Darmgesundheit

Neues vom Darm

Die letzten Jahre waren spannend. In erster Linie deshalb, weil zunehmend klar wird, wie verzahnt die vielen (Sub-)Systeme im Körper sind – aus dem Grund kann man kaum noch Einzelteile studieren, wenn man irgendwas verstehen will.

Es geht immer um Interaktionen und um Integrationen von Signalen der verschiedenen Subsysteme … die im Großen und Ganzen dann einen Output ergeben, den wir Gesundheit und Leistungsfähigkeit nennen.

Nur der Lebensstil zählt

Daher kann der Weg der Gesundung oder der Leistungsfähigkeit immer nur über den Lebensstil führen. Es geht immer um den Life style. Der wirkt in der Form dann als polypill – der richtige Lebensstil wirkt so vielfältig, dass man mit den gleichen Instrumenten (Genen) eine ganz neue Symphonie spielt.

Das Problem ist, dass man sich schnell verliert im Wirrwarr der ganzen Ernährungsthemen. Wer will, der findet auch an Cola Positives … oder am Rauchen.

Und so formen sich ganze (ungesunde) Ernährungsströmungen, auch, wenn die im Endeffekt oft viel zu kurz greifen, weil unser Denkapparat viel zu limitiert ist, die ganzen Veränderungen die sich durch Lebensstiländerungen ergeben, auch wirklich zu erfassen.

Deshalb fragt man sich besser gleich, was ein Homo sapiens in der Natur essen würde … und was nicht. Dann erspart man sich viel Detailarbeit und Enttäuschung im Endeffekt.

Weizen kann Probleme machen

Wie dem auch sei: Was so eine Lebensstiländerung bewirken kann, wissen Leute, die auf Gluten bzw. Gliadin aus dem Weizen reagieren. Leidgeplagte (wie ich selbst) wissen, dass der dauerhafte Weizenkonsum träge und schlapp macht. Diesen “Versuch” können solche Leute nach Belieben wiederholen.

Das lässt sich m. E. auf zwei wesentliche Punkte zurückführen:

  1. Der Darm entzündet sich (leicht) – und der Körper schaltet auf “sickness behaviour”. Entzündungsbotenstoffe wirken im Körper und legen einen lahm.
  2. Die Entzündung im Darm sorgt dafür, dass Eisen aus dem Gewebe gezogen und in die Speicher (Ferritin) gedrückt wird. Das Eisen fehlt dann in den Mitochondrien.

Besonders schwer Betroffene können sich mit Weizen auch das Hirn lahmlegen. Dafür braucht es beispielsweise nur Antikörper gegen die Transglutaminase. Eigentlich wird Gliadin als Feind erkannt, aber in dummen Fällen wird zusätzlich auch ein körpereigenes Protein zum Feind.

Die Transglutaminase taucht aber auch sehr hoch konzentriert im Gehirn auf … wer dann viel Weizen isst und sich die Weizen-AK in die Höhe schießt, macht sich zeitgleich das Hirn kaputt – etwas überspitzt formuliert natürlich.

Einem Artikel zufolge – publiziert 2010 in Nature – sei Gliadin ein sehr immunogenes Protein. Das heißt, der Körper kann unter Umständen sehr extensiv darauf reagieren. Die Arbeit befasst sich dabei speziell mit der Rolle von Gliadin bei der Entstehung von Schizophrenie:

Gliadin ist ein hoch immunogenes Protein, und die B-Zell-Epitope sind über ihre gesamte immunogene Länge homolog zu den Produkten zahlreicher für die Schizophrenie relevanter Proteine (p = 0,012 bis 3e-25). Dazu gehören Mitglieder des DISC1-Interaktoms, von Glutamat-, Dopamin- und Neuregulin-Signalnetzwerken sowie von Signalwegen, die an Plastizität, dendritischem Wachstum oder Myelinisierung beteiligt sind. Es ist wahrscheinlich, dass Gliadin-Antikörper mit diesen Schlüsselproteinen kreuzreagieren, wie bereits bei Synapsin 1 und Calreticulin beobachtet wurde.

