Immunsystem: Kommt dir das nicht komisch vor?

Von Published On: 2021-01-06Kategorien: Ernährung29 Kommentare

Es gibt so eine Grundregel im Leben, jedenfalls wenn es um den Körper geht: Wenn einem etwas sehr komisch, sehr seltsam vorkommt, dann fällt man meistens nicht etwa aus der Reihe oder ist irgendwie besonders anomal, so generell, sondern:

Dann stimmt etwas nicht. 

Aber wir als Gesellschaft haben daraus nicht etwa die Frage gemacht, was denn nicht stimmt. Wir haben das, was anomal ist, als Normalität akzeptiert – und leben damit.

Warum wehrt sich der Körper nicht?

Findest du es nicht komisch, eigenartig, seltsam, dass …

  • du Karies bekommst?
  • dir dein Zahnfleisch wegschmilzt wie Schnee in der Sonne?
  • du Knieschmerzen, Arthrose oder Rheuma hast?
  • du ständig Bauchschmerzen, Kopfschmerzen oder sonstige Wehwehchen hast?
  • ständig deine Haut juckt?
  • du zu faul bist, um mal mit dem Hund um den Block zu laufen?
  • du vielleicht ständig einen zu hohen Blutzucker-Spiegel (Insulinresistenz) hast?
  • jeder Zweite in Deutschland an verfetteten, kaputten Arterien, also Herzinfarkt und Schlaganfall stirbt?
  • sich dein Körper bei Infekten anscheinend nicht wehrt?
  • sich dein Körper bei Krebs anscheinend nicht wehrt oder wehren kann?
  • du ständig depressiv bist?

All diese Punkte haben gemeinsam, dass der Körper seine Leiden einfach so hinzunehmen scheint. Es ist halt so. Wir sind halt mal “krank”. Wieso zur Hölle fragen wir uns eigentlich nie,

warum sich der Körper nicht wehrt?

Schrei deinen Körper doch mal an. “Junge (Mädchen), warum wehrst du dich nicht?” Oder wehrt er sich vielleicht, und genau deshalb macht er Beschwerden? Dann wehrt er sich aber nicht wie er soll, sondern – fachsprachlich ausgedrückt – maladaptiv.

Und warum wird ein Millionen von Jahren altes biologisches Meisterwerk überhaupt maladaptiv? Sind wir wirklich solche Krüppel (nicht böse gemeint)? Ist der Körper wirklich so ein Sch*ißhaufen? Warum, lieber Körper, wehrst du dich nicht? Wieso lässt du uns krank werden? Zum Siechtum verdammt?

Das ist natürlich alles nur dummes Gebabbel, denn da würde der Körper, sofern er es noch könnte, schallend lachen. Der würde sagen:

Du kriegst, was du verdienst! 

Du brauchst ein anderes Immunsystem!

Denn bei ganz genauer Betrachtung der Punkte oben, fällt auf: Alles, was da steht, hat auch mit dem Immunsystem zu tun.

  • Das Immunsystem reguliert über Umwege nicht nur die Funktion vom Energiestoffwechsel,
  • kann nicht nur darüber bestimmen ob wir fröhlich oder traurig sind (Entzündung im Gehirn; sickness behavior),
  • kann nicht nur darüber entscheiden, ob wir ständig ein Bazillenmutterschiff sind,
  • bestimmt nicht nur darüber, wie aggressiv wir gegen körpereigenes Gewebe reagieren (jeder hat eine gewisse Autoimmunität),
  • das Immunsystem reguliert nicht nur, wie entzündet unsere Arterien sind oder wie gut wir Krebs abwehren …

nein, nein:

das Immunsystem wird auch noch maßgeblich von dir, von dir ganz alleine programmiert. 

Stell dir vor, es gibt im Leben nicht nur die Entzündung, ein übererregtes Immunsystem. Es gibt da auch noch das Gegenteil, das Resolving. Das Abklingen, das bewusste Herbeiführen von Heilung. Das geht natürlich auch vom Immunsystem aus.

  • Wenn man also ein Immunsystem hätte, das auf Resolving aus wäre, dann würde das Zahnfleisch heilen.
  • Vielleicht kann unser Immunsystem sogar noch einstellen, mit welcher Mundflora wir zu tun haben, ob da eher krankmachende Keime oder eher förderliche Keime zu finden sind.
  • Und das Immunsystem würde freilich auch noch regulieren, wie gut diese natürliche Symbiose mit Bakterien und Co., analog zum Darmmikrobiom, funktioniert.

