Calcium als Calciumcarbonat zuführen?

Dieses Thema enthält 16 Antworten und 6 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Hansen 19.07.2018 um 19:41.

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  • #90625 hilfreich: 0
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    Mo
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    Wer hat Calcium als Calciumcarbonat (wieviel am Tag?) und hat damit Erfolge erzielt?

    #130387 hilfreich: 0
    Zopiclon
    Zopiclon
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    Ich, 1g, natürlich mit Erfolg. Sonst bräuchte ich es nicht nehmen

    Gruss

    #130388 hilfreich: 0
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    Mo
    Beiträge: 381

    Woran misst du den Erfolg?

    Was hat sich verändert?

    Wann eingenommen?

    Danke.

    #130389 hilfreich: 0
    Zopiclon
    Zopiclon
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    Beiträge: 508

    Ich nehme diese Menge, trotz nicht Calcium armer Ernährung, um mein Histamin zu senken.
    Somit liegt der Maßstab des Erfolgs auf der Hand: weniger jucken.
    Ich nehme das direkt nach dem Aufstehen mit reichlich Wasser.
    Dazu gibt es Kalium, Vitamin c & d & k und Magnesium, um die Nebenwirkungen,zb Gries, zu eliminieren.
    Als Carbonat nehme ich es, weil es die einzige Form ist, welche über lange Zeit eine konstante Linderung beschert.

    Gruss

    #130390 hilfreich: 0
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    Hansen
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    Ich bin bei der ergänzenden Einnahme von Calcium immer noch unsicher, nehme zZt. aber auch 800 mg Calciumcarbonat. Mit meiner Ernährung erreiche ich maximal 400-500 mg Calcium. Ich esse/trinke keine Milch/Milchprodukte.
    Einen hilfreichen Artikel hat Chris im Blog unter dem Titel „Calcium: Der Energie-Stoffwechsel-Turbo gegen Herzinfarkt“ geschrieben, durch den ich mich bei der ergänzenden Calcium-Zufuhr auch bestätigt gesehen habe.
    Verunsichert hat mich jetzt Thomas Levy mit seinem Buch „Curing the Incurable“, indem er dringend von einer erhöhten Calcium-Zufuhr abrät, wenn Vitamin C hochdosiert aufgenommen wird. Levy hat dann mit seinem neueren Buch unter dem erschreckenden (aber sicher verkausfördernden) Titel „Death by Calcium“ noch einmal „nachgelegt“. Das Buch kannte ich bis dahin nicht. Das Vitamin C Forum hat mich darauf aufmerksam gemacht.
    Habt ihr zu dieser „grundsätzlichen“ Frage hilfreiche Informationen? Und wie schätzt ihr das Buch von Levy – falls überhaubt bekannt – ein?

    #130391 hilfreich: 0
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    hans
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    Zitat von Hansen im Beitrag #5


    Ich bin bei der ergänzenden Einnahme von Calcium immer noch unsicher, nehme zZt. aber auch 800 mg Calciumcarbonat. Mit meiner Ernährung erreiche ich maximal 400-500 mg Calcium. Ich esse/trinke keine Milch/Milchprodukte.


    Also 800mg als Supp finde ich schon krass viel. 500mg ist doch – je nach Ernährung und Co-Faktoren schon mal eine gute Basis. 525mg gelten bei vorwiegend pflanzlicher Ernährung als o.k. gegen Osteporose & Co. und sind in Asien durchaus normal. Dazu ggf. noch ein "schweres Wasser" mit Calcium bzw. so 200mg Carbonat im Leitungswasser gelöst..

    LG
    Hans

    #130392 hilfreich: 0
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    Hansen
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    Krass viel? Die sog. „DGE“ empfiehlt allein schon 900 mg und bei besonderem Bedarf mehr. Eaton, Shostak und Konner gehen in ihrer „Paleolithic Food Consumption“ (The Stone Age Health Programme) von rd. 2000 mg aus.

    #130393 hilfreich: 0
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    Hansen
    Beiträge: 79

    Die 900 bzw. 2000 mg beziehen sich natürlich auf die Gesamtaufnahme von Calcium.

    #130394 hilfreich: 0
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    ChristineH
    Beiträge: 809

    Zitat von Hansen im Beitrag #5


    Verunsichert hat mich jetzt Thomas Levy mit seinem Buch „Curing the Incurable“, indem er dringend von einer erhöhten Calcium-Zufuhr abrät, wenn Vitamin C hochdosiert aufgenommen wird. Levy hat dann mit seinem neueren Buch unter dem erschreckenden (aber sicher verkausfördernden) Titel „Death by Calcium“ noch einmal „nachgelegt“. Das Buch kannte ich bis dahin nicht. Das Vitamin C Forum hat mich darauf aufmerksam gemacht.
    Habt ihr zu dieser „grundsätzlichen“ Frage hilfreiche Informationen? Und wie schätzt ihr das Buch von Levy – falls überhaubt bekannt – ein?


    Kannst Du denn mal kurz zusammenfassen, warum er abrät? Für alle (wie mich), die sein Buch nicht kennen …

    #130395 hilfreich: 0
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    hans
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    Beiträge: 783

    Zitat von Hansen im Beitrag #7


    Eaton, Shostak und Konner gehen in ihrer „Paleolithic Food Consumption“ (The Stone Age Health Programme) von rd. 2000 mg aus.


    Wie bekommen die denn das zusammen? Und in welcher Klimazone (Breitengrad) mit welcher Nahrung?