Klingt kompliziert, ist aber einfach zu verstehen: Reagieren Immunzellen erst mal gegen Gliadin, passiert es schnell, dass durch Kreuzreaktivität dieser Antikörper viele weitere körpereigene Proteine als Feind erkannt werden – in diesem Beispiel zeigt sich, dass das auf eine ganze Reihe an Proteinen des Nervensystems zutrifft.

Der Darm beeinflusst (auch) den Muskel

Soeben wurde eine Arbeit veröffentlicht, die sich mit der Auswirkung des Darms auf die muskuläre Leistungsfähigkeit befasst. Genauer gesagt: Ein ungesunder Lebensstil stört die Funktionalität des Darms, was wiederum systemische Auswirkungen hat, zum Beispiel auf den Muskel. Die Autoren nennen das “die Darm-Muskel-Achse”:

darmgesundheit

  • Die obere Hälfte der Abbildung zeigt uns das Ideal: Wir bewegen uns und essen gesund. Der Darm sieht gesund aus. Das heißt, im Darm haben wir fröhliche und gute Bakterien, die Schleimhaut des Darms ist intakt, die Epithelzellen schön eng miteinander verschweißt und hinter der Darmbarriere sind auch die Immunzellen auf “glücklich” programmiert. In diesem Setting haben wir die idealen systemischen Voraussetzungen dafür, dass auch der Muskel (nach dem Training) happy ist (siehe ganz rechts).
  • Das Gegenteil sehen wir unten: Im Darm finden wir eine Dysbiose, das heißt, wir haben die falschen Bakterien im Darm und zu wenige förderliche Stoffwechselprodukte, die Schleimschicht atrophiert und die Epithelzellen des Darms werden “leaky”, also durchlässig. Hinter der Barriere geht’s ab, wir haben das Immunsystem auf “aggressiv” gepolt … und das mögen die Muskeln nicht.

Also, damit wir uns richtig verstehen: Ist der Darm “falsch programmiert”, zeigt auch der Muskel (epi-)genetische Veränderungen. Und mit Sicherheit nicht nur der.

Der “gesunde Lebensstil” – mit Weizen?

Der Grund, warum ich oben kurz Weizen/Gluten/Gliadin angesprochen habe, ist, dass solche stark immunogenen Pflanzen- bzw. Getreideproteine im Alleingang für eine solch gravierende Veränderung des Darmmilieus sorgen könnten – jedenfalls wurde das ziemlich ausführlich in einer sehr prominenten Arbeit von Karin de Punder and Leo Pruimboom aus 2013 so nahegelegt.

Wie gesagt: Oft reicht es nicht, sich für “gesündere” Ernährung zu interessieren. Oft genug muss man ein bisschen glauben. Zum Beispiel an die evolutive Prägung der (Ernährungs-)Bedürfnisse des Menschen. Und da taucht auch kein Vollkornbrot auf, leider.

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Kommentare (27)

    1. Antwort an Pascal

      Hallo, gute Frage! Allerdings sollte man nicht vergessen, dass das Herz kein klassischer Skelettmuskel ist und in der Hierarchie ziemlich weit oben angesiedelt ist. Daher: Wenn das Herz beeinträchtigt wird, liegt schon sehr sehr viel im Argen.

      Antworten moderated
    1. Antwort an Pascal

      Ja, das kenne ich von mir auch. Das dürfte an unterschiedlichen Gründen liegen. Es kann aber auch banal sein, dass der Energiestoffwechsels des Herzens (leicht) profitiert und sich Arrhythmien dann normalisieren.

    2. Antwort an Pascal

      Ich kann da nicht so professionell drauf eingehen wie Chris oder auch mancher Leser hier, kenne aber von mehreren Menschen ausm Umfeld & mir die Wirkung von Weizen/Gluten auf entzündliche und/oder autoimmune Prozesse. Da gabs im Rahmen eines Mangels an Schilddrüsenhormon(en) durch “friendly fire” auf die Schilddrüse div. Herzprobleme (Rasen, Stolpern, Blutdruck zu hoch/zu tief, Ohnmacht durch Bücken, Kaffee-Flatrate ob unterm Keller befindlichem Blutdruck usw usf.).

