Kontroverses

Coronavirus und die Wissenschaft

Uns ist wichtig, unseren Standpunkt bzgl. Coronavirus und Co. nochmal zu spezifizieren – denn momentan wird (zu) viel vermengt. Daher haben wir uns dazu entschiedenen unseren aktuellen Newsletter auch hier zu veröffentlichen .


Der Grund, warum man mit der Zeit ein bisschen bissig wird, ist, dass einen manche Mechanismen inzwischen ziemlich ärgern. Mechanismen, die auch beim Thema Coronavirus greifen. Viele Menschen sind in ihrem Denken mittlerweile so eingefärbt, dass sie – ob sie es wollen oder nicht – in gut und schlecht einteilen. Deshalb gibt es ganz schnell nur noch die Verschwörungstheoretiker und „die richtige Wissenschaft“ auf der anderen Seite. Und das, obgleich es – zumindest in unseren Augen und bei den Quellen, die wir sichten – kaum echte Verschwörungstheorie gibt.

Viele Menschen verstehen nur nicht, dass echte Wissenschaft ist, einen bestimmten Wert zu finden, der „die Wahrheit“ abbildet. Und um diesen Wert schwanken momentan viele Vermutungen, Spekulationen und erste echte, aufschlussreiche Ergebnisse. Zum jetzigen Zeitpunkt darf und kann es kein definitives Richtig oder Falsch geben. Wer so denkt, denkt eben gerade nicht wissenschaftlich.

Wie beim Thema Ernährung und Co. zeigt sich auch beim Thema Coronavirus: Es scheint nur noch „echte Wissenschaft“, evidence-based, zu geben und jene, die an Esoterik und das Alternative glauben oder gar „Leugner“ sind.

Was ist eigentlich „evidence-based“?

Der Punkt ist nur: Evidence-based (nach David Sackett) bedeutet eben nicht, eine Datenlage derart aufzublähen, dass es nur eine Schlussfolgerung geben kann. Evidence-based stellt viel mehr jenen Menschen in den Vordergrund, der vor dem Hintergrund seiner fachlichen Expertise und auf Grundlage der ihm zur Verfügung stehenden Daten – auch wenn die Datenlage dünn ist – die besten Entscheidungen für den Patienten oder, in unserem Bereich, den Leser treffen muss.

Was wir aber stattdessen sehen: Viele sind einfach nicht gut darin, auf Grundlage einer vorhandenen, wenn auch spärlichen Datenmenge Schätzungen, s. g. Extrapolationen, abzugeben. Sie stützen sich stattdessen krampfhaft auf die wenigen Daten.

Tatsache aber ist, dass eine Datenlage zumeist derart kontextabhängig ist, dass ein „Experte“ immer schätzen muss – man kann es auch so ausdrücken: Ein Wissenschaftler ohne Gespür für die Materie und ohne Fantasie, ist ein schlechter Wissenschaftler. An diesem Punkt trennt sich oft die Spreu vom Weizen.

Und genau das ist das, was wir derzeit in der Coronakrise erleben. Die Datenlage ist (noch) dünn, und eine Vielzahl an verschiedenen Wissenschaftlern mit unterschiedlichsten Hintergründen und Kompetenzen müssen extrapolieren.

Nicht mehr, nicht weniger. Und da gibt es dann jene, die sehr konservativ, ängstlich schätzen, und andere, die ein bisschen offensiver und mutiger schätzen. Manche schätzen ein bisschen globklotzig, andere haben offensichtlich mehr Gespür für das, was passiert. Und viele überstrapazieren ihren eigenen Kompetenzbereich.

Momentan befinden wir uns in der Phase einer Wahrheitsfindung, und alles, was wir jetzt herausfinden, sehen oder fühlen, schwankt – mal weit entfernt, mal nah – um einen Wert, der die Wahrheit abbildet. Das ist ein wissenschaftliches Vorgehen.

