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Was kann Intervallfasten wirklich?

von Chris Michalk, Biologe
Chris Michalk
Veröffentlicht am (Zuletzt aktualisiert am 21.01.2021)

Newsletter vom 29.11.20 

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Intervallfasten ist heute in aller Munde. Der Begriff ist ein bisschen … wie soll man sagen … angepasst. Angepasst an den Mainstream, um große Versprechungen zu machen.Bis ein bekannter Fernsehmoderator vor wenigen Jahren im Zuge seines neuen Diät-Programms, scheinbar durch Magie, zehn Kilo in drei Monaten abnahm, nannte man Intervallfasten noch Intermittent Fasting, deutsch: Intermittierendes Fasten.

Was Fasten ist, weiß oder versteht jeder. Nix essen. Intermittierend bedeutet, das Fasten immer wieder

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Kommentare (10)

  1. Nur damit ich es richtig verstehe: d. h. Dicke wie ich lieber lange Fasten (wirklich nix!) ?

    Oder lieber Proteinfasten, also bei Hunger immer auch mageres Protein (Hähnchen, Whey, etc.) essen?

    Danke!

  2. „Das waren Zeiten im (internationalen) Gesundheitsinternet!“

    Allerdings! Ich fand das damals alles super spannend und aufregend und hab jeden Trend mitgenommen.

    Musste da schon mehrmals schmunzeln in letzter Zeit. Als ich mit dem ganzen IF Ding quasi schon längst durch war und sich das für mich wie ein alter Hut angefühlt hat, kamen auf einmal meine Tante und ihr Lebensparter an und erzählten von diesem neuen Intervallfasten das sie jetzt machen und mit dem es ihnen sooo viel besser geht. Oder meine Mutter die mir eine Essstörung einreden wollte als ich auf einmal nicht mehr frühstückte und dann irgendwann selber auf den Low-Carb/BulletProofCoffee/IF Zug aufgesprungen ist.

  3. Super Artikel!

    Mal eine Frage an den Autor:
    Wie nutzt du dieses „Tool“, fasten, für dich selbst? Bewusst in Form von bspw. 1-2 festen Fastentagen pro Woche, im Rahmen von Diäten, oder grundsätzlich nach Hunger essen?

    1. Antwort an He-Man

      Gar nicht mehr bewusst. Habe das früher jahrelang strikt durchgezogen. Aber heute alles gefühl … morgens muss man nichts essen, wenn man keinen Hunger hat. Und überhaupt muss man nicht „dreimal am Tag groß Essen“. Meistens esse ich nur 1-2x „groß“. Dazwischen aber nicht ganz fasten, sondern eher „undereating“ (s dazu unsere Artikel-Reihe). LG und danke 😉

      1. Antwort an Chris Michalk

        Hey Chris! Ich hätte eine Frage bzgl. deiner Aussage „wenn man keinen Hunger hat muss man nicht essen“:
        Ich habe mal in einem Newsletter von einem anderen Blog gelesen, dass wenn man morgens nach dem Aufstehen keinen Hunger hat ist es ein Zeichen für einen gestressten Körper. Außerdem sollen die meisten Menschen heutzutage Schwierigkeiten haben über mehrere Stunden Glykogen zu speichern und infolgedessen morgens mit einem leeren Glykogenspeicher aufwachen, welchen man schnellstmöglich wieder aufüllen soll damit man mit besser mit unseren stressigen Umgebung umgehen kann. Was hälst du von diesen Aussagen?

        1. Antwort an noctura

          Hallo. Man muss nicht essen, wenn der Körper keinen Hunger hat. Statt immer neue Konzepte und vermeintliche Wahrheiten zu lernen, könnte man ja mal wieder lernen, auf den eigenen Körper zu hören und ihn zu spüren 🙂 Du merkst morgens schon, wenn die Glykogenspeicher so leergepumpt sind, dass man unbedingt KHs braucht. Im Regelfall übt der Körper damit aber ja seine Fettverbrennung, was Glykogen spart.

          1. Antwort an Chris Michalk

            Ja, danke für die Erinnerung an das wohl Wichtigste, dass man bzgl. Ernährung verstehen sollte: auf den eigenen Körper hören. Das vergisst man gerne mal und übernimmt einfach irgendwelche Konzepte, die mit einem selber überhaupt nicht einstimmen. Ich glaube man sollte Konzepte, Vorschläge, Ideen etc. von anderen lediglich als Inspiration sehen anstatt als feste Regeln, die man unbedingt folgen muss. Das fällt aber auch nicht immer einfach, wenn man jetzt speziell im Ernährungsumfeld viele „biased“ Experten vorfindet, die ultimative Aussagen treffen wie. „Jeder sollte sich ketogen ernähren!“. Man sollte echt aufpassen, woher man seine Informationen bezieht.
            Wohingegen im Edubily Blog finde ich Experten vor, die differenziert vorgehen und offen sind etwas neues zu lernen und bestehende Ansätze zu hinterfragen.

  4. Ich möchte schon lange mal fasten. Habe aber das Gefühl, dass es meinem Körper einfach überhaupt nicht bekommt (Ich bin ein Mann, SD-Werte sind niedrig). Stoffwechsel für meinen Geschmack zu langsam. Wenn ich das Fenster durchhalte, dann wird mein Essverhalten abends oft unkontrolliert.
    Fasten möchte ich, um den Körper auf ein gesundes KFA-Level zu bringen. Das ist etwas zu hoch (nicht mega, aber es stört mich).

    Macht es in meiner Situation überhaupt Sinn, zu fasten? Und falls ja, habt ihr Tipps, um das Ganze besser zu vertragen? Morgens Elektolyte? Vllt. ein paar EAAs (aber dann wäre es kein fasten mehr). Mir fällt einfach nichts ein und ich fühle mich einfach unwohl, weil ich ständig Hunger habe (und nein, ich esse nicht super low calorie. Aber für 100kg BW sollte da mehr Umsatz sein.

    Danke für eure Antwort,
    Alex

    1. Antwort an Alex Hüsgen

      Wie ist denn dein Essverhalten aktuell?
      Vielen hilft es schon nur 3 mal am Tag zu essen. Dazwischen ganz strikt keine Kalorienaufnahme. Wenn das gut klappt, kannst du es ja immer weiter Richtung 16/8 verschieben.

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