16.000 Tote durch Medikamenten-Nebenwirkungen!!!

Dieses Thema enthält 9 Antworten und 6 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Mr. Xu 06.07.2015 um 00:07.

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    Joe
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    Hallo,

    der Artikel ist zwar nicht mehr taufrisch aber für mich war die Information aber neu.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/nebenwirkungen-bis-zu-16-000-medikamenten-tote-pro-jahr-a-97721.html

    Ich stelle fest, dass keine Ermittlungen oder gar Strafverfolgung stattfinden, wenn die Todesfolge durch ein pharmazeutisches Produkt herbeigeführt wurde.
    Offensichtlich werden noch nicht mal die Daten flächendeckend erhoben und ausgewertet.

    Ich interpretiere, dass die Pharmaindustrie eine gelebte PPP (Public-private-Partnership) ist: Der Staat schafft den Rechtsrahmen für das Business und die privaten Firmen tun ihr bestes um die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern. Ganz nebenbei werden natürlich auch Profite realisiert. Eine Kontrolle / öffentliche Diskussion findet darüber nicht statt.

    Fazit:
    Dieses System produziert 16.000 Todesfälle pro Jahr – nur mit Medikamenten-Nebenwirkungen!!!
    Dieses System verhindert nicht den Missbrauch durch die beteiligten Firmen (Gesundheit insgesamt macht ca. 11% des BIP aus).
    Dieses System hat ähnliche Deals mit anderen Industriebranchen (z.B.: Tabak, Waffen, Finanzen und Alkohol)!!!

    Ich bin empört, dass mir dieses System verbietet natürliche Substanzen (z.B.: 4000 iU Vitamin D) zu erwerben!!! Empört euch das nicht???

    Joe

    #107991 hilfreich: 0
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    Anonym
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    Also das Pharma/Arzt Bashing finde ich so langsam nervig. Vielen wird ja tatsächlich auch geholfen.
    Chirurgen und Automobilhersteller ect. produzieren "kalkuliert" genauso viele Tote auf Grund von Fehlern / Nebenwirkungen.
    Wie soll es überhaupt ein Nebenwirkungsfreies/Fehlerfreies Produkt auf dieser Welt geben. Mit ständiger Angst vor Strafverfolgung kann man ja garnix mehr entwickeln.
    Jeder Bürger ist mündig und kann sich selbst informieren und seinen gesundheitlichen Weg finden.
    Fakt ist aber auch, kaum einer hat darauf Bock. Seht euch doch mal an wer da schleppend, wabbelnd und mit Malboro in der Hemdtasche in den Wartezimmern aufschlägt – dies Wissen ALLE ganz genau warum Sie ein (so gravierendes) Problem haben! Wollen aber von Arzt eine schnelle und bequeme Lösung. Die bietet die Pharmaindustrie -> Nachfrage/Angebot. Erzählt doch mal im Bekanntenkreis welchen Aufwand ihr so für eure Gesundheit betreibt -> Resultat meist kopfschütteln.

    #107992 hilfreich: 0
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    Mike
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    Hallo,

    folgende Link-Tipps:
    http://naturheilt.com/blog/die-pharmaind…belogen-werden/
    http://www.strunz.com/de/news/sympathischer-arzt.html
    http://www.strunz.com/de/news/das-dilemma.html
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mediz…-a-1014478.html

    Zitat von Sven im Beitrag #2


    Jeder Bürger ist mündig und kann sich selbst informieren und seinen gesundheitlichen Weg finden.


    Du hast in vielen Aspekten Recht, aber ich sehe auch, dass genau Dein genannter Lösungsweg leider immer schwieriger zu Begehen ist:
    – Wer bezahlt heute die Studien?
    – Wer bestimmt / bezahlt welche Infos verteilt werden…?
    – Warum weiß die breite Bevölkerung nichts um die zumeist besseren, nebenwirkungsfreien (oder wenn dann positive) Erfolgen von natürlichen Lebensmitteln und Substanzen?
    – …

    Ich glaube (abseits der Bequemlichkeit) haben schon heute viele Menschen keine Chance mehr, sich selbst gut zu informieren und einen gesundheitlichen Weg abseits unseres schulmedizinischen Gesundheitssystems und Gesellschaft zu finden … .. und uns wird aus auch immer schwerer gemacht: sei es mit den guten Informationen bis hin, dass ich keine Vit D mit 4000 i. E in Deutschland bekomme…

    Somit scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der obere Weg auch für uns kaum noch beschritten werden kann…