Und im besten Falle macht ein gesundes Immunsystem das nicht nur im Mund, am Zahn, sondern im ganzen Körper. Hätten wir dann noch einen entzündeten Darm? Eine Depression? Einen kaputten Energiestoffwechsel? Entzündete Arterien? Schmerzende Knie? Vermutlich eher nicht.

Tja. Ein großes Geheimnis wird also das Immunsystem sein. Und mittlerweile weiß bald jeder, wo man das Immunsystem besonders einfach und besonders schnell und besonders nachhaltig programmiert: im Darm. Der Hintergrund ist einfach zu verstehen: Geht man das Thema ohne Aberglauben an, könnte man meinen, der Körper würde sich ohne jeglichen Kontakt von Außen – also durch Essen z. B. – schon selbst nahezu ideal einstellen.

Der Darm ist (auch) der Schlüssel

Weiter gedacht: Der Darm ist das Tor zur Welt. Denn nirgends am Körper können Mikroben und Nahrungsbestandteile derart mit unserem Innenleben wechselwirken. Der Darm hat neueren Berechnungen zufolge eine Fläche, die der eines “halben Badminton-Feldes” entspricht. Riesig, wenn man bedenkt, dass körperfremde Partikel, Pathogene und Antigene (Proteinbestandteile aus dem Essen usw.) über die ganze Fläche in Kontakt mit den Schleimhäuten kommen.

Es ist also kein Zufall, dass Forscher und Ärzte mittlerweile allen Ernstes behaupten, dass man “den Darm nicht mehr ignorieren kann, wenn es um die Therapie von Erkrankungen geht”. Das wird so sogar beim NDR gesendet. Dann muss es stimmen :-)

Darm NDR 1

Im Ernst: Der Zugang zu einem coolen Immunsystem, das effektiv Pathogene bekämpft, aber vor allen Dingen nicht zu aggressiv (uns gegenüber) ist, führt über das Weglassen von gewissen Nahrungsbestandteilen. Das ist ja mittlerweile alles im Internet niedergeschrieben, viele wollen es nur noch nicht glauben und erst recht nicht leben:

Die alle haben gemein, dass man kein Weizen mehr isst, kein Getreide im Allgemeinen, keine oder weniger Hülsenfrüchte … und sowieso keine Pommes. Für manche bedeutet es: auch keine Milchprodukte. Und für einen Teil auch: weniger rotes Fleisch.

Ich weiß ja, dass an dieser Stelle immer gemeckert wird und so (“Eh alles Quatsch”). Ich will es nur nochmal im Blog stehen haben. Nicht, dass es irgendwann heißt, wir hätten nicht ausführlich genug drüber berichtet – denn für die meisten von uns (Europäern – möchte das hier mal differenzieren) heißt “gesunder Darm” eben nicht nur “mehr Ballaststoffe”, sondern vor allem “weniger Sättigungsbeilagen”.

PS: Hab jetzt mal beispielhaft das Immunsystem rausgepickt. Da der menschliche Körper allerdings ein System ist, sollte klar werden: Wenn er sich nicht “wehrt”, versagt das System als Ganzes. 

29 Comments

  1. Wolf08 06.01.2021 at 12:09 - Antwort Kommentar melden

    Hey weil auch hier die Milch kurz erwähnt wird.. wie “schlecht” sind da 1-2 Whey Shakes pro Tag? Sollte man die dann einfach mit Wasser trinken und gut ist oder wirkt sogar schon das Whey möglicherweise negativ?

    Wie sieht das dann beim Käse aus zB? Ist der in Ordnung oder sollte man auch hier eher reduzieren bzw. auf Schafkäse wechseln? Was macht man wenn man seine Proteinquellen wie zB Cottage Cheese/Magertopfen dann ersetzen möchte? o.O?

    LG

    • Chris Michalk 06.01.2021 at 12:31 - Antwort Kommentar melden

      Ob irgendwas milchiges “schlecht” ist, hängt sehr von deinem Körper ab. Es gibt sicher Menschen, die gut damit klarkommen. Whey-Shakes (Isolate) gehören eher zu den harmloseren Sachen, weil die Proteine isoliert bzw. aufgereinigt sind und Whey an sich ein paar positive Effekte auf den Darm hat.

