Arterienverkalkung

Dieses Thema enthält 144 Antworten und 35 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Shman Frontal Shman Frontal 20.11.2019 um 23:12.

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  • #116779 hilfreich: 0
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    Emil
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    @wmuees:
    Passt besser hier hin zu deinen Langzeiterfahrungen, daher hier mal eine Frage an dich, die mich momentan bei meiner K2-Supplementierung interessiert:

    Anbetrachts der nicht sonderlich häufigen natürlichen K2 MK-7 Quellen ist es ja ziemlich wahrscheinlich, dass du, bevor du mit der gezielten Supplementierung begonnen hast, deutlich weniger K2 intus hattest (ob man von Mangel sprechen kann weiß ich nicht).
    Glaubst du, es wäre möglich, dass du durch (zu) wenig K2 vorher einen hinsichtlich Thrombose-Risiko "besseren" Gerinnungsfaktor hattest? Oder weißt es vielleicht sogar? INR, oder was auch immer man da am besten testen lässt, mal vorher und dann viel später nach dem ganzen supplementierten K2 testen lassen?

    LG,
    Emil

    #116780 hilfreich: 0
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    wmuees
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    @Emil: das ist für die meisten Menschen kein Thema… die normalerweise über die Nahrung aufgenommenen Mengen an K2 reichen nämlich aus, um die Proteine für die Blutgerinnung vollständig zu carboxylieren. Oder anders ausgedrückt: wenn man die Blutgerinnung hemmen will, muss man dem Körper gezielt K2 wegnehmen.

    Eine erhöhte Zufuhr von K2 ändert an der Blutgerinnung gar nichts, weil mehr als 100% carboxyliert geht nicht.

    Da ich zusätzlich Chondroitin-Sulfat nehme und weil dieser Stoff die Bildung von Thrombosen sehr effektiv verhindert, mache ich mir über diese Dinge auch keine weiteren Gedanken.

    #116781 hilfreich: 0
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    Emil
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    Okay. Nur damit ich es richtig verstehe, formuliere ich es nochmal in meinen Worten:
    So wie du es siehst, braucht unser Körper um eine gute Blutgerinnung zu bewerkstelligen also nur so wenig K1 (und K2), wie wir ohnehin mit einer (guten) Ernährungsweise aufnehmen. Also sollte man auch *vor* der gezielten Supplementierung ausreichend K1 (und K2) gehabt haben, um in jedem Fall zumindest dessen Rolle bei konkret der Blutgerinnung gewährleistet zu haben.
    Deutlich *mehr* K2 hingegen, als wir üblicherweise mit der Nahrung aufnehmen, wird für die Aktivierung von (noch mehr?) GLA-Proteinen benötigt, weswegen sich eine Supplementierung vor allem hier positiv bemerkbar macht.
    Richtig?
    Ich stolper irgendwie ein bisschen darüber, dass die GLA-Proteine ja (u.a.) Gerinnungsfaktoren aktivieren, und ich deshalb dachte, wenn man zuvor zu wenig K2 hatte, hätte man "dünneres Blut" gehabt. Findet da dann im Körper eine Priorisierung statt? Also, Blutgerinnung ist überlebenswichtiger als Calciumstoffwechsel, also mit wenig K1 und K2 erstmal Blutgerinnung gewährleisten und wenn mehr verfügbar ist, dann die anderen Sachen? Sorry, falls ich da irgendeinen dämlichen Denkfehler habe.

    LG,
    Emil

    #116782 hilfreich: 0
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    wmuees
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    GLA-Proteine sind nicht für die Blutgerinnung, sondern für den Transport von Calzium.

    #116783 hilfreich: 0
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    Emil
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    Ach so, dann hab ich da etwas falsch verstanden. Ich glaube, ich habe beim Lesen der meisten Sachen nicht sauber zwischen Matrix Gla-Protein (MGP) und generell der Gla-Proteinfamilie getrennt, da hier im Forum auch meistens nur von "GLA" (statt "MGP") geschrieben wurde.
    MGP ist ja ein Verkalkungsinhibitor, "GLA" (als Proteinfamilie) umfasst auch Gerinnungsfaktoren.
    Ich wollte aber keine Verwirrung stiften mit meiner Frage und muss nach wie vor noch viel zu dem Thema lesen, bis ich es richtig im Kopf habe

    #116784 hilfreich: 0
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    Nathan
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    Zitat von Bernd im Beitrag #78


    Zitat von marcolino im Beitrag #77


    Ringförmiger Zucker hilft bei Arteriosklerose.

    https://www.uni-bonn.de/neues/064-2016

    Evtl. ergibt sich daraus ein neuer Gedankenansatz oder eine weiterführende Idee…


    Das hört sich wirklich prima an! Allerdings muß man da wieder die Befürchtung haben, das die Pharamindustrie da nicht richtig mitzieht, weil sie da nicht das Maximum an Profit rausholen könnten, da es den Wirkstoff schon gibt und der schon verwandt wird. Es würde mich zumindest nicht wundern, wenn das wie so vieles wieder sang-und klanglos in der Versenkung verschwindet und niemand investieren will. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

    Prof. Latz hofft darauf, dass Cyclodextrin als ein Medikament zur Behandlung von Arteriosklerose weiterentwickelt werden kann. „Als Lösungsvermittler von Wirkstoffen ist es bereits auf dem Markt. Für die neue Anwendung sind jedoch noch kostspielige klinische Studien erforderlich“, sagt der Immunologe der Universität Bonn.