    PS: Oreganoöl wirkt besser und ist günstiger als jede Fußpilzcreme der Pharmaindustrie… hatte ich nicht gewußt…

    Gruß Mike

    #107993 hilfreich: 0
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    Bernd
    Teilnehmer
    Beiträge: 686

    Hallo,

    ich denke, das Problem ist doch heute, wie in allen anderen Lebensbereichen auch, eher das Überangebot an Informationsmöglichkeiten und die Informationsflut, die natürlich auch Fehl-und Desinformation beinhaltet, wenn praktisch Jeder zu jedem Thema etwas veröffentlichen kann. Bei vielen Dingen, nicht nur gesundheitlichen Aspekten, ist man nach einer Informationsrunde im I-Net eher verwirrt und unsicher, aufgrund der vielen Pro´s und Contras. Man verbringt daher bald mehr Zeit mit der Prüfung der Informationsquelle auf Seriösität als mit dem Gewinnen von Informationen an sich. Diese Informationsflut kann also auch zum Fluch und zum Dilemma werden, wenn man nicht aufpasst. Natürlich ist es gut, daß man sich überhaupt informieren kann, aber die Gefahr einer Fehlinformation ist ohne weitergehende Prüfung aus meiner Sicht sehr groß und die Entscheidungsfindung in dem Wirrwar dann auch nicht einfach. Wie immer im Leben, eine Medaille hat eben zwei Seiten.

    Gruß Bernd

    #107994 hilfreich: 0
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    Joe
    Beiträge: 42

    Hallo Sven,

    da hast Du mich aber falsch verstanden.

    Mit dem System meine ich unsere Gesellschaft (nicht isoliert eine Branche). Dieses System wird von wenigen Menschen erschaffen.
    Diese Macht muss durch uns kontrolliert werden!

    Die Basis dafür ist aber ein Verständnis zum praktischen Aufbau und Funktion dieses Systems (vgl. Erkenntnisstufen von Chris am Beispiel des System des menschlichen Körper).

    Das Beispiel zeigt, wie für eine Branche Sonderrechte gelten, die anderen Lösungsanbietern nicht gewährt werden.

    Joe

    #107995 hilfreich: 0
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    Anonym
    Beiträge: 0

    Zitat


    Mit dem System meine ich unsere Gesellschaft (nicht isoliert eine Branche). Dieses System wird von wenigen Menschen erschaffen.
    Diese Macht muss durch uns kontrolliert werden!


    Wer ist uns und wer kontrolliert wie wen? Diese Gesellschaft funktioniert, weil sich alle auf einen (den kleinsten Nenner) geeinigt haben und in Summe alle Bürger doch irgendwie, tendenziell (noch) zufrieden sind. Auch mit dem Gesundheitssystem – mit dem wir ja auch gerne stolz bei anderen Kulturen/Ländern haussieren gehen. Aber ich bin schon bei Dir: SCHÖN wäre es schon, wenn wir uns allen nur das Beste wünschen und geben. Aber mal realistisch: evtl. fassen wir uns alle in 10 Jahren ans Hirn wegen den künstlichen 6000Vitamin D, was (wie man evtl. irgendwann wieder feststellt), sonstwas Negatives auslöst – wer weiß das schon und was ist die Wahrheit?

    #107996 hilfreich: 0
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    hexagon91
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    Beiträge: 57

    Da passt einfach wiedermal hervorragend, was Oliver Janich in einem Vortrag gesagt. Wir haben einfach ein Trabi-Bildungssyste, und ein Trabi-Gesundheitssystem. Fakt ist einfach, dass die größten Probleme in den Bereichen liegen, die vom Staat am meisten reguliert werden.
    Und was sollen Betablocker oder Statine bitte bringen? Die Nebenwirkungen überwiegen ganz klar. Würde man mal untersuchen wieviele WIRKLICH Beatblocker benötigen wäre das ein verschwinden geringe Menge, aber es wird einfach verschrieben, um Leute in ein bestimmtes Blutdruckraster zu pressen. Ärzte kriegen minderwertiges Wissen vermittelt. Wieso kann nicht jeder Endo eine Schilddrüse perfekt einstellen, so das der Patient sich wohlfühlt?

    #107997 hilfreich: 0
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    Bernd
    Teilnehmer
    Beiträge: 686

    Zitat von hexagon91 im Beitrag #7


    Wieso kann nicht jeder Endo eine Schilddrüse perfekt einstellen, so das der Patient sich wohlfühlt?


