Corona-Virus

Dieses Thema enthält 144 Antworten und 31 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Phil Böhm Phil Böhm 30.03.2020 um 16:24.

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  • #220012 (0)
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    Pilki
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    @chris
    Ich werde mich da mal noch mehr in Zurückhaltung üben. Ich verstehe das und ich wollte da jetzt nicht implizieren, dass ich mir sicher bin, dass sich die Übertragung in Deutschland gleich verhält, oder das der momentane starke Anstieg der Fallzahlen so dann weitergeht.
    Aber ich meine, dass ein Puffer von 1000 mehr Intensivbetten auf dann 5000 doch anhand einer möglichen zunehmend schnellen Verbreitung, wenn jetzt keine harten Maßnahmen getroffen worden wären, doch sehr schnell aufgebraucht sein könnte. Und auch wenn ich da ja mittlerweile zustimme, dass es sicher mehr „angstmindernde Kommunikation“ benötigt, frage ich mich doch, was dieser Absatz soll:

     

    Hunfeld nennt das, was gerade passiere, „ein Feuerwerk des Wahnsinns“. Wenn ein Land sich abschotte, Schulen schließe und das öffentliche Leben lahmlege, dann müsse es auch einen Plan geben, wann all diese Schritte wieder rückgängig gemacht werden. „Wir können das Land nicht 100 Jahre in einen Dornröschenschlaf schicken.“ Nicht für ein Virus, über das zumindest eines schon bekannt sei: Bis zu 90 Prozent der Infizierten entwickeln laut Hunfeld milde oder gar keine Symptome. Zehn bis 15 Prozent würden „klinisch spürbar krank“, etwa bei fünf Prozent sei eine Behandlung auf der Intensivstation erforderlich, die Sterblichkeitsrate liege derzeit zwischen 0,3 und einem Prozent. „Ist es verantwortlich, was wir hier machen“, fragt er deshalb.

    Du hast ja schon gesagt, du hältst die Maßnahmen ja auch für richtig. Schwingt da für dich nicht auch mit, wenn auch nicht explizit und ganz klar ausgedrückt, dass die aktuellen Maßnahmen überzogen sind? Wenn nur die Kommunikation kritisiert würde, würde ich es ja noch verstehen. Aber da wird dann doch Druck aufgebaut, sich zu rechtfertigen, wenn am Ende alles gut geht.

    Das ist für mich der entscheidende Punkt, wo differenziert werden sollte:
    Wie kann man bitte verlangen, dass für alles vorher ein Plan und eine Evidenz da sein soll (von wegen: „beweis mir erstmal, dass es auch wirklich schlimm wird“), wenn das gros der Experten sagt, dass über viele Dinge einfach noch zu wenig Informationen vorliegen und man aus anderen Ländern beunruhigende Entwicklungen wahrnimmt. Das klingt nach einer rhetorischen Frage, aber vielleicht kann es mir ja jemand erklären: Was braucht es für einen Plan um die Schritte rückgängig zu machen? Dann wird halt irgendwann angekündigt, dass Geschäfte voraussichtlich bald wieder öffnen können. Oder was ist da das Problem? Ich finde es sehr unsympathisch, wenn da, überspitzt gesagt, Druck aufgebaut wird von wegen „dann muss da jetzt aber auch was Schlimmes kommen, damit das gerechtfertigt war“, wenn man doch aus anderen Ländern sieht, dass es auch übel laufen kann. Und damit will ich ausdrücklich nicht Entwicklungen 1 : 1 übertragen, aus Italien oder sonst wo. Aber man kann ja gleichzeitig harte Maßnahmen treffen und vermehrt kommunizieren: „Leute, bei uns deutet aktuell alles darauf hin, dass wir eine mildere Entwicklung haben. Die Maßnahmen waren und sind aber trotzdem aktuell präventiv nötig.“ Das meine ich mit Differenzierungsfähigkeit.
    Seht ihr das auch so?

    #220021 (0)
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    kingmyst
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    @Chris:

     

    ich wollte kurz zu Deinem heute geposteten Instagram Post klarstellen; es ist ja mittlerweile ein „running gag“ das Deutsche Klopapier horten, leider auch von Dir so übernommen – aber einfach grundsätzlich keine Deutsche Sitte.

