Blutbild kosten- & zeiteffizient

Dieses Thema enthält 25 Antworten und 10 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von apmulapmu apmulapmu 28.02.2019 um 20:32.

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    Jacko333100
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    Hi,
    ich würde gerne mal wieder ein Blutbild anfertigen – diesmal allerdings mit mehr Werten als bisher. Habe bisher immer nur die normalen Werten, Schilddrüse und Testo etc testen lassen und nur Letztere bezahlen müssen.

    Ich würde natürlich gerne Geld und Zeit sparen und überlege deshalb, einfach gleich von vornherein davon auszugehen, selber zu zahlen, statt einen normalen Termin auszumachen, meine Symptome zu schildern etc. Bzw hätte ich gern schnellstmöglich ein neues Blutbild und würde dann trotzdem jetzt schon einen Termin machen, um in ein paar Monaten nochmal ein Blutbild anfertigen zu lassen. Es geht um einen eventuellen Testo-Mangel und eine Schilddrüsen-Untersuchung – meiner Erfahrung nach, dauert es da ein paar Monate.

    Meine bisherige Recherche hat ergeben, dass:
    – ich einen Termin nur zur Blutabnahme machen kann, den ich schneller bekomme
    – ich die Probe dann theoretisch selber an ein Labor meiner Wahl schicken kann, was aber wohl nicht nötig ist, da die Preise von Labor zu Labor eh nur um 1-2€ pro Wert variieren

    Ist das so korrekt?

    #133169 hilfreich: 0
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    Skorpion
    Beiträge: 17

    Jacko,

    Du brauchst gar nicht unbedingt einen Arzt, der dann ev. mit den Ergebnissen doch nichts anfangen kann/will.
    Geh am besten direkt in ein Labor, leg Deine Liste vor und Du kriegst eine Blutabnahme und die Ergebnsise ohne Diskussion.
    Du musst halt wissen, was Du abnehmen möchtest und recherchen, wo es in Deiner Nähe ein Labor gibt.

    LG
    Skorpion

    #179256 hilfreich: 0
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    Skorpion
    Beiträge: 17

    Jacko,

    Du brauchst gar nicht unbedingt einen Arzt, der dann ev. mit den Ergebnissen doch nichts anfangen kann/will.
    Geh am besten direkt in ein Labor, leg Deine Liste vor und Du kriegst eine Blutabnahme und die Ergebnsise ohne Diskussion.
    Du musst halt wissen, was Du abnehmen möchtest und recherchen, wo es in Deiner Nähe ein Labor gibt.

    LG
    Skorpion

    #133170 hilfreich: 0
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    Jacko333100
    Beiträge: 38

    Wäre es eigentlich auch möglich zum Hausarzt zu gehen, zB Testo-Mangel-Symptome zu klagen, zu hoffen, dass ein Blutbild gemacht wird (wenn nicht, dann halt selber darum bitten) und dann eben nur die Werte selbst zu zahlen, die nicht sowieso schon getestet werden?
    Ein Termin beim Hausarzt wäre ja schneller zu bekommen.

    #179257 hilfreich: 0
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    Jacko333100
    Beiträge: 38

    Wäre es eigentlich auch möglich zum Hausarzt zu gehen, zB Testo-Mangel-Symptome zu klagen, zu hoffen, dass ein Blutbild gemacht wird (wenn nicht, dann halt selber darum bitten) und dann eben nur die Werte selbst zu zahlen, die nicht sowieso schon getestet werden?
    Ein Termin beim Hausarzt wäre ja schneller zu bekommen.

    #133171 hilfreich: 0
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    wmuees
    Teilnehmer
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    Beiträge: 834

    Testosteron beim Hausarzt messen lassen? In welchem Land lebst Du? Da hat der Hausarzt gar kein Bugdet zu.
    Der überweist Dich an einen Urologen oder Endokrinologen, und der misst dann.

    #179258 hilfreich: 0
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    wmuees
    Teilnehmer
    11 pts
    Beiträge: 834

    Testosteron beim Hausarzt messen lassen? In welchem Land lebst Du? Da hat der Hausarzt gar kein Bugdet zu.
    Der überweist Dich an einen Urologen oder Endokrinologen, und der misst dann.

    #133172 hilfreich: 0
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    Anonym
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    Ich kann dir nur sagen, dass ich die besten Erfahrungen damit gemacht habe, auf eigene Faust in ein Labor zu gehen.

    Klar kostet das teilweise ein paar hundert Euro, div. Hormone etc. untersuchen und als IGeL selbst bezahlen zu müssen, aber das war es mir bislang immer wert.

    Zumal es ja auch für die Gesundheit wichtig ist und nicht nur für Hobbies wie Krafttraining/Muskelaufbau.