    LG
    Hans

    #130396 hilfreich: 0
    jfi
    jfi
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    Beiträge: 875

    Das is doch relativ einfach:

    – Blut der Tiere wurde getrunken
    – Fleisch inkl. Bindegewebe und Knorpel direkt vom Knochen abgenagt
    – sämtliche Innereien gegeessen
    – wenn ein säugendes Tier erjagd wurde, wurde auch die Milch getrunken
    – Markknochen wurden aufgeknackt und Knochenmark mit den Zähnen rausgekratzt

    …und schwupps biste mal eben bei ner ordentlichen Ladung Kalzium/Tag.

    LG Jens

    #130397 hilfreich: 0
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    hans
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    Zitat von jfi im Beitrag #11


    …und schwupps biste mal eben bei ner ordentlichen Ladung Kalzium/Tag.


    Das gilt dann eher unter den "üblichen Paleo-Annahmen" (Cordain & Co.) – und da scheint sehr, sehr, sehr viel im argen (siehe weiter unten im verlinkten Artikel). Und wie viel welche Kleingruppenmitglieder dann von den Tieren bzw. bestimmten Teilen abbekommen haben ist noch eine andere Baustelle die eher unklar ist.

    LG
    Hans

    #130398 hilfreich: 0
    Zopiclon
    Zopiclon
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    Beiträge: 508

    Ich denke das ist mal gar nicht unklar.
    Gruppenmitglieder mit besonderen Bedürfnissen, wie Kranke, Schwangere oder Kinder und wichtige Personen der Gruppe, zB die Jäger und Altvorderen, wurden bevorzugt mit den guten Dingen, wie Leber,Herz und Blut, des Tiers bedacht. Die Jäger verzehrten selbstverständlich die schnell verderblichen Teile des Tieres direkt.
    Das kann man noch beobachten und wurde vor gar nicht allzu langer Zeit auch noch in unserer Kultur so praktiziert. Da haben mir meine Großeltern noch von erzählt.

    Gruss

    #130399 hilfreich: 0
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    ChristineH
    Beiträge: 809

    Zitat von Zopiclon im Beitrag #13


    Gruppenmitglieder mit besonderen Bedürfnissen, wie Kranke, Schwangere oder Kinder und wichtige Personen der Gruppe, zB die Jäger und Altvorderen, wurden bevorzugt mit den guten Dingen, wie Leber,Herz und Blut, des Tiers bedacht. Die Jäger verzehrten selbstverständlich die schnell verderblichen Teile des Tieres direkt.


    Nicht nur das.

    https://www.westonaprice.org/health-topi…rrows-children/

    Zitat


    Dr. Weston Price discovered that healthy tribal groups fed special foods to parents before conception and during pregnancy.
    […]
    Again and again he found that tribal groups–especially those in Africa and the South Pacific– fed special foods to young men and women before conception, to women during pregnancy and lactation, and to children during their growing years. When he tested these foods–things like liver, shellfish, organ meats and bright yellow butter–he found them to be extremely rich in the “fat-soluble activators”–vitamins A, D and the X Factor. Special soaked grain preparations of high mineral content–particularly millet and quinoa–were fed to lactating women to increase milk supply.


    Finde grade leider die Seite nicht mehr, auf der beschrieben wurde, dass sie bspw. weite Wege zum Meer auf sich nahmen, um spezielle Nahrungsmittel zu besorgen, die die Schwangeren brauchten. Waren’s Muschelschalen? (Calcium) Will nicht spekulieren. Vielleicht finde ich’s doch noch wieder.

    Außerdem darf man nicht vergessen, dass die Leute früher nicht so diätet haben wie wir, die brauchten richtig viele Kalorien und konnte daher auch viel mehr Nährstoffe aufnehmen als wir mit unseren Bürohengst-Miniportionen heute (und der schlechten Qualität der Nahrungsmittel). Siehe dazu https://chriskresser.com/what-mid-victor…ion-and-health/

    #130400 hilfreich: 0
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    Hansen
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    Zitat Thomas Levy in „Curing the Incurable“, S. 438:
    „Calcium Supplements should also be avoided while taking large doses of vitamin C. This is not to infer that taking both calcium and VC assures the formation of kidney stones. However, many patients who do end up with stone formation are older and have been taking calcium supplements and multiple prescription medications in addition to their VC doses. Furthermore there is a significance evidence to support the assertion that most calcium supplements are not in a bioavailable form and areprobanly quite toxic to those who take them.. Non- biovailable forms of calcium can lead to increased risk of heart disease, cancer, and other chronic degenerative diseases. Taking calcium supplements for years is sometimes associated with extensive deposits of calcium throughout the body. VC dissolves calcium very readily, and when patients starts taking VC for the first time, greater amounts of calcium will be dissolved from these deposits than when BC has already been taken for an extended time…“

    Soweit in Kürze das Zitat, das mich beunruhigt hatte. Da kannte ich „Death by Calcium“ noch nicht.

    Michael Holick hat mir dazu geschrieben,
    „I recommend to my patients if they are unable to get it from dietary sources then 500 mg calcium twice a day taken with a meal i a good way to satisfy their requirement“.

    Also eine ganz andere Position, ebenso wie Andrew Saul, der geantwortet hat: „A search at doctoryourself.com for „calcium“ will bring quitea lot of what I have to say on the subject“.
    Und das, was er sagt ist auch eindeutig.

    Danach habe ich wieder Calcium genommen, wobei die Frage zu Levy‘s „Drohungen“ bleibt.

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