     

    Es ist einfach so das vor 4-6 Wochen die ersten Meldungen aus China kamen das die Supermärkte kein Klopapier mehr hatten, weil die Chinese zuerst Klopapier gehamstert haben. Das wurde hier dann teilweise so übernommen weil man einfach geschaut hat wie die Effekte in betroffenen Ländern sind (habe dazu viele Twitter Posts u.a. beobachtet).

     

    Zudem ist es durchaus so das „überall“ Klopapier ausgeht, meine Schwester hat heute in der Türkei (Antalya) veruscht klopapier zu bekommen (viele Europär), es ist fast nicht mehr möglich.

     

    Also, nichts für ungut..

    #220025 (0)
    Chris Michalk
    Chris Michalk
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    Das war doch auch nur Spaß 😉 Ich gehe nicht davon aus, dass es so klassische Stereotypen gibt, wie dargestellt. Aber danke für deinen Input trotzdem.

     

    @Pilki: Ich denke, einfach, dass es bei der aktuellen „Wahrheitsfindung“ verschiedene Strömungen gibt. Egal, ob in der Wissenschaftswelt, in der Politik oder bei Privatpersonen. Du hast recht, dass es schwer abzuschätzen ist, wie die Dinge verlaufen. Ich habe aber auch Verständnis für jene Virologen, die das alles nicht so ganz fassen können.

     

    Die Statistik vom RKI zur Grippe der letzten Saison sagt z. B., dass die Sterberate bei über 2 % lag. Die aktuelle Lage kann einem deshalb schon so vorkommen, als ob wir jetzt öffentlich etwas wahrgenommen haben, was es sonst in ähnlicher Form gibt. Mit dem Unterschied, dass es nicht nebenher läuft – nur kann keine Regierung sagen, „ok, wir nehmen einfach mal ein paar Tausend Sterbefälle hin“, auch, wenn es für den überwiegenden Teil der Menschen problemlos verlaufen wird.

     

    Daraus ergibt sich jetzt ein Trade-off. Gesundheit und Schutz der Bevölkerung auf der einen Seite, und wirtschaftliche Folgen auf der anderen Seite. Viele, viele Unternehmen und Betriebe werden jetzt wie aus dem Nichts mit der Frage konfrontiert, wie sie mit einem möglichen Bankrott umgehen. Viel schlimmer aber ist auch die Ungewissheit der Menschen, deren Arbeitsplatz davon betroffen ist.

     

    Man muss als Bundesregierung daher gut abwägen, was man jetzt macht. Gelinde und hart gesagt: Lässt man die Wirtschaft absaufen oder rettet man lieber das Leben alter und kranker Menschen, wobei Letzteres je nach Verlauf in einer humanitären Katastrophe enden könnte, mit gleichermaßen unabschätzbaren Folgen für die Wirtschaft.

     

    Deshalb bin ich persönlich dafür, die Maßnahmen jetzt ganz streng und hart durchzuziehen, sodass wir möglichst schnell aus dieser doofen Situation herauskommen. Das rettet wertvolles Menschenleben und die Wirtschaft gleichermaßen. Und ich fände es wichtig, das genauso knallhart und klar zu artikulieren: Lieber jetzt ganz hart, alles verriegeln und auf das Minimum runterfahren. Aber es muss nachvollziehbar und mit klarer Linie kommuniziert werden. Und hier sehe ich es ähnlich wie jfi. Unsere Regierung steht nicht gerade für den perfekten Pragmatismus.

    #220034 (3)
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    Mr. Xu
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    Markus schrieb:Also ich kann jenseits jeder Biostatistik nur sagen, dass in einer Zeitung für die Region Bergamo letztes Jahr um diese Zeit etwas mehr als eine Seite mit Todesanzeigen bedruckt waren. Aktuell sind es aber 10 Seiten, diese auch noch dichter bedruckt:

     

    https://twitter.com/davcarretta/status/1238791068071661568

     

    Das ist in meinen Augen jedenfalls keine „geringe Sterberate“ mehr Chris…

    Vielen Dank Markus,

     

    für diesen wertvollen Hinweis, er ist ein sehr guter Indikator. Wir bekommen von der regierenden Politik und ihren ernannten Experten leider nur gefilterte Informationen, welche kaum verwertbar sind. Die Virologen, Biologen und Ärzte sind blind für den schwarzen Schwan, der nicht in ihr Weltbild passt.