Es darf und muss verschiedene Strömungen geben

Was jetzt in der allgemeinen Verunsicherung zudem passiert, ist – an das Buch „Schnelles Denken, langsames Denken“ von Daniel Kahneman angelehnt –, dass manche Menschen im System 1 des Denkens hängen bleiben, also konstant emotionalisiert sind, und andere Menschen schneller in das System 2 des Denkens kommen, in der sie rationaler und klarer sehen.

Alleine aus diesen beiden Faktoren, also aus der Vielzahl an „Strömungen“ mit Blick auf die Wahrheitsfindung und den beiden unterschiedlich genutzten Denksystemen, resultieren viele (soziale) Phänomene, die man jetzt erleben kann. Ein Phänomen ist, dass es plötzlich unterschiedliche Realitäten gibt. Es scheint plötzlich ein „Normal“, also eine dominante, vorherrschende Realität zu geben, und eine, sagen wir, „alternative Realität“. Doch wie kann sowas sein? Wie kann es sein, dass es einen Meinungsschwerpunkt gibt, den man als Verfasser von Texten durchaus spüren kann, obwohl die tatsächliche Datenlage eher Meinungspluralität fördern müsste?

Kognitive Verzerrungen: Wir müssen vorsichtig beim Bewerten sein

Stattdessen passieren andere Sachen, die vor allem aus einer selektiven Wahrnehmung resultieren. In der Wissenschaft hat das einen Namen – so eine selektive Vorfilterung nennt man Bias, kognitive Verzerrungen.

Bias finden wir momentan bei den Daten selbst: Viren, auch wenn sie eher harmlos sind, schlagen vor allem bei vulnerablen, sprich besonders anfälligen Personengruppen rasch und heftig ein, weswegen die Fallsterblichkeit (case fatality rate) zu Beginn einer Epidemie dramatisch überschätzt wird. Statistisch betrachtet ist das dann eine Form von selection bias, weil das Virus auf diese Weise die Statistik verzerrt. Daher haben wir von Beginn an darauf hingewiesen, dass wir das, was wir live vor allem in China mitverfolgen konnten, nicht für bare Münze nehmen dürfen.

Auch findet man momentan häufig ein observer bias. Wir kennen die Umstände nicht, warum das Virus beispielsweise in New York oder Bergamo so eingeschlagen ist. Wir sehen nur, dass viele Menschen gestorben sind. Daraus schließen wir pauschalisierend, dass es „schlimm“ ist und auch uns so schlimm trifft. Dabei sehen wir schon mal nicht, ob es „an“ oder „mit“ war, wir sehen die vermeintlich kleinen, wichtigen Details nicht – etwa den sozialen Umgang, demographische Situationen, den Gesundheitsstatus der Bevölkerung, ggf. Fehler im Umgang mit dem Virus selbst, und andere Voraussetzung, die es zum adäquaten Bewerten einer Situation braucht. Tatsächlich ist es so, dass viele Menschen sich die Mühe dieses Aufdröselns auch gar nicht machen wollen.

Was unsere eigene Wahrnehmung angeht, unterliegen wir aktuell vor allem drei Bias:

  • Confirmation bias: Wir lesen und sehen nur das, was wir glauben bzw. verstehen.
  • Availability bias: Die meisten Menschen lesen nur das, was Medien ihnen vorgefertigt präsentieren.
  • Authority bias: Wir suchen uns einen Virologen, der uns besonders gefällt, und schenken ihm unser Vertrauen.

Und wem es noch nicht aufgefallen ist: Die dominante, vorherrschende Meinung wurde in erster Linie deshalb so geformt, weil unsere komplette Informationslandschaft mit Blick auf die Faktenlage von Beginn an verzerrt war – es konnte wegen der mangelnden Datenlage auch gar nicht anders sein.