    Gruß Bernd


    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4878149/

    Die subkutane Injektion von CD über 8 Wochen führte zur 45 % igen Regression der Arteriosklerose. Wobei der Cholesterinspiegel unverändert blieb. Weiterhin keine Änderung bei der Herzfrequenz, Blutdruck und dem Gewicht.

    Cyclodextrin gibt es bereits als Supplement auf dem US Markt. Ein Gramm CD bindet im Darm etwa 9 Gramm Fett und wirkt positiv auf den Blutzucker nach Mahlzeiten.

    Ob Oral eingenommen, ähnliche Ergebnisse wie subkutan erzielt werden konnten, habe ich auf die Schnelle nichts gefunden.

    Jedenfalls hört sich das Ganze schon krass an.

    Gruss

    Nathan

    #116785 hilfreich: 0
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    Bernd
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    Hallo,

    das ist wieder typisch für dieses mittlerweile kaputte Land.

    Prof. Latz hofft darauf, dass Cyclodextrin als ein Medikament zur Behandlung von Arteriosklerose weiterentwickelt werden kann. „Als Lösungsvermittler von Wirkstoffen ist es bereits auf dem Markt. Für die neue Anwendung sind jedoch noch kostspielige klinische Studien erforderlich“, sagt der Immunologe der Universität Bonn.

    Während es in den USA schon als Supplement auf dem Markt ist, sind in D natürlich erst noch kostspielige Studien erforderlich! Man könnte das endlos fortsetzen. Das teuerste Gesundheitssystem weltweit und eines der dazu im Verhältnis ineffizientesten dazu.

    Gruß Bernd

    #116786 hilfreich: 0
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    MGhell
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    Studie zu Chondroitin Sulfat zeigt überzeugende Wirkung:

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26714044

    Treatment of obese mice with CS reduced the extension of foam cell coverage in atheromatous plaques of arterial bifurcations by 62.5%, the serum concentration of IL1β by 70%, TNF-α by 82% and selected chemokines by 25-35%.

    #116787 hilfreich: 0
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    Mo
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    Wer hat das Cyclodextrin?

    Wo bekommen?

    Macht es nur Sinn, wenn man ein Problem hat?

    #116788 hilfreich: 0
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    wmuees
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    Es ist bisher nur bei Mäusen erprobt, und zwar bei Soft Plaques (wenige Wochen alt).
    Wie wirkungsvoll das Ganze bei den bei Menschen üblichen Hard Plaques ist, ist unklar.

    Ich würde mich hüten, etwas zu nehmen, dass meine Plaques SCHNELL auflöst. Dabei besteht die Gefahr, dass sich Teile der Plaques lösen.
    Würde ich erst abwarten wollen….

    #116789 hilfreich: 0
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    MGhell
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    Ganz frische Studie: CS hemmt Atherosklerose über verschiedene Mechanismen:

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29874688

    Chondroitin Sulphate Attenuates Atherosclerosis in ApoE Knockout Mice Involving Cellular Regulation of the Inflammatory Response.

    #187259 hilfreich: 0
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    wmuees
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    Kleines Update zwischendurch: ich habe in letzter Zeit relativ viel Gelenkschmerzen gehabt. Ich hatte ja schon mal die Vermutung, dass Vitamin K2 in dieser Hinsicht eine Nebenwirkung hat … andere haben dieses Problem auch:

    https://judsonsomerville.com/vitamin-d3-calcium-hysteria-and-my-experience-with-vitamin-k2-the-mk-4-type-10-13/

    Das frühe Aufwachen, dass dieser Herr bemerkte, habe ich auch….

    Ich setze Vitamin K2 MK7 jetzt mal probeweise ab (Ich hatte 600 ug genommen). Mal sehen…

     

    #187292 hilfreich: 0
    Kempi
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    wmuees schrieb:Ich setze Vitamin K2 MK7 jetzt mal probeweise ab (Ich hatte 600 ug genommen). Mal sehen…

    600 mcg sind doch auch schon fast utopisch.
     
    Der Herr aus dem Artikel genau so: „I started it and was now taking both the MK-4 and MK-7 types. 45 mgs of the MK-4 (the same amount they used in this study) and 400-600 mcg’s of the MK-7 type.“ Halte ich für (viel) zu viel des Guten.

    #187296 hilfreich: 0
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    wmuees
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    Kempi schrieb:600 mcg sind doch auch schon fast utopisch.

    So, dann sag mir doch mal, wieviel man Deiner Meinung nach braucht, um den größten Teil der GLA-Proteine zu carboxylieren.

    Bitte mit Quellenangabe!

    #187304 hilfreich: 0
    Kempi
    Kempi
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