    Dieser Corona Virus ist eben nicht ein Corona Virus wie alle anderen, eher harmlosen Corona Viren, auch wenn die Experten Zählweisen, Methodik und Umstände hinterfragen und dabei eigenen Denkfehlern unterliegen. Dieser Corona Virus ist auch kein Influenza Virus, er hat andere Eigenschaften. Es sieht leider so aus, als ob die erfolgreichsten Eigenschaften in diesem Virus vereint worden sind.

     

    Mich hat es auch erwischt, aber ich werde dies nicht testen lassen, solange ich keine Hilfe für die Beatmung in Anspruch nehmen muss. Bin im Home-Office, also bereits in „Selbstisolation“. In der letzten Woche hatte ich nur Neuralgieschmerzen einseitig des Trigeminus, die auch ein Kieferchirurge nicht erklären konnte. Sie waren sehr sporadisch, an verschiedenen Stellen und gingen wieder weg. Vor ein paar Tagen kam trockener Reizhusten und Schlappheit hinzu.

    Dann zog es zügig Richtung Bronchien. Schmerzhafte Luftröhre, wie ein eiserner Griff, spürbar weniger ankommender Sauerstoff. Keine Fiebererscheinung, nur mal ein kurzes Frösteln. Danach folgten Herzschmerzen, d.h. Druckgefühl, als ob es nicht genug Platz hat. Heute bekommt die Lunge schon wieder mehr Sauerstoff, nur das unangenehme Druckgefühl am Herz ist noch da. Ich hoffe, dass es ebenfalls bald vorüber ist. Husten muss ich nicht, gelegentlich räuspern, bin für die Umwelt als Virenschleuder unsichtbar.

     

    Natürlich bin ich mit einem antiviralem Stoffmix unterwegs. Ich bin ich mir sehr sicher, dass meine Mutter nur eine geringe Chance im Ansteckungsfall hat.

     

    Auch wenn wir hier im Forum seit der „Flüchtlingskrise“ uns zu gesellschaftlichen Veränderungen höflich anschweigen, empfehle ich trotzdem mal auf die Gesetzesänderungen der letzten Monate zu achten. Jedenfalls wird hier die Gunst der Stunde genutzt.

     

    LG Mr. Xu

     

    PS Natürlich habe ich jede Menge Informationen jenseits der Medien zum Virus gesammelt, kann ich hier nicht teilen – da bräuchte es ein Wiki.

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    #220038 (0)
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    Marta
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    @Puella

     

    Puella schrieb:

    Ich empfehle mal Dr. Wodard auf Youtube anzusehen – im Interview. Ist ziemlich aktuell (12 Stunden alt)

     

    https://www.youtube.com/watch?v=Dk8wqJbNhq0

     

    Puella, ich habe das Video zwei Mal angeschaut/angehört. Erstmal war ich richtig froh solche Worte zu hören, und mit dem viel gesagten bin ich auch einverstanden.

     

    Aber was ich mich dann gefragt habe… Dr. Wodard spricht, dass es nichts ungewöhnliches ist, dass in China gerade jetzt so viele Menschen gestorben sind, dass das wohl wegen der Grippe jedes Jahr passierte. Aber, wenn wir zurückblicken, frage ich mich, wann in China so viele Industriebetriebe ihre Arbeit niedergelegt haben, dass es eben aus dem Weltall wegen CO2 Ausstoss zu sehen war? Ich denke, dieses Bild kennt mittlerweile jeder von uns, aber ich poste das trotzdem hier

     

    P.S. Ach, mensch, was stimmt mit dem Forum nicht? Ich versuche ein Upload zu machen, das klappt nicht, und ich kann nicht meinen Beitrag bearbeiten. Können eventuell die Admins da was tun, bitte?

