A surprising update on new vitamin D research

Dieses Thema enthält 9 Antworten und 7 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Markus Markus 04.11.2019 um 09:41.

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    Kempi
    Kempi
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    https://chriskresser.com/surprising-new-vitamin-d-research-the-myth-of-multi-tasking-and-how-the-internet-is-rewiring-our-brains/

    Unter anderem:

    „The stimulus for this vitamin D conversation, the most recent one at least, was a new prospective cohort study with over 1.2 million participants, so a pretty big sample size. And this study showed that the lowest mortality or risk of death from all different causes and the lowest rates of cardiovascular disease were observed at vitamin 25D levels between 20 ng/mL and 36 ng/mL. That may surprise some of you because as you probably know, in the US the lower end of the lab reference range is 30 ng/mL, so a big chunk of that range where the researchers found that the risk of death and heart disease was the lowest is actually in a range that would be considered deficient by current standards. This isn’t the only study that reached this conclusion. There are actually several other fairly large epidemiological studies that have been done in the past few years that have suggested that the optimal vitamin D level might be much lower than is currently recommended, especially by some of the vitamin D advocacy organizations, like the Vitamin D Council. Some of the other studies, the range was 20 to 30. I think there was one that was 20 to 35, and then one went up to, I think, as high as 40, so it’s all basically in the same range.“

    #188214 hilfreich: 0
    Phil Böhm
    Phil Böhm
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    Willst du die Studie hier noch verlinken?

    Grundsätzlich bedeutet lange leben ja nicht unbedingt gut leben. Oft sogar genau das Gegenteil. Trotzdem vielleicht ein weiteres Indiz dafür es mit der Vitamin-D-Therapie (Ergänzung ist es dann schon nicht mehr) nicht zu übertreiben und nicht unbedingt Extreme wie „immer mindestens 100 ng/ml“ anzustreben.

    #188252 hilfreich: 0
    Kempi
    Kempi
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    Die Studie wurde leider nicht verlinkt und ich konnte sie auf Anhieb auch nicht finden.

    Mir ist jedoch anhand der Kommentare aufgefallen, dass der Podcast von 2013 ist und einfach nur „geupdatet“ wurde, damit dann ein neueres Datum angezeigt wird (in dem Fall: June 11, 2019), was ich ’ne ziemlich miese Nummer finde…

    Phil (edubily) schrieb:Grundsätzlich bedeutet lange leben ja nicht unbedingt gut leben. Oft sogar genau das Gegenteil. Trotzdem vielleicht ein weiteres Indiz dafür es mit der Vitamin-D-Therapie (Ergänzung ist es dann schon nicht mehr) nicht zu übertreiben und nicht unbedingt Extreme wie „immer mindestens 100 ng/ml“ anzustreben.

    Da bin ich voll und ganz bei dir. Wobei ja jeder für sich selbst ausprobieren kann, ob er unterschiedene mit verschiedenen Blutspiegeln/Dosen feststellt. Joe Cohen hat hier, wie ich finde, einen guten Job gemacht: https://selfhacked.com/blog/experiment-megadosing-vitamin-d3/

    #188268 hilfreich: 0
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    hans
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    Kempi schrieb:Da bin ich voll und ganz bei dir. Wobei ja jeder für sich selbst ausprobieren kann, ob er unterschiedene mit verschiedenen Blutspiegeln/Dosen feststellt. Joe Cohen hat hier, wie ich finde, einen guten Job gemacht: https://selfhacked.com/blog/experiment-megadosing-vitamin-d3/

    Ja, der ist gut – und dort verweist Cohen wie Chris auch auf die Überlegungen von Marshall et al. Wenn ich mir das ganze dann durch den Kopf gehen lasse…. Hohes D3 unterdrückt Immunsystem, dann wird mir Coimbra klar…. jedoch wird dann auch wieder ein hohes 1,25(OH)2 mit Autoimmun-Krankheiten assoziiert und die ganze VDR-Rezeptor-Sache die Regulation etc. pp…. Cohen schrebt ja auch:

    „According to Dr. Marshall, too much active D can compete with other important receptors and prevent the binding of thyroid hormones (T3), cortisol and testosterone to their receptors, which cause resistance to these hormones [8].“

    das sind schon alles echt komplexe Dinge….

    Frage: Was sagt der Dr. Coimbra dazu?

    VG

    Hans

    #188270 hilfreich: 1
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    wmuees
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    Wir wissen viel zu wenig über diese Studie.

     

    Woher hatten die Menschen mit viel D3 dieses? Haben sie supplementiert, vielleicht weil sie krank waren?

    Haben die Menschen mit viel D3 eine adequate Versorgung mit Vitamin K2 und A?

     

    An welchen Krankheiten sind sie denn vermehrt gestorben?

     

    Markus
    #201529 hilfreich: 0
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    klaumu
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    #201936 hilfreich: 0
    Shman Frontal
    Shman Frontal
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    Ich denke, dass man bei Vit D Mangel erstmal alles andere abchecken sollte bevor man es suppt.

    #201961 hilfreich: 0
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    wmuees
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    Shman Frontal schrieb:ch denke, dass man bei Vit D Mangel erstmal alles andere abchecken sollte bevor man es suppt.

    Dunkel ist Deiner Worte Sinn….

     

    Diese Studien wurden anscheinend mit Menschen gemacht, die kein Vitamin D supplementieren. Da werden die wenigsten hohe Werte gehabt haben.

    Relativ hohe Werte findet man z.B. bei Autoimmun-Kranken (also Leuten mit niedriger Vitamin-D-Sensitivität). Da fällt einem hinterher das Interpretieren schon schwer…

     

    #202251 hilfreich: 0
    Shman Frontal
    Shman Frontal
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    Ich spars mir, das ist nur Provokation. Bin ich mir zu schade für.

    #202451 hilfreich: 1
    Markus
    Markus
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    Da es sich nur um eine Beobachtungsstudie (über die wir hier diskutieren) gehandelt hat ist der Einwand von wmuess durchaus valide.

     

     

    Und da sage ich als jemand, der immer mit vergleichsweise „milden“ Vit-D-Spiegeln als optimalem Zielwert argumentiert habe (um die 40 ng/ml).

     

     

    Denn auf natürlichem Wege erreichen nur ganz, ganz wenige year-round Werte über 30 oder gar 40 ng/ml. Wer also Werte über diesem Range hat der pfeift sich was rein. Und das wird nicht nur aus Prophylaxegründen geschehen sonder auch (selbst-) therapeutisch, also bei bereits vorhandenen (meist) schweren Krankheiten. Und sowas MUSS man rausrechnen um eine valide Aussage darüber treffen zu können wo ein optimaler Bereich liegt.

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