    Und Fachärzte (z.B. Endokrinologen) messen meist gar nicht alle Werte, sondern nur das Gesamttestosteron. SHBG oft nicht dabei, freies Testosteron quasi auch nie, geschweige denn LH, FSH, Progesteron, Pregnenolon, etc.

    Bei der Schilddrüse sieht es ähnlich schlimm aus, meist wird nur TSH gemessen, kein fT3, kein fT4 und auch nicht die SD-Antikörper…

    #179259 hilfreich: 0
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    Anonym
    6 pts
    Beiträge: 426

    Ich kann dir nur sagen, dass ich die besten Erfahrungen damit gemacht habe, auf eigene Faust in ein Labor zu gehen.

    Klar kostet das teilweise ein paar hundert Euro, div. Hormone etc. untersuchen und als IGeL selbst bezahlen zu müssen, aber das war es mir bislang immer wert.

    Zumal es ja auch für die Gesundheit wichtig ist und nicht nur für Hobbies wie Krafttraining/Muskelaufbau.

    Und Fachärzte (z.B. Endokrinologen) messen meist gar nicht alle Werte, sondern nur das Gesamttestosteron. SHBG oft nicht dabei, freies Testosteron quasi auch nie, geschweige denn LH, FSH, Progesteron, Pregnenolon, etc.

    Bei der Schilddrüse sieht es ähnlich schlimm aus, meist wird nur TSH gemessen, kein fT3, kein fT4 und auch nicht die SD-Antikörper…

    #133173 hilfreich: 0
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    Jacko333100
    Beiträge: 38

    Gut, mit Testo-Symptomen funktioniert das sicher nicht. :D Aber wenn ich bspw einfach zur Sprechstunde gehe und sage, dass ich derzeit vermehrt beim Training fast umkippe (was ja stimmt), würde doch wenigstens ein Standard-Blutbild gemacht werden und ich konnte zusätzlich noch ein paar Werte, die ich selbst bezahle, dazu bestellen. Oder?

    Die Werte, die ich dann nicht selber bezahlen müsste, sind jeder für sich gesehen natürlich viel billiger als zB Testo, aber in Summe kommt da doch schon was zusammen.

    Hab mal grob gerechnet und komme auf mindestens 250€ für die obigen Werte.

    #179260 hilfreich: 0
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    Jacko333100
    Beiträge: 38

    Gut, mit Testo-Symptomen funktioniert das sicher nicht. :D Aber wenn ich bspw einfach zur Sprechstunde gehe und sage, dass ich derzeit vermehrt beim Training fast umkippe (was ja stimmt), würde doch wenigstens ein Standard-Blutbild gemacht werden und ich konnte zusätzlich noch ein paar Werte, die ich selbst bezahle, dazu bestellen. Oder?

    Die Werte, die ich dann nicht selber bezahlen müsste, sind jeder für sich gesehen natürlich viel billiger als zB Testo, aber in Summe kommt da doch schon was zusammen.

    Hab mal grob gerechnet und komme auf mindestens 250€ für die obigen Werte.

    #133174 hilfreich: 0
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    Tommy
    Teilnehmer
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    Beiträge: 1173

    Damit gewinnst du nichts. Ein großes Blutbild kostet ein paar EUR

    #179261 hilfreich: 0
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    Tommy
    Teilnehmer
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    Beiträge: 1173

    Damit gewinnst du nichts. Ein großes Blutbild kostet ein paar EUR

    #133175 hilfreich: 0
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    Anonym
    6 pts
    Beiträge: 426

    Ich war ja tatsächlich mal so verrückt (oder einfach nur neugierig) und habe eine 19-seitige (!!) Blutuntersuchung mit allem drum und dran selbst gezahlt. Kostenpunkt rund 1200 EUR. Dafür hatte ich in einer Blutuntersuchung dann alle Werte auf einen Blick.

    Man kann sich viele Werte (wie z.B. die B-Vitamine) wohl auch sparen. Aber interessant ist es allemal, was z.B. die Supplementierung von den Two-Per-Day mit den eigenen B-Vitamin-Werten anstellt. Falls es dich interessiert, den gesamten Befund habe ich eingescannt und im o.g. verlinkten Beitrag gepostet.

    Und an dem Befund kann man sich auch orientieren, wenn man wissen will, welche Hormone man messen lassen kann (nicht muss). Die Problemursache kann ja überall verborgen sein, bei mir vermuten wir, dass mein Progesteronmangel irgendetwas zu bedeuten hat, der trotz Anwendung von 3%iger Progesteroncreme in den letzten drei Monaten weiterhin unverändert ist. Jetzt soll ich auf 5% gehen. Mal schauen.