     

     

     

     

    #220040 (0)
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    Sven
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    Was ich noch nicht verstanden habe:

    Einerseits heißt es die Ansteckungs-, Behandlungs- und Sterbequote ist nicht ungewöhnlich. Auf der anderen Seite liest man die Kapazitäten der Krankenhäuser reichen diesmal nicht. Warum ist das in den Jahren zuvor nicht weiter ein Problem gewesen aber jetzt schon???

    #220046 (0)
    naklar!
    naklar!
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    Zu Wodard äußert sich Drosten im heutigen Podcast.

     

    https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html

    #220047 (4)
    Shman Frontal
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    Weil ein Herr Spahn 2018 die Hälfte der Notzentren praktisch abgeschafft hat. Vor wenigen Monaten gab es doch die Genozid-Idee jedes 2, Krankenhaus in DE zu schließen. Man hat auf ARD und ZDF Propaganda-ähnliche Werbung dafür gemacht mit dem Hauptargument, dass man ja besser behandelt werden könnte weil man direkt in ein spezialisiertes Krankenhaus gebracht werden könnte. Der grösste Quatsch seit langem.

    DE hat zu wenige, und gewiss nicht zu viele Krankenhäuser. Und die medizinische Versorgung in DE ist schlecht. Ich hoffe, dass die meisten eine Lektion aus der ganzen Sache ziehen und sich einsetzen, dass wir mehr Krankenhäuser bauen, mehr Ärzte bekommen und allgemein besser versorgt werden.

    Und aus ähnlichen Gründen schaue ich auch nicht so sehr auf die Zahlen aus Spanien und Italien. Nichts für Ungut, ich mag die Länder und deren Kulturen (sogar sehr) aber deren medizinische Versorgen außerhalb der Metropolen ist Dreck. In Spanien mal eben 3h auf einen RTW warten? keine Seltenheit. Gilt für Italien genauso. Und ist selbst in DE nicht wirklich besser, wenn Leute mit Herzinfarkt ne Stunde auf ne Behandlung warten müssen. In Italien haben sie die ärztlichen Praxen geschlossen, klar dass sehr viele weg sterben, weil die Krankenhäuser dort überfüllt sind.

    Und nun zum Kritikpunkt: In Spanien und Italien (wie gesagt, nichts für ungut) nehmen die es bei weitem nicht so genau mit der Kausalität und Statistik wie wir in DE. Wenn da Jemand aufgrund Krankheit X verstirbt( Lungenkrankheiten, Infektionen(!) etc) aber positiv auf Corona getestet wurde, dann nimmt man das trotzdem als Coronatoten auf. Dabei hätte die Person auch ohne Corona nicht überlebt, oder wäre sogar an einer normalen Grippe verstorben. Ich appelliere an Jeden, dass wir uns für mehr medizinische Versorgung einsetzen. Wir brauchen eine medizinische Revolution, und das fängt hier schon an (siehe Chris´ Text (ich liebe den Text, sehr geil)). Von „unten“ und von „Oben“ muss gearbeitet werden.

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    #220052 (0)
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    Ulli
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    Gute Besserung. Mr. Xu. Halte uns auf dem Laufenden. Wie sieht denn dein antiviraler Mix aus?

    #220053 (0)
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    Marta
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    @Shman Frontal

     

    Ich hoffe, dass die meisten eine Lektion aus der ganzen Sache ziehen

    Lass uns alle hoffen!!

     

    #220060 (0)
    PhilippL
    PhilippL
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    Masterjohn hat gerade ein Interessantes Video zu Corona gemacht.

    Dabei spricht er auch die ACE Thematik an und sagt das die Supplementierung von Vitamin D und A das ganze verschlechtern könnten.

     

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    #220062 (0)
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    Sven
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    @Shman

     

    Bzgl. Spahn liest sich das aber anders

    https://www.google.com/amp/s/amp.n-tv.de/politik/Spahn-erhoeht-Druck-auf-Krankenhaeuser-article20554243.html

     

    Aber ja, die Katze beißt sich da wohl in den Schwanz.

