Podcast von „Smart Fitness“ recht grausig fand,
    ist nun der zweite zu dem Thema durchaus hörenswert. (wenn auch wieder etwas lang)

    Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von marcdrossel.de zu laden.

    Inhalt laden

    Es sind einige gut verständliche Infos darin über Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung,
    daher wird mir langsam klarer, wie der Schlingerkurs zustandekommt, der aktuell scheinbar gesteuert wird.

    In Hessen ist in der aktuellen Verordnung vorgesehen, daß die Schwimmbäder bis mind. 5. Juni geschlossen bleiben. 🙁
    Schade, mein Schwimmen, mind. zweimal pro Woche, fehlt mir sehr. (Vielleicht klappt es ja in RLP etwas früher…, ist ja nicht so weit weg 😉 )

    Unabhängig davon:
    Auf den SWR Wissens-Seiten gibt es einen gut verständlichen Artikel über den aktuellen Stand der Impfstoff-Entwicklung 🙂
    https://www.swr.de/wissen/corona-so-weit-ist-die-impfstoff-entwicklung-100.html

    bleibt zuversichtlich!

    naklar!
    #223898 (3)
    Zopiclon
    Zopiclon
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    Impfung, Medikamente … alles doch nur Durchhalteparolen, Hoffnung säen:

    Es gibt bisher Medis gegen Null, welche Viren unschädlich machen.

    Und eine Impfung ist auch nur eine Sicherheit auf Zeit, bis zur nächsten Mutation- dann sterben wieder Menschen daran.

     

    Jede Heiliung ist eine Selbstheilung

     

    Warum spricht keiner der Führungselite über eigenverantwortliche Vorsorge, Verhaltensänderung / Lifestyleänderung: Adäquates Futter und Bewegung. Dauerhafte Änderung unserer gesellschaftlichen Rituale. Bauliche Veränderungen. Mehr Raumvolumen, bessere Belüftung. Verringerung der Umweltgifte. etc pp ???

     

     

    Gruss

    jfiAvatarMarie
    #223917 (0)
    jfi
    jfi
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    Zopiclon schrieb:Warum spricht keiner der Führungselite über eigenverantwortliche Vorsorge, Verhaltensänderung / Lifestyleänderung: Adäquates Futter und Bewegung. Dauerhafte Änderung unserer gesellschaftlichen Rituale. Bauliche Veränderungen. Mehr Raumvolumen, bessere Belüftung. Verringerung der Umweltgifte. etc pp ???

    Weil die selber (fast) alle fett, krank und/oder unsportlich sind und keine Ahnung haben, dass man sich ohne Pharma um das Immunsystem kümmern kann, offensichtlich genauso wie Drosten, die Charité und das RKI, denn von denen kommt in dieser Richtung auch nichts Sinnvolles oder Zielführendes.

     

    LG Jens

    #223919 (0)
    naklar!
    naklar!
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    @Jens

     

    Feindbild gefunden. Draufhauen.

    Neanderthal.

    #223920 (1)
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    Brynhildr
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    Hi Zoplicon,
    Selbstheilung und Selbstverantwortung sind auf jeden Fall gute persönliche Lösungen.
    ….
    Sie bringen uns, da wir das nicht alle so können, aber nicht die Reisefreiheit zurück,
    und auch nicht die Besuchsmöglichkeiten zu den Alten, und alles andere.
    ….
    Ob sie vor der individuellen Erkrankung mit dem neuen Virus und den zum Teil noch nicht erforschten Folgen schützen, wissen wir ja auch noch nicht sicher.
    ….
    Gegen Ebola und auch gegen HPV gibt es inzwischen Impfungen, für andere Viren wie HIV zumindest Medikamente.
    Daher ist es wohl nicht ganz hoffnungslos dorthin zu blicken.
    ….
    Grüßle!

    Zopiclon
    #223922 (4)
    jfi
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    naklar! schrieb:@jens

     

    Feindbild gefunden. Draufhauen.

    Neanderthal.