Auch eine Art von kognitiver Verzerrung ist, dass momentan alles ganz „besonders neu“ wirkt. Neues Virus, neue Erkrankung, immer neue Details, neue Horrormeldungen. Da ist plötzlich die Rede von Hirnentzündung, Arterienentzündungen … und was es da sonst noch alles so gibt. Plötzlich soll dieses Virus sogar jungen Menschen, ganz unerkannt, also quasi nebenbei, schwere Lungenschäden machen. Gott sei Dank dröseln wir all die uns bekannten Krankheiten nicht derart auf, denn das würde vielen Leuten ganz extreme Ängste bescheren – und selbst, wenn es „nur“ das ist, was herkömmliche Viren in uns anrichten könnten. Alles ist abhängig von der Ausprägung einer Krankheit, und das ist wiederum abhängig von Bedingungen, die Wahrscheinlichkeiten formen. Ohne ein (statistisches) Bezugssystem, sind solche Detailanalysen mehr oder weniger wertlos.

In unserem ersten Newsletter zu Corona haben wir darauf indirekt hingewiesen. Gott sei Dank ist uns in der Regel nicht klar, was uns alles – und in den allerschlimmsten Ausführungen unserer Vorstellungskraft – so passieren kann. Wer mal live bei einer schlimmen Krebserkrankung eines Angehörigen dabei ist, sieht Dinge, die er sich so nie hätte vorstellen können. Das passiert ständig, jetzt gerade, überall. Oder auch nicht.

Fakt ist: Derzeit erscheinen immer mehr Antikörper-Stichproben-Studien (Santa Clara, Los Angeles, Österreich, Schweiz, auch Deutschland etc.), die nahelegen, dass die Dunkelziffer der Infizierten um ein Vielfaches höher ist als die tatsächlich gemessene Infiziertenzahl. Dadurch sinkt die tatsächliche Fallsterblichkeit deutlich. Zudem ist das durchschnittliche Todesalter bisweilen sehr hoch – in Österreich beispielsweise übersteigt es die Lebenserwartung der Menschen dort. Das soll die Gefährlichkeit dieses Virus keinesfalls schmälern, aber es gibt zunehmend ein realistischeres Bild der tatsächlichen Lage. Wir brauchen konkrete Daten – keine Schreckenszenarien, Horrormeldungen, Spekulationen oder Modelle, die bisher nicht zutreffend waren.

Viele Meinungen sind (zu) stark eingefärbt

Problematisch ist oder war dabei nur, dass viele Menschen zwischendurch „vergessen“ haben, dass wir uns in einer Phase der Wahrheitsfindung befinden. Bis heute gibt es daher eine dominante Realität und eine andere, die zwar schleichend mehr Gewicht bekommt, aber trotzdem von vielen Menschen offen noch nicht akzeptiert wird. Mehr noch, man bekommt den Eindruck, dass viele Menschen harmlosere Varianten der ursprünglichen Annahmen gar nicht hören wollen, auch wenn vieles davon bereits revidiert ist.

In jedem Fall ist es skurril zu sehen, wie folgsam Menschen werden können, wenn sie emotionalisiert oder ängstlich sind – wie sie sich an den Ansichten ihrer Meinungsführer ergötzen und regelrecht nach Autorität lechzen. Da wird dann zum Beispiel ein Wissenschaftler zum Superstar, der die Groupies um sich schert, die andere Wissenschaftler diskreditieren, weil sie nicht auf einer Linie mit ihrem Lieblingswissenschaftler sind. Man würde es nicht glauben, wäre all das bei Twitter und Co. nicht bestens dokumentiert.
Man ertappt sich dabei, Mechanismen zu sehen, die in Deutschland schon mal im großen Stile zum Tragen kamen. Und ja, wie gesagt: Man selbst – obwohl man fast 10 Jahre seines Lebens an einer naturwissenschaftlichen Fakultät verbracht hat – wird ein bisschen bissig, hat keine Lust mehr auf dieses „Das ist Wissenschaft und das nicht“-Geschwurbel.

