Alle reden über das Klima

Dieses Thema enthält 22 Antworten und 7 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von jfi jfi 02.05.2019 um 10:20.

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    Wirbelwind
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    #180658 hilfreich: 0
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    Django
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    Von mir aus gern. Bleibt mehr Fleisch für mich. ;)

    #180659 hilfreich: 0
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    Wirbelwind
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    Der Mensch stammt von der Spitzmaus ab:

    https://www.youtube.com/watch?v=Eh-kIYX7Q9A

    #180660 hilfreich: 0
    Zopiclon
    Zopiclon
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    Zitat:

    Die Kalkulation geht unter anderem davon aus, dass zur Herstellung von veganem Essen wesentlich weniger Agrarland beansprucht wird – und die freigewordenen Flächen an die Natur zurückgehen und dort Bäume wachsen, die Kohlendioxid binden.

    Kommentar:

    Erster Fehler, denn das gilt nicht für artgerechte Tier Haltung für zb Rinder, Ziegen, Hühner, Rehe etc.

    Gruss

    #180661 hilfreich: 0
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    Wirbelwind
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    Artgerechte Haltung spielt allerdings zahlenmäßig in Europa und Amerika keine Rolle. Leider.

    #180662 hilfreich: 0
    Zopiclon
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    An einigen Orten schon, bin schon im Urlaub dort gewesen – Kanaren, Süditalien, Griechenland – die haben schlicht kein Geld für die industrielle Nahrungsmittelversorgung, deswegen ist die Aussage einfach nicht allgemein gültig.

    Gruss

    #180663 hilfreich: 0
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    Wirbelwind
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    An einigen Orten schon, bin schon im Urlaub dort gewesen – Kanaren, Süditalien, Griechenland – die haben schlicht kein Geld für die industrielle Nahrungsmittelversorgung, deswegen ist die Aussage einfach nicht allgemein gültig.

    Das stimmt für die "Urlaubsorte", die sind oft für Massentierhaltung nicht geeignet. Da wagen sie es auch nicht, die "üblichen" Methoden einzuführen. Sie spielen allerdings zahlenmäßig eine verschwindend geringe Rolle und sind gegenüber der großen Anzahl von Millionen Tieren (alleine in Deutschland) die tierquälerisch zur Fleischproduktion gehalten werden, keine Rolle.
    https://albert-schweitzer-stiftung.de/massentierhaltung

    #180664 hilfreich: 0
    Zopiclon
    Zopiclon
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    Die typischen Urlaubsorte meinte ich eher nicht, sondern Landstriche wo es keine geteerten Strassen gibt und das Terassenfeld noch mit dem Pferd oder dem Ochsen beackert wird , sowie die Ziegen dort ihre Nahrung suchen, wo andere Haustiere sich schon nicht mehr bewegen können und es für Feldarbeit zu kleinteilig wird.
    Kurz: da wo die Welt noch in Ordnung ist

    Aber natürlich gibt es zu viel Massentierhaltung, auch wenn es für alle nicht so sein muss… aber es ist günstiger

    Gruss

    #180665 hilfreich: 0
    Markus
    Markus
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    Zitat von Zopiclon im Beitrag #4


    Die Kalkulation geht unter anderem davon aus, dass zur Herstellung von veganem Essen wesentlich weniger Agrarland beansprucht wird – und die freigewordenen Flächen an die Natur zurückgehen und dort Bäume wachsen, die Kohlendioxid binden.


    Wer das glaubt, der glaubt wohl auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. Dort würden dann eher um so mehr Agrarprodukte angebaut werden um die 20 Milliarden Menschen bis 2100 zu ernähren. Was diese Overshoot anfangs so auch leichter zu erreichen werden würde! Ist das echt so sinnvoll?
    Wobei bei der vorherrschenden Agrarproduktion die Bodenkrume ob der intensiven Bewirtschaftung vielerorts sich dann eh verabschiedet haben wird…odes es würden halt gleich mehr Biotreibstoffe produziert werden

    Thema extensive Weidewirtschaft, sprich offene Viehhaltung, ist: diese ist- richtig gemacht, nachhaltig. Auch über Jahrtausende. Und sie stellt den Löwenanteil der gloabl Landwirtschaftlich genutzten Flächen dar.

    In Europa etwa bei der Rentierzucht der Samen, in den Heidelandschaften, große Teile Irlands, Mittel- und Südspanien, die Hochländer Englands und Schottlands, die Alpen und vor allem der Balkan. Teichwirtschaft gehört natürlich ebenfalls dazu!

    Als Anhaltspunkt kann folgende Grafik dienen, Intensity "Low" ist oftmals extensive Landwirtschaft, großteils Weidewirtschaft

    Weltweid /Weltweit ist dies u.a. auch besonders gängig etwa in Neuseeland, Australien, Mongolei, Ostchina, Argentinien, Ostafrika.

    Von der globalen Landwirtschaftsfläche sind so 70 %, also der mit rund 3,55 Mrd. ha weitaus überwiegende Teil, Weideland. Nur knapp 30 % der Landwirtschaftsfläche sind Ackerflächen (ca. 1,45 Mrd. ha, hinzu kommen rund 0,152 Mrd. ha Dauerkulturen).