      Prinzipiell gilt immer: Wenn man Probleme mit dem Immunsystem hat (oder glaubt, zu haben), dann sollte man möglichst “anti-immunogen” essen. Die Proteine der Milch bzw. der Milchprodukte können aber je nach Individuum sehr immunogen sein, weswegen man hier einfach ausprobieren muss.

  2. Cyrill 06.01.2021 at 14:11 - Antwort Kommentar melden

    Ich liebe diese arschtretende Schreibweise! Wer da nicht ins Machen kommt ist selber schuld…

  3. Melanie 06.01.2021 at 18:39 - Antwort Kommentar melden

    Zitat:
    »Im Ernst: Der Zugang zu einem coolen Immunsystem, das effektiv Pathogene bekämpft, aber vor allen Dingen nicht zu aggressiv (uns gegenüber) ist, führt über das Weglassen von gewissen Nahrungsbestandteilen. Das ist ja mittlerweile alles im Internet niedergeschrieben, viele wollen es nur noch nicht glauben und erst recht nicht leben:

    Paleo Diet
    Lectin-free Diet
    Paleo Autoimmune Protocoll
    Terry Wahls
    Carnivore Diet
    uvm.

    Die alle haben gemein, dass man kein Weizen mehr isst, kein Getreide im Allgemeinen, keine oder weniger Hülsenfrüchte … und sowieso keine Pommes. Für manche bedeutet es: auch keine Milchprodukte. Und für einen Teil auch: weniger rotes Fleisch.«

    Das würde dann bedeuten, sich jeden Tag von Eiern, Fisch/Fleisch, Gemüse, (wenig) Obst, Kartoffeln und/oder Süßkartoffeln zu ernähren.
    Jeden Tag Eier, jeden Tag Fleisch/Fisch, jeden Tag Gemüse (und ggfs. etwas Obst), jeden Tag Kartoffeln/Süßkartoffeln?

    • Hubert 06.01.2021 at 19:51 - Antwort Kommentar melden

      Klingt wie die Ernährung in Okinawa. Zufall?

      • jfi 07.01.2021 at 12:27 - Antwort Kommentar melden

        Wenn du noch große Mengen Schnweinefleisch dazu packst dann ja, denn das Essen die Menschen auf Okinawa mit größter Vorliebe.
        Dass das in den Studien nie erwähnt wird liegt nur daran, dass die fast alle kurz nach dem 2. WK gemacht wurden und die Amerikaner beinahe die kompletten Schweineherden von Okinawa gefuttert haben.

      • Chris Michalk 07.01.2021 at 12:45 - Antwort Kommentar melden

        So ernähren sich quasi alle, die der Industrialisierung gewisser Maßen “entkommen” sind.

        • Melanie 12.01.2021 at 01:45 - Antwort Kommentar melden

          Aber andererseits sind NEMs, Eiweißpulver und Dergleichen ja auch „Insdustrienahrung“, oder nicht?

    • Victoria 07.01.2021 at 17:33 - Antwort Kommentar melden

      Ist ungefähr das was ich esse. Allerdings nicht eventuell Obst sondern jeden Tag iwas an Obst und auch Kartoffeln in gewissen Mengen gibts zumindest 2-3/woche. Ansonsten jeden Tag Eier, jeden Tag Fleisch/Fisch/Organe und Gemüse. Ja und auch Milchprodukte weil ich sie sehr gut vertrage ??‍♀️

      • Melanie 12.01.2021 at 01:43 - Antwort Kommentar melden

        Dankeschön für deine Antwort. Darf ich dir bitte eine Nachricht schicken? :)

    • Martin_64 08.01.2021 at 11:42 - Antwort Kommentar melden

      Hallo Melanie,

      Du kannst Dein Getreide auch keimen lassen und dann weiterverarbeiten. Dann sind Gluten und FODMAPs reduziert.
      Milch kann man selbst zu Yogurt verarbeiten. Dann ist zumindest der Milchzucker weg.
      Verträglichkeit ist zu prüfen. Ich mach das z.B. mit meinem Whey. Also Whey mit wasser und Yogurt oder Kefir fermentieren.
      Und finally: 1-2x/monat kann man die Fünfe auch gerade sein lassen, wenn man Getreide, Milch etc. “gefühlt” gut verträgt.
      Ernährungsphilosophien sollten eben nicht in Religion ausarten. Siehe Pareto-Prinzip