Kritisches Denken ist und bleibt wichtig

Noch nie haben wir in einem derartigen Umfang erlebt, wie gravierend Realitäten beim Analysieren des gleichen Umstands so auseinanderdriften können. Und so kommt es, dass einige wenige Leute, die sonst applaudieren, für den gradlinigen, offenen und kritischen Diskurs, den wir bei edubily schon immer so fahren, jetzt plötzlich mit erhobenem Zeigefinger daherkommen, und uns mit erzieherischem Ton weismachen wollen, dass es nicht okay ist, was wir tun. Dabei tun wir das, was wir immer schon tun. Genau hingucken, Dissonanzen erkennen und offenlegen.

Es ist in jedem Fall eine sehr seltsame Zeit. Fakt ist jedenfalls, dass wir den Mund aufmachen, wenn wir uns das zutrauen, und oft genug nichts sagen, wenn wir das nicht tun. Das machen wir schon immer so, und dies ist retrospektiv entsprechend überprüfbar. Und daran lassen wir uns gerne messen.

Wie ist deine persönliche Einschätzung? Hinterlasse einen Kommentar!

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Kommentare (18)

  1. Dieser Artikel gefällt mir sehr viel besser, als das letzte, was ich zu dem Thema hier gelesen habe und was auch zu einer kurzen Diskussion in den Kommentaren geführt hatte!

    So wie ich das sehe, ist das größte Opfer der Pandemie inzwischen das Vertrauen der Öffentlichkeit in Nachrichtenmedien, Regierungsinstitutionen und Experten:
    – Die WHO, die empfiehlt, Flugreisen nach China aufrechtzuerhalten, und sich weigert, den Ausbruch zu einer Pandemie zu erklären.
    – Virologen, die wider besseren Wissens aus taktischen Gründen erklären, dass der Gebrauch von Gesichtsmasken unwirksam ist, bis die Beweise zu überwältigend sind.
    – Regierungen weltweit, die innerhalb von 3 Wochen ihren Ton von Selbstüberschätzung zu Verzweiflung ändern.
    – Der Schwanzvergleich von Ministerpräsidenten mit Kanzlerambitionen, deren uneinheitliche Maßnahmen zum völligen Verlust des Vertrauens in Teilen der Bevölkerung sorgen.
    – Forschungsgruppen, die überhastet Statistiken veröffentlichen, so dass die Medien je nach Gesinnung beliebige Informationen hinein interpretieren können.
    – Und nicht zuletzt das verachtenswerte Gebaren eben dieser Medien, mit den Emotionen der Menschen zu spielen um Clicks zu erhaschen.

    Leider befeuert das aber auch Verschwörungstheoretiker und Spinner aus allen Ecken, die nur auf den Tag X warten. Deshalb muss man aufpassen, dass die sich nicht in ihrer verquere Version von „kritisch Denken“ bestätigt sehen.

    1. Antwort an Felix

      Danke dir. Ja, sehe ich ähnlich. Ich sage immer wieder, dass man aufpassen muss, was und wie oft man es kommuniziert, auch seitens der Politik. Man riskiert ganz schnell eine Verdrossenheit und erreicht ganz schnell das Gegenteil von dem, was man ursprünglich wollte. Das betrifft aber jegliche Form der Aussage. Wer ständig nur „warnt“, warnt irgendwann nur noch sich selbst, oder diejenigen, die daran glauben wollen – selbst dann, wenn es eine realistische Grundlage dafür gibt. Ich bin auch bei dir mit Blick auf die „echten“ Verschwörungstheoretiker: Man hat jetzt eine Situation, wo Realität und Fiktion ganz schnell verschwimmen können.

    2. Antwort an Felix

      Ach Felix…

      „Das größte Opfer“ .

      Das ich nicht lache !

      Wer diesen „Qualitätsmedien“ , den sagenhaft inkompetenten Politikdarstellern oder
      solch „Obrigkeitshuren“, wie die „Leopoldiner“ sie darstellen,

      jemals wirklich VERTRAUT hat, dem ist absolut nicht mehr zu helfen !!
      Ein komplettes Versagen an Verstand, Intuition und ein gar herrlicher Hang zum Aberglauben
      ist hier wohl zwingend dafür erforderlich .

