Arterienverkalkung

Dieses Thema enthält 144 Antworten und 35 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Shman Frontal Shman Frontal 20.11.2019 um 23:12.

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    Wirbelwind
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    Hier ist der Artikel als abstract:

    Purpose: The role of vitamin K in the prevention and treatment of osteoporosis and arterial calcification is examined.
    Summary: Vitamin K is essential for the activation of vitamin K-dependent proteins, which are involved not only in blood coagulation but in bone metabolism and the inhibition of arterial calcification. In humans, vitamin K is primarily a cofactor in the enzymatic reaction that converts glutamate residues into γ-carboxyglutamate residues in vitamin K-dependent proteins. Numerous studies have demonstrated the importance of vitamin K in bone health. The results of recent studies have suggested that concurrent use of menaquinone and vitamin D may substantially reduce bone loss. Menaquinone was also found to have a synergistic effect when administered with hormone therapy.

    Several epidemiologic and intervention studies have found that vitamin K deficiency causes reductions in bone mineral density and increases the risk of fractures. Arterial calcification is an active, cell-controlled process that shares many similarities with bone metabolism. Concurrent arterial calcification and osteoporosis have been called the "calcification paradox" and occur frequently in postmenopausal women.

    The results of two dose-response studies have indicated that the amount of vitamin K needed for optimal γ-carboxylation of osteocalcin is significantly higher than what is provided through diet alone and that current dosage recommendations should be increased to optimize bone mineralization. Few adverse effects have been reported from oral vitamin K.
    Conclusion: Phytonadione and menaquinone may be effective for the prevention and treatment of osteoporosis and arterial calcification.

    #116705 hilfreich: 0
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    ChristineH
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    Danke auch Dir, Wirbelwind. Ich hab’s heute der Kollegin weitergegeben, bei Gelegenheit wäre es schick zu wissen, wer das Review gemacht hat, von wann etc.

    Zitat von wmuees im Beitrag #19


    AOR Peak K2


    Ist das überall so teuer? Wo kaufst Du es? Die Kollegin fällt vom Stuhl, wenn ich ihr sage, dass ein Monatsbedarf 43 Pfund kostet. Sie steht kurz vor der Rente und muss mit kleinem Budget auskommen.

    #116706 hilfreich: 0
    Markus
    Markus
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    bb.com verlangt 39 Euro

    http://www.bodybuilding.com/store/aor/peakk2.html

    10% Rabattcodes findet man sehr oft. Und zwei Kapseln am Tag tun es sicher auch, erst recht, wenn man keine 80kg wiegt.

    #116707 hilfreich: 0
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    ChristineH
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    Danke, Markus. Hast Du Erfahrung mit Zoll und dessen Kosten?

    #116708 hilfreich: 0
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    Wirbelwind
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    Christine:

    Hier die Autoren bzw. die Zeitschrift:

    Vitamin K in the Treatment and Prevention of Osteoporosis and Arterial Calcification
    Jamie Adams; Joseph Pepping
    Am J Health Syst Pharm. 2005;62(15):1574-1581.

    #116709 hilfreich: 0
    Markus
    Markus
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    du musst D als Lieferland wählen und dann die Schwarzrotgoldene Flagge links oben sehen. Jetzt wird der Preis in Euro angezeigt und das Zeugs kommt aus England. Also ganz ohne Zollgeschmarre!

    #116710 hilfreich: 0
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    ChristineH
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    Danke, Wirbelwind, danke Markus! Ich hoffe, ich kann die Kollegin motivieren.

    #116711 hilfreich: 0
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    Thomas
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    Zitat von ChristineH im Beitrag #34


    Danke, Markus. Hast Du Erfahrung mit Zoll und dessen Kosten?


    Zuletzt waren die Kosten sehr hoch, das hat 10€ gekostet (habe aber schon länger nichts mehr bestellt)

    #116712 hilfreich: 0
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    Don90
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    Was ist mit dem Vitamin K Komplex von LEF? Super K oder so heisst das…

    Da ist es auch in verschiedenen Varianten verfügbar…

    #116713 hilfreich: 0
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    JoKeRoNe
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    Zitat von wmuees im Beitrag #23


    Das gute an Vitamin K2 ist, dass es bisher noch niemandem gelungen ist, soviel Vitamin K einzuwerfen, um toxisch zu wirken. Ich nehme ja jetzt 90mg/Tag, und ich *vermute*, dass sich meine Probleme mit entzündeten Sehnen dadurch verschlechtert haben. Wenn es aber nicht schlimmer wird, ist es tolerabel.


    Hallo wmuees,

    könntest Du dazu etwas mehr sagen, wieso Du auf diese Vermutung kommst?
    Gibt es dafür irgendwelche Anhaltspunkte?

    Ich frage deshalb, weil ich jetzt, seit dem ich auch Vitamin K nehme massive Gelenk/Sehnenbeschwerden habe, und ich kann mir nicht vorstellen, dass es davon kommt, dass ich jetzt ein paar Tage krank war. Das sind aber die einzigen zwei Komponenten, die sich innerhalb der letzten Woche verändert haben.