    #180666 hilfreich: 0
    Markus
    Markus
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    PS: wem es wirklich um das Thema CO2 gehen sollte, der darf gerne seinen Fußabdruck durch Kompensation resetten, damit werden dann wo anders Einsparungen beim Verbrauch bzw. durch Neuaufforstungen neue CO2-Senken geschaffen.

    Beispiel:
    https://www.atmosfair.de/de/kompensieren/wunschmenge

    Wird da eigentlich schon bei Schülerfesten Geld gesammelt um die eigenen SUV-Mütter, die ihren Nachwuchs damit in der Schule abzuholen, zu kompensieren? Von dem heiss geliebten Wischkästle, mit dem man die nächste FridayForFuture-"Demo" so organisiert, will ich jetzt gar nicht erst anfangen…wen es aber interessieren sollte: https://www.zdf.de/nachrichten/heute/sma…killer-100.html

    #180667 hilfreich: 0
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    Wirbelwind
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    Von der globalen Landwirtschaftsfläche sind so 70 %, also der mit rund 3,55 Mrd. ha weitaus überwiegende Teil, Weideland. Nur knapp 30 % der Landwirtschaftsfläche sind Ackerflächen (ca. 1,45 Mrd. ha, hinzu kommen rund 0,152 Mrd. ha Dauerkulturen).

    Das nützt leider überhaput nichts, da es überahupt nicht auf die WEIDEFLÄCHEN (Hektar) ankommt, (da gibt es in der Tat genug von) sondern auf die brutale und tierquälerische Haltung von Millionen von Tieren auf kleinstem Raum und die damit einhergehende Umweltverpestung nebst CO2-Ausstoß. Dass das Fleisch außerdem von den "guten Weideflächen" außerhalb Europas z. B. aus Südamerika oder Neuseeland mit großem Energieaufwand herangekarrt werden muss, macht es auch nicht besser. Von der Abholzung des Regenwaldes für die Sojaproduiktion (für Tierfutter) will ich erst gar nicht reden.

    #180668 hilfreich: 0
    naklar!
    naklar!
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    Gibt es denn irgendwelche Zweifel daran, daß man durch geringeren Fleischkonsum ( 1 – 2 x pro Woche ) – dafür aber von artgerecht gehaltenen Tieren – auch etwas fürs Klima tut?

    Ich dachte, das wäre hier Konsens…

    Eric

    #180669 hilfreich: 0
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    Wirbelwind
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    Das dachte ich auch.

    #180670 hilfreich: 0
    Markus
    Markus
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    Zitat von Wirbelwind im Beitrag #11


    Das nützt leider überhaput nichts, da es überahupt nicht auf die WEIDEFLÄCHEN (Hektar) ankommt, (da gibt es in der Tat genug von) sondern auf die brutale und tierquälerische Haltung von Millionen von Tieren auf kleinstem Raum und die damit einhergehende Umweltverpestung nebst CO2-Ausstoß.


    Doch. Denn Weidefleisch ist i.A. weder brutal noch tierquälerisch. Auch nicht Umweltverpestend. Was würdest du denn eigentlich alternativ mit Weideflächen anfangen?

    Zitat


    Dass das Fleisch außerdem von den "guten Weideflächen" außerhalb Europas z. B. aus Südamerika oder Neuseeland mit großem Energieaufwand herangekarrt werden muss, macht es auch nicht besser. Von der Abholzung des Regenwaldes für die Sojaproduiktion (für Tierfutter) will ich erst gar nicht reden.


    Der Energieaufwand je kg ist genau so hoch wie der von Mangos, Bananen oder anderen Dingen aus Südamerika. Tiefgekühltes Rind aus Argentinien mit Containerschiff hat den größesten Energieaufwand genau dann sobald es aus Hamburg oder Bremen vom Lagerhaus geladen wird und dann via LKW bis in meinen Markt etwa nach Würzburg gefahren wird. Dieser Löwnanteil wird dann übrigens genau so hoch ausfallen wie bei der gleichen Menge TK-Spinat aus dem Alten Land bei Hamburg!

    Regional, saisonal und nachhaltig ist natürlich das Nonplusultra, keine Frage. Bei allem Nahrungsmitteln! Aber man muss deswegen bei Nichteimhaltung dieser Kriterien auch kein argumentatives Cherrypicking betreiben um damit Fleisch- und gezielt nur dieses! versuchen zu "demontieren". Das ist unlauterer Populismus, pur! Alternative Fakten!

    So, und heute Abend gibt es bei mir ein Bündla vom Weideschwein; der Bauernhof, auf dem es aufgewachsen ist, liegt circa 50 km entfernt.

    #180671 hilfreich: 0
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    Bernd
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    Du meine Güte, die nächste "religiöse" Diskussion, der Heiligen Greta und ihren geschäftstüchtigen Hintermännern sei Dank! Amen!

    Gruß Bernd

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