      Deine „erdrückende Beweislage“ ist schlichtweg nicht richtig, wenn es um die Mundläppchen
      geht !

      Denn das hat man schon bei anderen Gelegenheiten ausgetestet worden.
      „SARS“ war auch dabei, was als Vergleich wohl absolut reichen dürfte :

      – „selbstgehäkelte Mundläppchen“ : Völlig wirkungslos
      – OP-Mundläppchen : Fast wirkungslos. Nur grobe Tröpfchen werden aufgefangen
      – Spezialmasken (z.B. N95) : Guter Schutz, aber leider nicht vollständig.

      Was auch einer der Gründe ist, wieso Kriesenpersonal sich trotz diesen Maßnahmen
      infiziert.

      Einer der anderen Gründe : Eine Maske über Mund und Nase ist ja gut und schön, aber ohne
      eine entsprechend taugliche Brille für die Augen….

      … TRÖPFCHENINFEKTION !

      Wir hatten das schon in der Mittelstufe, danach in der Oberstufe
      und im Studium gleich nochmal ausführlicher.

      Was der Begriff NANOMETER bedeutet, ist den meisten Menschen
      wohl auch eher schleierhaft.

      Das irgendwelche Minister-Volldeppen mit dem Lätzchen nur vorm Mund auch
      noch vor der Kamera herumspazieren ,
      rundet den kompletten SCHWACHSINN dieser Tage natürlich harmonisch ab.

      Aber GLAUBE weiter an Deine „Qualitätsmedien“, Deine Berufslügner und Armleuchter !

      Fakten :
      Das größte Opfer dieser „Kriese“ sind all die Menschen, die noch von diesem
      kleinen Drecksvirus betroffen werden, obwohl sich mittlerweile der größte
      Teil der Menschen weltweit immunisiert hätte !

      All die Menschen, die leider mit ihrer ruinierten Existenz dasitzen, DIE
      sind die wirklichen Opfer !

      Die Freiheit, die Menschen jetzt wegen ihrer „Sicherheit“ aufgeben, DIE
      ist auch ein Opfer !

      Kranke und schwache Menschen, die man schon lange hätte richtig behandeln können,
      DIE sind auch die Opfer! Aber nicht nur von COVID-19, sondern Deiner „fabelhaften
      Fachleute“ !

      Der gesunde Menschenverstand ist auch als Opfer auf der Strecke geblieben, wenn man
      bedenkt, das aktuelle Untersuchungen (USA, L.A.) gezeigt haben, das die
      echte Dunkelziffer an Infizierten das bis zu 55- fache (!) im Gegensatz
      zu den Getesteten beträgt.
      Was natürlich die Fallsterblichkeit dramatisch nach unten korrigiert.

      Und DAS ALLES wegen einem besseren „Schnupfen“ ?

      Und DU wagst es, „irgendwelche“ Leute als „Spinner“ zu titulieren ?!?

      Achso .

      1. Antwort an Justus Stern

        Man sollte andere Meinungen aushalten können. Klar.
        Ich maße mir auch nicht an, einschätzen zu können, was in diesem Kommentar zum eigentlichen Thema geschrieben steht,
        Der Rest ist in meinen Augen widerlich.

          1. Antwort an MensFortisInCorporeForti

            Weil irgendein Schwachkopf lieber Schaum vorm Mund hat, als zu verstehen, zu differenzieren und zu DENKEN, bist Du das nächste Äffchen, das sofort
            mit auf den Zug aufspringt?

            Und DU WAGST ES, über QUALITÄT an Beiträgen zu schwafeln?

            Setzen, 6 !