    Danke für den sinnbefreiten Kommentar, genauso könnte ich jetzt antworten mit: mimimi.

     

    Denn das was ich schreibe ist, ob es dir nun passt oder nicht und ob es politisch korrekt ist oder nicht, einfach die Wahrheit.

     

    Die Menschheit war gesundheitlich schon vor Corona in einem fürchterlichen Zustand und es gibt viele Stimmen, die davor gewarnt haben, dass die Übergewichts-Epidemie zu einem wirtschaftlichen Kollaps führen wird (z.B. Robb Wolf und Chris Kresser – Sen Buch Unconventional Medicine sollte man mal gelesen haben!). Dass der Kollaps jetzt ausgelöst wird durch das Virus ändert nichts daran, dass der wahre Grund das schlechte Immunsystem der meisten Menschen ist und die Abhilfe dafür wäre sehr einfach: Bildung und Informationen. Und das auf jedem möglichen Kanal 24/7 genauso wie es jetzt überall 24/7 Schreckensmeldungen gab über Monate, dann würde das auch bei genügend Leuten ankommen.

     

    Denn mit diesem Immunsystem das ein Großteil der Menschheit heute hat, hätten wir keinerlei Chance gegen die Pest oder die Pocken gehabt als diese Krankheiten noch rumgingen. Soll heißen: wenn unser Immunsystem schon immer so scheiße gewesen wäre wie jetzt, gäbe es uns nicht mehr. Und das ist zu 100% ein Verdienst unserer verweichlichten Wohlstandsgesellschaft wo die Bäuche immer dicker werden und die Menschen immer kränker.

     

    Aber wenn jetzt ein Steinmeier oder eine Merkel (die ich politisch für sehr kompetent halte) sich hinstellen würde und dem Volk sagen dass es den Arsch bewegen soll und gescheit essen, würde da halt niemand zuhören, weil keine Vorbildfunktion da ist. Das ist wie wenn man einen Typen als Fitnesstrainer ist der die eigenen Füße nicht mehr sieht, dem glaubt man wohl besser auch nichts.

     

    Daher meine berechtigte Kritik daran, bzw. meine Einschätzung für die Hintergründe, warum in dieser Richtung, die Zopiclon sehr berechtigt angesprochen hat, nichts kommt von der „Führungselite“.

     

    LG Jens

    AvatarZopiclonAvatarDominik
    #223923 (0)
    naklar!
    naklar!
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    Weil die selber (fast) alle fett, krank und/oder unsportlich sind und keine Ahnung haben, dass man sich ohne Pharma um das Immunsystem kümmern kann, offensichtlich genauso wie Drosten, die Charité und das RKI, denn von denen kommt in dieser Richtung auch nichts Sinnvolles oder Zielführendes.

     

    LG Jens

     

    Ich schreibe das, weil obiges Zitat einfach ein – sorry – dämlicher Rundumschlag gegen die hier gängigen Feindbilder ist.

    Zudem stelle ich bei dir – leider – vermehrt fest, dass du dich kaum informiert, bevor du derartiges schreibst.

    Daher meine überspitzt Zusammenfassung.

    Würdest du dir Drosten Podcast angehört haben, wüsstest du, wozu er rät. Welchen Sport er selbst treibt und weshalb er in seiner Position nicht zubestimnten Verhaltensweisen gegen Covid 19 rät. Vielleicht solltest du dich aber auch einfach fragen, was die Kernaufgaben von Drosten, Charité und Rki sind.  Aber dann müsstest du differenzieren.

    Da haust du lieber Stumpf drauf.

    #223924 (0)
    naklar!
    naklar!
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    https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GesundAZ/GesundAZ_node.html;jsessionid=F2C99AD38733BAD3178AE4F707174B21.internet122?cms_lv2=3544234&cms_box=2

     

    Vielleicht nicht immer ganz deine Meinung.

    Aber sehr umfassend. Jedenfalls NICHT da kommt NICHTS zielführendes.