    Hier kurz eine Zusammenfassung von Werten, die man messen lassen könnte. Wenn es dir nur ums Testosteron geht, dann sind hauptsächlich die ganzen Hormonwerte interessant:

    Zitat


    – Großes Blutbild
    – Gesamteiweiß
    – Glucose und HbA1c (Langzeitblutzucker)
    – CRP (als Entzündungsmarker)
    – Blutfette (Cholesterin, HDL, LDL, Triglyceride, Lipoprotein a)
    – Bauchspeicheldrüse (Amylase, Lipase)
    – Nieren (Kreatinin, Harnsäure, Harnstoff)
    – Leber (GOT, GPT, GGT, Alkalische Phosphatase, Bilirubin)
    – Mineralstoffe: Natrium, Kalium, Calcium, Chlorid, Phosphat sowie Magnesium (im Vollblut), Zink (im Vollblut), Selen (im VOllblut) und Ferritin (als Wert für deinen Eisenspeicher).
    – Vitamine: Kann man sich drüber streiten, ob man hier alle Werte messen muss. Vitamin D3 (als 25-OH-Vitamin-D3) sollte aber drin sein bzw. es sollte sichergestellt sein, dass man hier mind. 40 ng/ml hat. Weniger wäre eher unschön und könnte gesundheitliche Nachteile haben, die sich auch auf andere Hormone wie Testosteron durchschlagen. Die B-Vitamine kann man vermutlich vernachlässigen.
    – Hormone: Cortisol, TSH, fT3, fT4, SD-Antikörper (MAK, TAK, TRAK), Testosteron (gesamt), Testosteron (frei), SHBG, IGF-1, HGH, DHEA-S, FSH, LH, Oestradiol, Prolaktin, Progesteron, Pregnenolon, Dihydrotestosteron, Androstendion
    – Komplettes Aminosäureprofil


    #179262 hilfreich: 0
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    Anonym
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    Beiträge: 426

    Ich war ja tatsächlich mal so verrückt (oder einfach nur neugierig) und habe eine 19-seitige (!!) Blutuntersuchung mit allem drum und dran selbst gezahlt. Kostenpunkt rund 1200 EUR. Dafür hatte ich in einer Blutuntersuchung dann alle Werte auf einen Blick.

    Man kann sich viele Werte (wie z.B. die B-Vitamine) wohl auch sparen. Aber interessant ist es allemal, was z.B. die Supplementierung von den Two-Per-Day mit den eigenen B-Vitamin-Werten anstellt. Falls es dich interessiert, den gesamten Befund habe ich eingescannt und im o.g. verlinkten Beitrag gepostet.

    Und an dem Befund kann man sich auch orientieren, wenn man wissen will, welche Hormone man messen lassen kann (nicht muss). Die Problemursache kann ja überall verborgen sein, bei mir vermuten wir, dass mein Progesteronmangel irgendetwas zu bedeuten hat, der trotz Anwendung von 3%iger Progesteroncreme in den letzten drei Monaten weiterhin unverändert ist. Jetzt soll ich auf 5% gehen. Mal schauen.

    Hier kurz eine Zusammenfassung von Werten, die man messen lassen könnte. Wenn es dir nur ums Testosteron geht, dann sind hauptsächlich die ganzen Hormonwerte interessant:

    Zitat


    – Großes Blutbild
    – Gesamteiweiß
    – Glucose und HbA1c (Langzeitblutzucker)
    – CRP (als Entzündungsmarker)
    – Blutfette (Cholesterin, HDL, LDL, Triglyceride, Lipoprotein a)
    – Bauchspeicheldrüse (Amylase, Lipase)
    – Nieren (Kreatinin, Harnsäure, Harnstoff)
    – Leber (GOT, GPT, GGT, Alkalische Phosphatase, Bilirubin)
    – Mineralstoffe: Natrium, Kalium, Calcium, Chlorid, Phosphat sowie Magnesium (im Vollblut), Zink (im Vollblut), Selen (im VOllblut) und Ferritin (als Wert für deinen Eisenspeicher).
    – Vitamine: Kann man sich drüber streiten, ob man hier alle Werte messen muss. Vitamin D3 (als 25-OH-Vitamin-D3) sollte aber drin sein bzw. es sollte sichergestellt sein, dass man hier mind. 40 ng/ml hat. Weniger wäre eher unschön und könnte gesundheitliche Nachteile haben, die sich auch auf andere Hormone wie Testosteron durchschlagen. Die B-Vitamine kann man vermutlich vernachlässigen.
    – Hormone: Cortisol, TSH, fT3, fT4, SD-Antikörper (MAK, TAK, TRAK), Testosteron (gesamt), Testosteron (frei), SHBG, IGF-1, HGH, DHEA-S, FSH, LH, Oestradiol, Prolaktin, Progesteron, Pregnenolon, Dihydrotestosteron, Androstendion
    – Komplettes Aminosäureprofil


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