      Diagnostik wischiwaschi und/oder ohne Befund. Und, ganz gleich, ob zutreffend: natürlich die üblichen Salven – Abnehmen, weniger Essen, mehr bewegen. Irre witzig mit un(zureichend )behandelter Schilddr.unterfunktion. Achja: Und natürlich Pillen gegen die jew. Symptome schlucken.

      Es halfen dann a) ein guter Arzt auf Augenhöhe, dadurch b) der Hormonersatz und c) die Reduzierung/Verzicht auf Weizen/Glutenhaltiges nach eigenen Recherchen. Bei allen endete/sank ein jahr(zehnt)elanger Beschwerde-Wust & Ärzte-Marathon. Omama konnte dazu nach sicher 2 Jahrzehnten Blutdrucksenker (und ebenso Cholesterinsenker) absetzen statt einen 2. angedrohten B.senker zu bekommen.

      Lange Rede, kurzer Sinn: z.B. über autoimmune Prozesse können “Pumpe” & Weizen/Gluten miteinander verwebt sein.

  1. Ist zum Vermeiden der negativen Auswirkungen dann eine komplett glutenfreie Ernährung vonnöten oder ist ein gesunder Lebensstil auch mit einer starken Reduktion von Gluten in der Ernährung möglich?
    Gerade bei Kindern ist ja eine vollständige Vermeidung von Gluten richtig schwierig (Schulessen, Essen bei Freunden). Ich versuche, bei uns zuhause glutenfrei zu Kochen.

    1. Antwort an Tanja

      M. E. reicht es, es generell zu meiden. Wer hin und wieder Gluten isst, sollte keine oder kaum Probleme haben. Es sei dann natürlich, es liegt eine ausgeprägte Zöliakie vor. Dann braucht es ziemlich sicher totalen Verzicht.

  2. Weizen ist nicht gleich Weizen. Es kommt oft darauf an, wie er angebaut wurde – wie bei allem. Wie Milch habe ich ihn immer bestens vertragen. Zudem traue ich vielen Untersuchungen nicht mehr, sie wurden oft nur bei jungen, gesunden Männern durchgeführt. Ich bin ein 58jähriges lebensmüdes Lausmädle, bei der nichts so funktioniert wie bei anderen. Dass nichts für alle gültig ist liegt ohnedies in der Sache der Natur. Wir sind viel zu unterschiedlich durch Genetik uvm. Bei mir können Enzyme nicht ohne Magnesium gebildet werden. Die Probleme, als 6. Kind einer 40Jährigen mit schlechter Ernährung von einer schwer depressiven, überaus liebevollen Mutter in einer Familie mit Schilddrüsenproblemen geboren worden zu sein – wie soll man das mit jemandem vergleichen, der eine vergleichsweise “normale” Kindheit hatte und nicht mit einem deffekten Mikrobiom (Darmkoliken) geboren wurde? Ich wurstel mich auch wegen meiner paradoxen Reaktionen auf vieles so durch, wie es meine Instinkte mir sagen. Kaffee, um nur ein Beispiel zu nennen, wirkt bei mir mitunter anregend, ein anderes Mal schlafe ich besser davon. Ein ganz schön schräges Leben. Wer sich seine Instinkte erhalten hat und darauf hört ist eindeutig im Vorteil

  3. Guten Morgen, ich leide an Autoimmunerkrankungen, multiple Sklerose und Colitis ulcerosa. Halte mich zu 80 % an gesunde Ernährung und nehme etliches Nahrungsergänzungen. Trinke ca 2 bis 3 l Wasser am Tag. Jedoch habe ich die meiste Zeit Verstopfung. Weiß bald nicht mehr was ich machen soll. Hätten sie einen Rat für mich?

    1. Antwort an Claudia

      Na das ist doch lösbar :-).
      1. Flohsamenschalen kaufen, reguliert den Darm.
      2. Wildkräuter essen, die Bitterstoffe wirken darmfördernd.
      3. Bewegung, minimum 30 Minuten Joggen, Walken, Radfahren.
      4. Magnesiumcitrat. Das wirkt sicher. So 1-2g zur Mahlzeit in Saftschorle

  4. Der Artikel erinnert mich an das Buch “Dumm wie Brot” oder “Weizenwampe”. Ich bin da ganz pragmatisch. Man muss auch mal Gifte essen, um eine gewisse Toleranz zu entwickeln. Ich nehme jetzt kein Arsen wie Napoleon, aber ab und zu mal Brot und Brezen gehen schon 🙂 Solange es nicht täglich auf dem Speiseplan steht?