    Wobei:

    Was davon zielführend ist, kannst du uns bestimmt sagen, wenn du in 2-3 Tagen mit dem Lesen der Themen inklusive der Links zu sämtlichen Studien etc. fertig bist 😉

    #223926 (1)
    jfi
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    naklar! schrieb:Weil die selber (fast) alle fett, krank und/oder unsportlich sind und keine Ahnung haben, dass man sich ohne Pharma um das Immunsystem kümmern kann, offensichtlich genauso wie Drosten, die Charité und das RKI, denn von denen kommt in dieser Richtung auch nichts Sinnvolles oder Zielführendes.

     

    LG Jens

     

    Ich schreibe das, weil obiges Zitat einfach ein – sorry – dämlicher Rundumschlag gegen die hier gängigen Feindbilder ist.

    Zudem stelle ich bei dir – leider – vermehrt fest, dass du dich kaum informiert, bevor du derartiges schreibst.

    Daher meine überspitzt Zusammenfassung.

    Würdest du dir Drosten Podcast angehört haben, wüsstest du, wozu er rät. Welchen Sport er selbst treibt und weshalb er in seiner Position nicht zubestimnten Verhaltensweisen gegen Covid 19 rät. Vielleicht solltest du dich aber auch einfach fragen, was die Kernaufgaben von Drosten, Charité und Rki sind.  Aber dann müsstest du differenzieren.

    Da haust du lieber Stumpf drauf.

    Eric ganz ehrlich, lass es einfach weil das nur noch nervt dieses dauernde Rumgenörgel.

     

    Klar macht Drosten Sport, das sieht man dem ja auf den ersten Blick auch an, aber trotzdem kommt in der Öffentlichkeit NICHTS dazu, weil er hauptsächlich zur Krankheit und Fallzahlen und Impfstoffentwicklung und wie lange wir noch Lockdown haben etc. zitiert wird.

     

    Und nein, ich werde mir NICHT seinen Podcast anhören weil ich deutschen Podcasts im Allgemeinen nichts abgewinnen kann und den Typen dermaßen unsympathisch finde.

     

    Streeck hingegen (nur als Beispiel) hat gleich von Anfang an vor einem Lockdown gewarnt weil er Bewegung, Frische Luft und Sonne für essentiell hält für das Immunsystem und er sich gesorgt hat, dass viele Leute dann nicht mehr rausgehen – auch wenn sie es dürften – sobald der Lockdown beschlossen ist.

     

    Drostens Hauptaufgabe ist mir tatsächlich nicht klar, aktuell besteht seine Haupttätigkeit die ich und viele andere wahrnehmen aber daraus in jedem Medium präsent zu sein und andere Wissenschaftler öffentlich zu kritisieren.

    Das RKI und die Charité sollen doch hingegen für die Gesundheit der Bevölkerung sorgen oder? Zumindest wäre das meine Erwartung an solche Einrichtungen, genau wie an jedes Krankenhaus.

    Das fängt beim Immunsystem an und hört beim Immunsystem auf.

    Aber die beschränken sich beinahe ausschließlich darauf, auf Medikamente oder Impfstoffe (hintenrum zum Immunsystem) zu vertrösten und ich habe noch nicht ein einziges Mal gehört, dass die Vitamin D oder Magnesium (damit das Vitamin D auch wirken kann) empfohlen haben, obwohl in einer indonesischen Studie bewiesen wurde, dass COVID-19 milder verläuft mit steigendem Vitamin-D-Spiegel.

    Genauso die Erwähnung dass man den DGE-Quatsch mal ignorieren sollte und mehr Eiweiß essen oder ein gutes Multi nehmen, damit das Immunsystem alles hat was es braucht fehlt komplett, ist aber wissenschaftlich längst bewiesen.

    Das ist das gleiche wie mit der Pharmaindustrie die für mich die größten Verbrecher überhaupt sind weil die solche Sachen nicht kommunizieren, damit sie Medikamente teuer verkloppen können. Mein Bruder ist hier als Apotheker übrigens der selben Meinung, also ja, ich kann mich informieren und bin sehr wohl zum Differenzieren in der Lage. Ich bin mir aber nicht mehr sicher ob du das bist, da du immer gegen alles schießt was Drosten oder die Regierung kritisiert.