     

    Habe noch gelesen, dass das Hauptproblem wohl die Lungenkrankheiten sind bei denen Spezialgerät benötigt wird. Das war wohl in den Jahren und Grippewellen zuvor nicht so massiv.

    #220064 (0)
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    Puella
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    Wir sollten bei aller Hysterie trotzdem im Auge behalten:
    Mit großer Wahrscheinlichkeit werden 80 Millionen Menschen alleine in Deutschland nicht durch das Virus sterben.

    Die 12.000 Infizierten liegen nicht alle auf Intensiv und ringen mit dem Tod. Die Mehrheit hat einige Symptome, denen sie wahrscheinlich keine große Bedeutung gegeben hätten – in anderen Zeiten.

    Hochrechnungen können ebenfalls immer total fehlschlagen. Nur weil man etwas hochrechnet bedeutet es nicht, dass es auch so kommt. Hochrechnungen sind nicht in Stein gemeißelt.

    Es ist schlimm, dass Menschen daran sterben. Das steht außer Frage!

    Es ist aber auch schlimm, dass auch anderen Erkrankungen jeden Tag gestorben wird.
    Und das durch unsere nicht ursachenorientierte Schulmedizin und die dahinterstehende Pharmaindustrie ohnehin jeden Tag in Kauf genommen wird, das Menschen nicht die Hilfe bekommen, die sie bräuchten, um gesund (alt) zu werden.

    #220073 (0)
    jfi
    jfi
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    Shman Frontal schrieb:Weil ein Herr Spahn 2018 die Hälfte der Notzentren praktisch abgeschafft hat. Vor wenigen Monaten gab es doch die Genozid-Idee jedes 2, Krankenhaus in DE zu schließen. Man hat auf ARD und ZDF Propaganda-ähnliche Werbung dafür gemacht mit dem Hauptargument, dass man ja besser behandelt werden könnte weil man direkt in ein spezialisiertes Krankenhaus gebracht werden könnte. Der grösste Quatsch seit langem.

    DE hat zu wenige, und gewiss nicht zu viele Krankenhäuser. Und die medizinische Versorgung in DE ist schlecht. Ich hoffe, dass die meisten eine Lektion aus der ganzen Sache ziehen und sich einsetzen, dass wir mehr Krankenhäuser bauen, mehr Ärzte bekommen und allgemein besser versorgt werden.

    Und aus ähnlichen Gründen schaue ich auch nicht so sehr auf die Zahlen aus Spanien und Italien. Nichts für Ungut, ich mag die Länder und deren Kulturen (sogar sehr) aber deren medizinische Versorgen außerhalb der Metropolen ist Dreck. In Spanien mal eben 3h auf einen RTW warten? keine Seltenheit. Gilt für Italien genauso. Und ist selbst in DE nicht wirklich besser, wenn Leute mit Herzinfarkt ne Stunde auf ne Behandlung warten müssen. In Italien haben sie die ärztlichen Praxen geschlossen, klar dass sehr viele weg sterben, weil die Krankenhäuser dort überfüllt sind.

    Und nun zum Kritikpunkt: In Spanien und Italien (wie gesagt, nichts für ungut) nehmen die es bei weitem nicht so genau mit der Kausalität und Statistik wie wir in DE. Wenn da Jemand aufgrund Krankheit X verstirbt( Lungenkrankheiten, Infektionen(!) etc) aber positiv auf Corona getestet wurde, dann nimmt man das trotzdem als Coronatoten auf. Dabei hätte die Person auch ohne Corona nicht überlebt, oder wäre sogar an einer normalen Grippe verstorben. Ich appelliere an Jeden, dass wir uns für mehr medizinische Versorgung einsetzen. Wir brauchen eine medizinische Revolution, und das fängt hier schon an (siehe Chris´ Text (ich liebe den Text, sehr geil)). Von „unten“ und von „Oben“ muss gearbeitet werden.

    Genial geschrieben und absolut die Wahrheit!

    Wieso kann die BILD nichtmal sowas auf die Titelseite drucken sondern immer nur neie Sensations. und Schreckensmeldungen?

     

    LG Jens

    #220092 (0)
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    Marta
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