  5. Hallo!
    …. Wie immer ein interessanter Beitrag. 👍
    …. Nach jahrelangen lesen deines Blogs und in letzter Zeit immer mehr zum Thema Darm und Weizen stell ich mal die Frage “Warum redet man immer von Getreide, Weizen, Gluten, Vermeidung?” oder Lebensmittelvermeidung….. Warum wird nicht mehr auf andere Lösungen eingegangen vor allem auf praktikable Lösungen …. Es wurde immer von Differenzierter Betrachtung “geredet”.
    ….Im Falle von Gluten (kommt ja in sämtlichen Getreide Sorten vor), Weizen das die Ursachen der Unverträglichkeiten, Entzündungen immer mehr Vorkommen und dies an der Zubereitung der Teige und Lebensmittel liegt und nicht am Naturprodukt… Das keine Fermentationen in der Zubereitung stattfindet (womit Gluten, Fodmaps abgebaut werden das sogar Zöliakie Kranke Weizen essen können)…. Das aus technischen Gründen viele Zusatzstoffe und sehr viel Glutenpulver “verarbeitet” verbacken werden (sind nicht deklarationspflichtig) .
    …. Und dies auch mit andere “verarbeiteten” Lebensmittel passiert aber es Lösungen gibt – wenn jemand Erdbeer Geschmack haben möchte dann ein Erdbeere Essen soll und nicht ein Aroma usw.

    1. Antwort an "Pauley

      Ganz einfach: Weil es heutzutage extrem schwer, wenn nicht unmöglich für den Normalbürger ist, sich irgendwo ein ausgiebig fermentiertes Brot zu kaufen, wenn man es nicht gerade selbst machen will.

      1. Antwort an Chris Michalk

        Ja das Stimmt
        …. Aber oft fehlen die Hinweise welche möglickeiten es gibt bzw. Verträglichkeiten möglich sind und anhand mancher Antworten hier oder Forum merkt man viel “Unwissenheit” an einfachen Dingen – gleichzeitig wird diskutiert auf hohem wissenschaftliche Niveau.
        …. Ansonsten hab Ich von deinen Blog und Büchern viel gelernt und Inspiration bekommen für das “Artgerechte” verhalten. Danke für deine Informationen und Fleiß für nicht Biochemiker Wissen zu vermitteln (auch wenn es von manchen Feedback’s ordentlich Schmerzen bereitet) Ich habe dadurch mein metabolisches Problem um 38 Kilo verringert und viel Lebensqualität zurück bekommen und dabei praktische Erfahrungen gesammelt die dank deiner Infos von mir verstanden wurde warum manches so ist.

      2. Antwort an Chris Michalk

        Ich muss hier Pauley zustimmen. Auf Grund einer weitverbreiteten Differenzierungs- und Do-it-your-self-Faulheit unsere Inhalte von Antworten zu reduzieren oder einzuschränken, halte ich für nicht förderlich.
        Weitestgehend naturbelassene Lebensmittel sind sicher zu bevorzugen, andere benötigen erst eine Behandlung um deren Nachteile zu beseitigen oder evtl. ins Gegenteilige zu wenden.

        1. Antwort an Fred Ho

          Na ja, es zeigt sich ja auch leider viel zu oft, dass Leute hier einen Beitrag kommentieren, die ungefähr 5 % unserer Inhalte kennen. Zum Thema Gluten und Weizen etc. gibt es eine Vielzahl von Inhalten unsererseits – man wird entsprechend auch den Hinweis finden, dass Fermentation auch bei Brot die Verträglichkeit stark steigert. Ich weiß nicht so genau was du mit Einschränkung von Inhalten der Antworten meinst, aber umgekehrt sollte man auch erst mal Blog-Inhalte kennen 😛