  4. Mike 07.01.2021 at 08:14 - Antwort Kommentar melden

    Nun, mal ganz normal analytisch gedacht – eigentlich muss man sich ja schon auf die “althergebrachten” Nahrungsmittel fokussieren (Paleo) denn unser System hat sich in den letzten ca 100’000 Jahren darauf eingestellt und genetisch feinreguliert. Nun kommen wir seit knapp 100 oder eher 50 Jahren daher mit dem raffinierten und stark verarbeiteten Schrott. Und das noch gleich in rauhen Mengen!

    Hat Jeman mal ne richtig coole Paleo-Seite im Netz? :)

    Super Artikel, Danke! :)

  5. Patrick 08.01.2021 at 12:22 - Antwort Kommentar melden

    Hülsenfrüchte sollen doch sehr gesund sein, enthalten viele Mineralstoffe und teilweise eine gute Portion Protein.
    Kann das mit den Antinährstoffen da wirklich so kritisch?
    Und falls ja – wie sieht es mit weiterverarbeiteten Hülsenfrüchten aus wie z.B. “Nudeln” aus Linsen / Kichererbsen?

    • Chris Michalk 08.01.2021 at 12:47 - Antwort Kommentar melden

      Hülsenfrüchte sind ein Graubereich. Das “Problem” sind nicht die Antinährstoffe, sondern die Immunogenität der Pflanzenproteine. Der Artikel zeigt ja auf: Hast du ein Problem mit deinem Immunsystem – was ja offensichtlich viele haben –, dann gilt es herauszufinden warum. Es gibt sicher auch Menschen, die Hülsenfrüchte hervorragend vertragen. Aber bitte: Immer möglichst im Urzustand, die daraus gemachten “Nudeln” (usw.) sollten jetzt wirklich eher die Ausnahme sein.

    • hexaeder 12.01.2021 at 16:04 - Antwort Kommentar melden

      Lektine sind meiner Ansicht nach nur ein Problem bei Leaky Gut. Dann kommen sie ins Blut. Daher sollte man sie bei Leaky Gut weglassen.

      Leaky Gut in diesem Sinne hat aber möglicherweise die Mehrheit. Daher sollte man darauf achten die Darmschleimhaut abdichten (Knochenbrühe / Glutamin, Heilpilz Löwenmähne, Vitamin A) und für ein gutes Mikrobiom sorgen (u.a. Vitamin D).

  6. Nils 08.01.2021 at 19:33 - Antwort Kommentar melden

    Ich weiß nicht, was ich jetzt noch essen kann. Besonders weil ich nicht Single bin und die Ernährung meiner Freundin von meiner schon abweicht. Wo findet man Rezepte oder Denkanstöße aus den oben genannten ernährungsformen, damit ich etwas kombinieren kann und sich so ein paar Kompromisse ergeben?

    • Steve 08.01.2021 at 20:24 - Antwort Kommentar melden

      Ähnliches bei meiner Freundin und mir. Wir haben uns auf Paleo360 verschiedene Sachen angeschaut und da meine Freundin gern auch mal Brot isst, haben wir uns dort einfach ein Rezept gesucht – Kompromisse gehen immer und auf der Seite gibt’s gute Sachen! #unbezahltewerbung

  7. Irina 09.01.2021 at 10:58 - Antwort Kommentar melden

    Das Problem ist aus meiner Sicht, dass die meisten Menschen keine Ahnung haben, wie die Verdauung funktioniert. Sie wissen weder was im Magen, noch was im Dünn- und Dickdarm genau passiert. Das sieht man auch an den Fragen hier.

    Dass Industrieessen Müll ist, sollte eigentlich klar sein. Was den meisten aber nicht klar ist: Einiges von dem, was sie sich oben reinschieben, können sie gar nicht richtig verdauuen. Das führt dann zu Problemen wie Blähungen, Darmschleimhautentzündung, Vitalstoffmangel und – im schlimmsten Fall – zur intestinalen Selbstvergiftung. Klar dass das Immunsystem dann anfängt zu “spinnen”.

    Du bist nicht, was Du isst, sondern was Du verdaust. So kommt es, dass einige wunderbar mit Getreide, Rohkost und Hülsenfrüchten klarkommen während andere noch nicht mal durchgebratenes Fleisch richtig verdauen können und sich unwissentlich krank essen.