  2. Hallo Chris, danke für deinen Artikel – also falls ich ihn richtig verstanden habe 🙂
    Zur politischen Einordnung der Coronoia halte ich mich lieber zurück. Meine ganz persönliche Erfahrung ist, dass ich weder in meiner Verwandtschaft (2- bis 83-Jährige) noch in der Nachbarschaft noch unter meinen Arbeitskollegen einen Corona-Erkrankten kenne. Ich selbst hatte Anfang März eine ordentliche Erkältung, die ich aus Angst vor Quarantäne mit sehr viel Vitamin C,D und AminoPerfekt schnell losgeworden bin, ohne erst zum Arzt zu gehen.
    Das Wissen um die Macht des Immunsystems verleiht den nötigen Abstand zu den täglichen Horrormeldungen im Mainstream. Schade ist nur, dass ich dieses Gefühl der Sicherheit kaum weitergeben kann, weil die meisten regelrecht hysterisch sind.

    1. Antwort an Martina Moraweg

      Ich arbeite in einem Altenheim. Seit Anfang April sind 13 von 53 gestorben, darunter fitte Senioren… Ein paar sind noch in einem kritischen Zustand…
      Ich sehe die ganze Sache sehr ernst und habe Vertrauen in die Regierung.

      1. Antwort an Mag

        Deswegen sind Deine „Helden“ auch die Witzfiguren, die die völlig nutzlosen
        Trottelläppchen falsch herum, unter der Nase oder GAR NICHT tragen !

        Du hast also „Vertrauen in die Regierung“, weil diese VOLLIDIOTEN alles dafür tun,
        damit es zu einer Welle 2 kommt !

        Ja, ich rede von genau den gleichen Elendsgestalten, die sich einen DRECK um alte
        Menschen kümmern, und lieber Krankenhäuser „abgebaut“ haben, anstatt sich um die
        Bürger zu kümmern !

        Die gleichen Berufsarschlöcher, die keinen Finger gerührt haben, um die schon seit
        LETZTEM JAHR bekant Krankheit aus den besagten Altersheimen herauszuhalten !

        Immerhin ist mittlerweile klar geworden, wie verlogen dieses Scheißpack wirklich ist !
        Laut dem RKI war die Infektionskurve schon am 20. März bei 0.8 … und hat sich derzeit nicht viel verändert, was klar macht, das all der „wunderschöne“ Lockdown einen feuchten
        Scheiß gebracht hat, die „Quarantäne“ keine ist (oder völlig unwirksam), und in
        Schweden die Menschen nicht zu Zehntausenden gestorben sind!
        Ohne „Lockdown“ kaum vorstellbar, oder?

        Weil wir nämlich gar keine „Pandemie“ haben !

        Und mehrere anerkannte Mediziner nicht umsonst gesagt haben :

        „Es ist KEIN vormals gesunder Mensch an Covid-19 gestorben !“

        „Alle verstorbenen hatten heftige Vorerkrankungen, die alleine schon eine
        negative Prognose hatten“.

        Jetzt behalte mal Dein „Vertrauen in die Regierung“ !

        Ich will`s nicht haben l.

        1. Antwort an Justus Stern

          Hi Justus, ich freue mich wirklich über jeden Beitrag, auch von dir, aber bitte verzichte in Zukunft auf Beleidigungen. Ich habe es schon einmal gesagt, und ich will mich nicht wiederholen müssen. Ich denke, deine Standpunkte werden auch ohne diese Verschärfungen klar. Ich danke dir!

          1. Antwort an Chris Michalk

            Hi Chris !

            Das ich schon einmal von Dir was dazu gelesen habe, ist mir leider nicht gewahr.
            Vielleicht trage ich da eher mein Herz auf der Zunge, was zu der etwas derben Ausdrucksweise führen mag.

            Und um genau diese geht es Dir , da ich kein Forummitglied hier beschimpft habe
            (und bitte korrigier mich, wenn ich mich da irre) .

            Mir steht die schiere Anzahl der ängstlich/bösartigen Menschen, die ich
            jeden Tag dabei erlebe, noch mehr graue Masse absterben zu lassen,
            mittlerweile bis hier!

            Du allerdings hast aber jedes Recht, eine schönere Ausdrucksweise zu verlangen und zu erwarten .