    #116714 hilfreich: 0
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    wmuees
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    Nunja, die Schmerzen in den Sehnen (Kniekehlen, Armbeugen) sind schlimmer geworden, seitdem ich 90mg/Tag nehme.

    Man liest selten von Nebenwirkungen von Vitamin K, aber es gibt einige Berichte, die von solchen Schmerzen sprechen. Wäre also nicht so ungewöhnlich.

    Lass doch einfach Vitamin K mal für 3 Wochen weg.

    #116715 hilfreich: 0
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    wmuees
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    So,

    es ist mal wieder Zeit für ein Update bei mir….

    Zunächst einmal: 3 x 30mg Vitamin K2 MK4 haben bei mir KEINE Nebenwirkungen ausgelöst. Die Beschwerden in den Sehnen waren auf Überlastung zurückzuführen. Nach 6 Monaten Supplementierung mit 30g Kollagen/Tag sind sie inzwischen so stark, dass es hier keine Probleme mehr gibt.

    Heute morgen war dann meine Ultraschall-Untersuchung der hirnversorgenden Arterien. Und dabei zeigte sich, dass es gegenüber dem letzten Stand (vor 12 Monaten) wenig Änderungen gegeben hat. Auf der rechten Seite waren die gemessenen Wanddicken noch genauso groß wie vorher, nur die Verkalkung trat weniger deutlich hervor.

    Auf der linken Seite waren die Wanddicken auch noch so wie vorher. Eine längliche Verkalkung auf einer Plaque war verschwunden, an einer anderen Stelle gab es noch eine punktförmige Verkalkung.

    Was kann man nun daraus schließen?

    Was die Verkalkung angeht, so kann man sie mit Vitamin K2 MK4 stoppen, und mit 90mg/Tag ist eine leichte Verbesserung sichtbar. Es dauert aber Jahre, bis man richtig aussagekräftige Schlüsse ziehen kann. Schnelle Erfolge sind unrealistisch.

    Die Plaques selber (d.h. NICHT den Kalk) kann man mit K2 nicht beeinflussen. Sie scheinen bei mir nicht weiter zu wachsen, weil ich darauf achte, Entzündungsparameter klein zu halten. Ich nehme zusätzlich seit 3 Monaten Chondroitin-Sulfat (6g/Tag), aber das ist noch zu kurzfristig, um hier was zu sehen. Man sagt, dazu braucht es 9 Monate. Wir werden sehen….

    Immerhin muss ich nach Lage der Dinge nicht mehr damit rechnen, dass die Verkalkung mein Leben verkürzen wird. Das ist schon eine ganze Menge (normal ist ein Fortschritt von 30-40% pro Jahr, habe ich auch anfänglich so verfolgen können).

    #116716 hilfreich: 0
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    ChristineH
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    Zitat von wmuees im Beitrag #42


    es ist mal wieder Zeit für ein Update bei mir….


    Danke dafür!

    Zitat von wmuees im Beitrag #42


    Immerhin muss ich nach Lage der Dinge nicht mehr damit rechnen, dass die Verkalkung mein Leben verkürzen wird. Das ist schon eine ganze Menge (normal ist ein Fortschritt von 30-40% pro Jahr, habe ich auch anfänglich so verfolgen können).


    Klasse. Ja, ich finde auch, dass es eine Menge ist. Es gäbe wohl einige Leute, die jetzt aufgäben, weil keine Wunderheilung eintrat.

    Was genau macht man da für Untersuchungen und hast Du Infos, was das privat kostet ohne gesetzliche Kasse? Werden sinnvollerweise auch andere Arterien untersucht oder ist es nur wichtig bei den hirnversorgenden?

    #116717 hilfreich: 0
    Markus
    Markus
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    Hallo Wolfgang,

    das hört sich ermutigend an. Hast du dich in diesem Zusammenhang auch schon mit Enzyptherapie auseinandergesetzt? Vor allem Serrapeptase hilft dabei den Fibrinanteil des Plaque aufzulösen- den Calciumanteil hast du ja zunehmend dank K2 im Griff. Beim Abbau des Cholesterinanteils wiederum hilft ein hoher HDL-Wert. Wenn alle drei Faktoren zusammenspielen sollte deine "arterielle Müllabfuhr" auf Hochtouren laufen.

    #116718 hilfreich: 0
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    wmuees
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    Bei mir wird ein Ultraschall der hirnversorgenden Arterien gemacht. Im Bereich des Herzens habe ich keine Verkalkung, deshalb ist es nicht notwendig, dort öfter nachzusehen.

    Serrapeptase habe ich benutzt. Ich konnte aber keinen Effekt auf die Plaques feststellen, wohl aber einen Effekt auf eine Narbe. Ich kenne auch niemanden, der den positiven Effekt von Serrapeptase bei Arterienverkalkung wirklich nachgewiesen hat.

    Ob HDL wirklich so wichtig ist, was das Cholesterin angeht? Ich bin durch die Forschungsergebnisse in letzter Zeit eher zu der Meinung gekommen, dass HDL eher ein Marker ist, aber nicht ursächlich verantwortlich. Ich zweifle auch daran, dass HDL es schafft, Plaques abzubauen, wenn diese schon verkalkt sind. Das hat einfach noch niemand bewiesen.

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