    • Chris Michalk 09.01.2021 at 11:01 - Antwort Kommentar melden

      Das stimmt zwar, aber eine wichtige Ergänzung ist, dass unsere Proteasen im Darm von Haus aus weitaus besser Fleisch als zB Pflanzenproteine verdauen. Die Verdaubarkeit ist bei Pflanzenproteinen wesentlich schlechter. Das liegt nicht nur an der „Verpackung“, sondern auch daran, dass die Aminosäurenkomposition (s zB Gluten) keine guten Angriffspunkte für unsere Proteasen gibt. Die Folge ist, dass die viel zu immunogen bleiben weil sie nicht richtig und schnell genug zerlegt werden. Das ist bei Fleisch so eben nicht.

      • Irina 09.01.2021 at 11:31 - Antwort Kommentar melden

        Da bin ich bei Dir – Fleisch ist auf jeden Fall leichter verdaulich als pflanzliches Protein. Fleisch aus artgerechter Tierhaltung ist ein wunderbares Lebensmittel.

        Die Verdauung von Fleisch setzt allerdings eine ausreichende Menge an Magensäure voraus. Und diese fehlt in unserer Gesellschaft immer mehr Menschen (insbesondere ab Mitte 30). Ich weiß es leider aus eigener Erfahrung. :( Und dann verfault das Eiweiß im Darm und setzt massiv Gifte frei. Das sollte man bedenken, bevor man sich wundert, warum es einem mit einer fleischlastigen Ernährung nicht besser sondern schlechter geht.
        Im übrigen esse ich sehr gerne selbstgemachte Pommes (aus frischen Kartoffeln und in Kokosöl gebacken). ;)

        • Melanie 09.01.2021 at 18:03 - Antwort Kommentar melden

          Wie hast du es in den Griff bekommen?

          • Irina 09.01.2021 at 19:21 - Antwort Kommentar melden

            Mit Betain-HCl-Kapseln zum Essen. In der Suchmaschine am besten nach “Zu wenig Magensäure” und/oder “Betain-HCl” suchen, dann wirst Du fündig. Ich will hier im Kommentarbereich lieber keine Links einstellen.

            • Melanie 10.01.2021 at 00:16 - Antwort Kommentar melden

              Vielen Dank.

            • Thomas 12.01.2021 at 18:48 - Antwort Kommentar melden

              Ja genau, woher weiß ich, ob ich zu wenig Magensäure habe? Kann man da auch nen Selbsttest durchführen?

              • jfi 13.01.2021 at 08:22 - Antwort Kommentar melden

                Ja und der geht sogar ganz einfach:
                Löse morgens einen halben TL Natron in einem Glas Wasser auf und trinke das auf nüchternen Magen, wenn du danach innerhalb von 5 Minuten NICHT Rülpsen musst, hast du zu wenig Magensäure.

        • hexaeder 12.01.2021 at 16:07 - Antwort Kommentar melden

          Woher weiß ich, ob ich genug Magensäure habe?

          • Irina 13.01.2021 at 15:25 - Antwort Kommentar melden

            jfi hat es ja schon beschrieben, es gibt den Natron-Test zum selbst Ausprobieren.
            Ein Magensäure-Mangel zeigt sich auch daran, dass einem das Fleisch stundenlang im Magen liegt – teilweise mit häufigem Aufstoßen (Gasbildung durch Gärung) und auch Reflux (der Ösophagus-Sphinkter schließt wegen des zu hohen pH-Werts nicht richtig).
            Tragischerweise werden dem Betroffenen bei saurem Reflux vom Arzt meist Säureblocker verschrieben, die alles nur noch schlimmer machen.

      • Sepp 12.01.2021 at 10:16 - Antwort Kommentar melden

        Wie siehts denn in der Hinsicht mit der Vorbehandlung mittels Bromelain/Papain aus? Hab nur gehört, dass das Leute zum zartmachen von zähem Fleisch verwenden. Könnte das auch die Verdauung von Pflanzenproteinen positiv beeinflussen?

  8. hexaeder 12.01.2021 at 16:07 - Antwort Kommentar melden

    “Das wird so sogar beim NDR gesendet. Dann muss es stimmen ”

    Musste so lachen! :D

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