    Hallo,

    weil er dann womöglich kein Patient mehr wäre! Unser Gesundheitssystem ist keine caritative Wohltätigkeitsorganisation sondern ein milliardenschwerer Markt, von dem viele ganz unmittelbar profitieren. Man verdient nun mal an gesunden Menschen nichts. Man überlege sich nur mal, was das für die gigantische Pharmaindustrie nebst niedergelassener Ärzte-und Apothekerlobby bedeuten würde! Da würden zigtausende menschliche Tragödien entstehen, wenn der geliebte Porsche nicht mehr zu finanzieren wäre…!

    Gruß Bernd

    #107998 hilfreich: 0
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    bio mind
    Beiträge: 112

    ich muss und möchte sven zu einem großen teil recht geben –
    man sollte die verteufelung nicht übertreiben

    obwohl sie mir das leben gerettet hat, war ich noch nie ein freund der schulmedizin –
    ich konnte mir bis auf diesen einen fall immer ganz gut selber helfen, und versuche das zurzeit wieder – mit mittlerem erfolg

    aber ganz ehrlich, was wüssten wir ohne die forschungsgelder der konzerne?

    wir haben noch nie
    in der bekannten und gelehrten menschheitsgeschichte mehr über die biologie des körpers gewusst,
    noch nie so viel über gesundheit und heilung

    die forschung und die anwendung ihrer ergebnisse liefern uns wertvolle ergänzung und neue blickwinkel zu traditionellen heilungsperspektiven und wissen

    und tun wir jetzt bei aller kritisierbarkeit nicht so, als ob profitgier und unvollkommenheit ihren anfang erst mit der schulmedizin genommen hätten

    ps: wohl immer noch gehen die meisten menschen zum arzt wie zum mechaniker oder it-techniker : mein auto/computer/körper müssen funktionieren . wenn nicht lass ich das reparieren – weil selber kenn ich mich nicht aus, hat mich auch nie interessiert – wozu gibt es experten? – ich bin nur user

    es liegt auch an uns

    #107999 hilfreich: 0
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    Mr. Xu
    Beiträge: 117

    @sven

    >Chirurgen und Automobilhersteller ect. produzieren "kalkuliert" genauso viele Tote auf Grund von Fehlern / Nebenwirkungen.

    Wie sieht so eine Kalkulation aus?

    >Wie soll es überhaupt ein Nebenwirkungsfreies/Fehlerfreies Produkt auf dieser Welt geben. Mit ständiger Angst vor Strafverfolgung kann man ja garnix mehr entwickeln.

    Stellst du etwa diese Ansprüche nicht an Flugzeuge und Automobile? Ist dieser Anspruch nicht Grund fehlertolerante Produkte zu entwickeln?

    >Jeder Bürger ist mündig und kann sich selbst informieren und seinen gesundheitlichen Weg finden.

    Nein, da irrst du dich. Information ist nicht uneingeschränkt verfügbar. Das reicht von finanziellem Aufwand über Studienmanipulation bis hin zum gekauftem Wegschliessen. Finden ist nicht freies Wählen.

    >Fakt ist aber auch, kaum einer hat darauf Bock. Seht euch doch mal an wer da schleppend, wabbelnd und mit Malboro in der Hemdtasche in den Wartezimmern aufschlägt – dies Wissen ALLE ganz genau warum Sie ein (so gravierendes) Problem haben!

    Meinst du er hätte wissen müssen, dass die Enährungsindustrie ihn mit ihrem entwickelten Suchtmittel FruktoseKohlenhydratFett-Produkt zu ihrem Junkie macht? Warum wird etwas als Genusslebensmittel verkauft, wenn es angeblich so krank macht (Tabak, Alkohol)?

    >Wollen aber von Arzt eine schnelle und bequeme Lösung. Die bietet die Pharmaindustrie -> Nachfrage/Angebot.

    Das finde ich nun besonders lustig, der Arzt bietet eben nur diese Art von Lösungen an. Der Patient hat keine Wahl, weil er eben kein vollwertiger Kunde ist. Es gibt diesen Markt nur im Ansatz zwischen Pharmaindustrie und Ärzten, letztere zahlen aber nicht für die Produkte. Der Patient kann dann nur zum Heilpraktiker gehen, welcher ihm aber nicht die Produkte der Pharmaindustrie verkaufen oder verschreiben darf.

    >Erzählt doch mal im Bekanntenkreis welchen Aufwand ihr so für eure Gesundheit betreibt -> Resultat meist kopfschütteln.

    Das hat sich in meinem Umfeld geändert. Traurigerweise aber nicht weil die Fakten verstanden worden sind, sondern die stete Wiederholung mittels Vertrautheit Wissen ersetzte.

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