            Alleine für Dich und Deine jahrelange, tolle Arbeit, fühle ich mich daher verpflichtet, mir mehr Mühe zu geben.

            So wird`s gemacht, und
            danke für den Hinweis !

            J.

  3. Da hier „kritisiert“ wurde, die „Qualität“ meiner Beiträge sei …. ja, was denn eigentlich ?!?
    Ich sag`s Euch :
    VERÄRGERT !

    DAS bin ich tatsächlich !

    Aber hier einmal ein paar harte Fakten von einem renommierten Portal („Nature“) :

    https://www.nature.com/articles/d41586-020-01095-0

    Und noch ein paar :

    https://www.cambridge.org/core/journals/infection-control-and-hospital-epidemiology/article/level-of-underreporting-including-underdiagnosis-before-the-first-peak-of-covid19-in-various-countries-preliminary-retrospective-results-based-on-wavelets-and-deterministic-modeling/93941EEBA650F9C38AC7E4BCB7413F93#

    und

    https://www.economist.com/graphic-detail/2020/04/11/why-a-study-showing-that-covid-19-is-everywhere-is-good-news

    Das nenne ich mal TOTAL „widerlich“ !

    So viel mal dazu.

  4. @Justus Stern:
    Faktenfrei lässt sich sich anscheinend deutlich bequemer argumentieren.

    Dann angebliche „Fakten“ von Artikeln zu posten, die sich selbst nicht trauen, zu validen Schlussfolgerungen zu kommen, damit die eigene Meinung plötzlich evidenzbasiert wirkt, ist ein billiger Populistentrick.

    1. Antwort an Michael

      @Michael

      Leute, wie Du, wußten vor 4 Jahren noch nicht einmal, was „Populismus“
      eigentlich bedeutet !

      Und dann hat Dein „Fernseher“ Dir, wie ein paar Millionen anderen Menschen,
      mit Anlauf ins Hirn geschissen .
      Da bist Du aber ganz „brav“ und „artig“, das böse Wort gleich mit in Deinen
      Sprachgebrauch aufzunehmen ….

      ECHTE Schlussfolgerungen sind nie einfach nur „valide“ !
      Sondern einfach nur eine INTERPRETATION der bislang bekannten Fakten.

      In der wissenschaftlichen Welt ist es allerdings äußerst schwierig geworden,
      gegen monetäre Interessen echte, valide Ergebnisse auch wirksam zu publizieren.

      So kommt es zu „Studien“ über neue Krebsmedikamente, die schlichtweg erlogen
      sind. Nutzlose Pilchen werden als „gesicherte Methoden“ verabreicht,
      und

      Dein TV-Gerät zeigt Dir ein Rudel inkompetenter Halbaffen, die vorgeben,
      eine „Kriese“ zu „managen“ .

      Leute, die Dir absolut nutzlose MUNDLÄPPCHEN verordnen, wenn die klügsten
      Köpfe des Landes wiederholt öffentlich versichern, das es Dir rein GAR NICHTS
      nützen wird !

      Und weißt Du, Michael, um MEINE Meinung geht es mir gerade überhaupt nicht.
      Ich stelle nur mit Erstaunen bis Entsetzen fest, wie sehr durch die
      stinknormalen, „öffentlichen“ Medien Menschen verblödet werden können.

      Mehr noch: ANGST und Panik läßt sich so unendlich einfach generieren !

      Du reitest jetzt auf Deinem „Populistentrick“ herum.
      Ich benutze keine „Tricks“ .

      Aber wenn Du Deinen Verstand wirklich nutzen würdest, und beim eigentlichen Thema bleiben würdest, bräuchtest Du keinen Schwachsinn zu salbadern, um davon abzulenken, das man
      Dich wohl mit in Angst und Schrecken versetzt hat, oder Du zumindest zu faul
      warst, um die Thematik genauer zu beleuchten .

      Schalt mal häufiger ab !

      Magst Du noch was zum Thema sagen?

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