     

    Was ich hingegen überhaupt nicht kann und auch abgrundtief hasse, ist es mich ohne Nachzufragen, sogenannten „Autoritäten“ zu unterwerfen, wenn die mir keinen Grund aufzeigen, dass ich auf sie hören sollte. Was auch der Grund ist, dass ich den Job wechsle weil mein Chef fachlich und menschlich eine absolute 0 ist und ich daher ein Problem habe weiter zu kommen weil ich ihn nicht respektieren und seine Autorität nicht anerkennen kann. (Und da du heute besonders spitzfindig bist: Nein, das gilt natürlich nicht für wirkliche Autoritäten wie unser Rechtssystem oder die Polizei, da ordne ich mich gerne unter um das Funktionieren der Gesellschaft nicht zu stören, keine Gesetze zu brechen und niemandem zu schaden.)

     

    LG Jens

     

    LG Jens

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    #223927 (0)
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    naklar! schrieb:https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GesundAZ/GesundAZ_node.html;jsessionid=F2C99AD38733BAD3178AE4F707174B21.internet122?cms_lv2=3544234&cms_box=2

     

    Vielleicht nicht immer ganz deine Meinung.

    Aber sehr umfassend. Jedenfalls NICHT da kommt NICHTS zielführendes.

    Wobei:

    Was davon zielführend ist, kannst du uns bestimmt sagen, wenn du in 2-3 Tagen mit dem Lesen der Themen inklusive der Links zu sämtlichen Studien etc. fertig bist 😉

    Sorry, dann muss ich nochmal etwas spezifizieren: Es kommt nichts sinnvolles und zielführendes, das auch bei der breiten Masse ankommt. Das RKI oder die Charité könnte z.B. solche Informationen in Form von Pflichtunterricht in Schulen ab der 7. Klasse verbreiten (lassen), aber da lernt man sowas nicht wenn man nicht Sport als Leistungsfach nimmt.

    Denn zeig mir einen „Ottonormal“-Menschen, der diese Website kennt und die Infos darin gelesen hat. Ich bin mir sogar recht sicher, dass die meisten hier im Forum diese Seite, bzw. diese Übersicht nicht kennen.

     

    EDIT: Grade mal kurz zu Adipositas und Übergewicht reingeklickt und was sehe ich? Eine Aneinanderreihung von Studien zu Einflussfaktoren, Gründen, der Entwicklung im Zeitablauf und was weiß ich noch alles mit Links zu den Studien. Soweit so gut. Aber und genau das ist das Problem: Keine Handlungsempfehlungen, zumindest keine konkreten. Wenn man also als Betroffener wissen will, wie man sich helfen kann dann kommt man hier auch nicht weiter weil man sich alles selbst zusammensuchen muss, anstatt dass die greifbare und unmittelbare Handlungsempfehlungen in Form von Bulletpoints hinschreiben und dazu dann die Studien verlinken.

     

    LG Jens

    #223928 (0)
    naklar!
    naklar!
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    Das RKI oder die Charité könnte z.B. solche Informationen in Form von Pflichtunterricht in Schulen ab der 7. Klasse verbreiten (lassen)

     

    Da wäre dann das Kultusministerium zuständig. Und ja, man kann durchaus kritisieren, wie die Stoffverteilungspläne aussehen. Und schon wirds komplizierter.

    Man muss rein ins Thema, zwischen verschiedenen Institutionen, Zuständigkeiten, deren jeweiligen Prioritäten unterscheiden und abwägen. Anstrengend. Aber:

     

    Finde ich super, unterstütze ich.

     

    Aber Charité, Drosten, Rki, Führungseliten…

    DAS ist rumnörgeln – ohne Adresse, einfach nur gegen „die da oben“.

     

    Tut mir leid:

    Das ist nicht besonders mutig irgendwelchen Autoritäten gegenüber, sondern primitiv.

     

    Deshalb schrieb ich: Neanderthal.

     

     

     

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