Arterienverkalkung

Dieses Thema enthält 150 Antworten und 36 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar wmuees 26.12.2019 um 21:05.

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  • #206600 hilfreich: 0
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    wmuees
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    Ähnliche Fallbeschreibungen gibt es bei Vitamin C intravenös. Das sind letzten Endes Säuren. Ich kann verstehen, dass man mit solchen Mitteln Verkalkungen anlösen kann. Ich habe mich jedoch entschlossen, die Risiken einer solchen Behandlung nicht einzugehen. Das wäre meinem derzeitigen Gesundheitszustand entsprechend nicht angebracht.

     

    #206612 hilfreich: 0
    jfi
    jfi
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    Was wäre denn das Risiko bei einer Vitamin C Infusion?

     

    LG Jens

    #206630 hilfreich: 1
    Zopiclon
    Zopiclon
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    H2O2 und hohe Dosen vitamin c haben das gleiche wirkprinzip.

    In hohen millimolaren Konzentrationen, die nur durch intravenöse Applikation erreicht werden können, wirkt Vitamin C als Prooxidans und führt zur Bildung von Wasserstoffperoxid, das in der Lage ist, Tumorzellen zu schädigen (16). Dabei scheint es sich um einen indirekten Wirkmechanismus zu handeln.

    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/klassiker-im-neuen-licht/

    Gruß

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    #206633 hilfreich: 0
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    wmuees
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    jfi schrieb:Was wäre denn das Risiko bei einer Vitamin C Infusion?

    Du schiebst Dir die Säure direkt ins Blut. Das ist schon ganz schön extrem.

    Das größte Risiko sehe ich in einer Infektion durch Keime bei den Infusionen.

    #206761 hilfreich: 0
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    Ulli
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    <section>https://academic.oup.com/ajcn/advance-article/doi/10.1093/ajcn/nqz147/5544545</section> 

     

    „Ergo: 360 mcg MK7 am Tag hat zero Einfluss auf die Gefäßverkalkung, eher im Gegenteil.“

     

    So ganz sicher sind die Forscher nicht, wie sie ihr Ergebnis interpretieren sollen. Im CT haben sich keine Veränderungen der Verkalkungsmasse gezeigt, nur in einem -neuen, noch nicht oft eingesetzten- Gerät, das die Verkalkungstendenz zeigt, wurde eine Verschlechterung gesehen. Dieser Studie stehen ja mehrere andere gegenüber, bei denen eine deutliche Verbesserung zu beobachten war.

     

    #206764 hilfreich: 0
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    Ulli
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    @ Chris

    Danke für den Hinweis auf Magnesium. Macht ein bisschen Hoffnung.

    #207079 hilfreich: 0
    Chris Michalk
    Chris Michalk
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    Ulli schrieb:So ganz sicher sind die Forscher nicht, wie sie ihr Ergebnis interpretieren sollen. Im CT haben sich keine Veränderungen der Verkalkungsmasse gezeigt, nur in einem -neuen, noch nicht oft eingesetzten- Gerät, das die Verkalkungstendenz zeigt, wurde eine Verschlechterung gesehen. Dieser Studie stehen ja mehrere andere gegenüber, bei denen eine deutliche Verbesserung zu beobachten war.

     

    Kannst du diese Studien mal verlinken, bitte?

    #207220 hilfreich: 0
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    Ulli
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    Danke, dass du so nett nachfragst, statt mir meinen Beitrag um die Ohren zu hauen! Bei mir war wohl der Wunsch Vater des Gedankens ! 🙁

    Alles, was sich in neueren Studien Positives festellen lässt, ist höchstens eine Verbesserung der Elastizität der Gefäße, aber keine Reduzierung der Kalkablagerungen.

    Ich könnte höchstens noch die Studie s.u. anführen. Nicht neu.

    In der Rotterdam-Studie heißt es „Intake of menaquinone was inversely associated with severe aortic calcification in asymptomatic subjects, which provides additional support for a causal relationship between menoquinone and CHD.“ Immerhin.

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17138823    

    #207324 hilfreich: 0
    Chris Michalk
    Chris Michalk
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    Ich war mir nach deinem Beitrag nicht mehr ganz sicher, ob ich mich nicht vielleicht doch irre – ich habe in all den Jahren nicht eine Arbeit gesehen, die gezeigt hat, dass eine Ergänzung zur Reduzierung der Ablagerungen führt. Leider.

    #207342 hilfreich: 0
    Shman Frontal
    Shman Frontal
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    ich denke dass das genügend salz und viel Mg eine weit bessere Behandlung sind also VitK oä. Vit D scheint mir auch kontraproduktiv in diesem Kontext zu sein.

    Im Falle des 73 Jährigen, welcher sogenannten erblich bedingten Haarausfall hatte, führte Spironolactone zu neuem Haarwachstum. Seine Kopfhaut war aufgrund der über 30 Jahre Glatze zweifelsfrei Kalzifiziert und vernarbt, und trotzdem konnte er in seinem Alter wieder regenerieren. Ich leite also Themen-übergreifend ab, dass Mg, Salz, Kalium, Vit C und E, anständiges NO und vorallem Co2, die Schlüssel zur „Heilung“ sind.

     

     

     

     

    #213104 hilfreich: 0
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    wmuees
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    So, heute morgen war meine nächste Ultraschall-Untersuchung der hirnversorgenden Arterien.

    Ergebnis: völlig unverändert. Selbes Bild wie vor 2 Jahren.

     

    Das bedeutet: Lebenszeit ist immer noch entkoppelt von der Verkalkung, weil sie nicht fortschreitet.

    Angiologin sagt: völlig unkompliziert, stabil, nächster Scan in 2 Jahren, keine Medikation.

     

    Leider auch keine Verbesserung. Schade. Hätte etwas mehr sein können….

     

    #213110 hilfreich: 0
    naklar!
    naklar!
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    Trotzdem ein Erfolg, Wolfgang!

    #213520 hilfreich: 0
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    H_D
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    #213523 hilfreich: 0
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    wmuees
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    Leider bei diesem Video nichts neues und erst recht nichts hilfreiches…

    #214171 hilfreich: 0
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    Ulli
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    @Wolfgang

    Lese soeben in den Strunz-News vom heutigen Tage, eine junge Frau habe innerhalb eines Dreivierteljahres durch Optimierung ihres Aminospiegels ihre Ablagerungen in den Halsschlagadern beseitigen können. Hälst du das für möglich?

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