          1. Antwort an Chris Michalk

            Um jemanden etwas zu unterstellen, sollte man die Person kennen 😜
            Spass bei Seite 😆
            Da es eben, wie du ja schreibst, bereits Einträge zu diesen Themen gibt, wäre ein Hinweis darauf besser als die reduzierte Antwort: “Ganz einfach: Weil es heutzutage extrem schwer, wenn nicht unmöglich für den Normalbürger ist, sich irgendwo ein ausgiebig fermentiertes Brot zu kaufen, wenn man es nicht gerade selbst machen will.”, auch zur Eigenwerbung eurer guten Artikel für Leser die im Gegensatz zu mir neu sind.
            Wobei selbst alte Hasen wie ich immer mal ein Querverweis brauchen als Denkanstoß. Ein ganzheitliche Betrachtung ist halt recht umfangreich, da wird schon mal das Ein oder Andere aus dem Kopf verbummelt.

            1. Antwort an Fred Ho

              Ja, ich verstehe deinen Punkt. Grundsätzlich aber bin ich schon dafür, weitestgehend auf Weizen zu verzichten, egal ob verarbeitet oder nicht. Vielleicht bin ich dahingehend geprägt – ich denke einfach, dass Weizen- bzw Getreideprodukte im Allgemeinen problematisch sind.
              Nichtsdestotrotz gebe ich dir dahingehend recht, dass ich einen Hinweis oder Verweis hätte anbringen können.

  6. Ja Stimme euch zu…. Was ich noch meinte wären Hinweise zur Praxis, Umsetzung, Realisierung
    …Man muss es ja nicht selber beschreiben z. B. Zum Thema Fermentation oder Brot backen gibt es ja sehr viel gute Initiativen Net (wenn nicht schon ein Hype 😉)….oder verLinken zum edubily Forum.
    (Ich mach mir mal Gedanken und Schau/gehe ins Forum… Können sich ja welche melden bei Interesse – denk mal Chris hat da nix dagegen )

    1. Antwort an Pauley

      Guten Morgen, merci für den interessanten Artike! Ich habe vor 4 Jahren meinen Getreide Konsum komplett eingestellt (außer Hafer).
      Es war zunächst nur ein Versuch, ob ich die Frequenz meine Migräne verringern kann. Nach wenigen Wochen war ich mehr als überrascht welche anderen “Nebenwirkungen” auftraten. Ständige Müdigkeit verschwand ( ich war nie ein Frühaufsteher, das hat sich komplett verändert), “klarer Kopf” d.h. viel bessere Konzetration und auch Motivation, ich fühle mich einfach viel besser, so als wenn ich viele Jahre mit gezogenen Handbremse gelaufen wäre, und das aller Beste nach Monaten ist die Migräne zu 99 Prozent verschwunden. Nur einen Faktor habe ich gleichzeitig verändert,was vielleicht dazu beigetragen hat, ich Frühstücke nicht mehr und achte darauf das weitestgehend keine industriel hergestellten Lebensmittel auf meinem Teller landen.
      Ein selbstversuch lohnt sich, ich kann es nur empfehlen.
      Das Thema Fermentation finde ich spannend da werde ich mich mal schlau machen. Ich bin immer auf der Suche nach Alternativen die ich auch einem Teenager schmackhaft machen kann 😉

      Ein Selbstversuch komplett ohne Weizen lohnt sich.

  7. 2.Die Entzündung im Darm sorgt dafür, dass Eisen aus dem Gewebe gezogen und in die Speicher (Ferritin) gedrückt wird. Das Eisen fehlt dann in den Mitochondrien.

    Hallo Chris,

    ich habe schon seit Jahren einen sehr hohen Ferritinwert.(ca.400). Vor drei Wochen wurde mir der Blinddarm bzw. Appendix entfernt, da akut entzündet. Aufgrund der sehr atypischen Symptome erst sehr spät.
    Ich hatte dieselben Symptome schon mehrmals in den letzten 45 Jahren, sind aber immer verschwunden (=> Vermutung: chronisch entzündeter Appendix mit kurzen akuten Phasen) Die Diagnosender Ärzte schwankte zwischen Lebensmittelvergiftung und Verdacht auf Gastritis.
    Jetzt bin ich sehr gespannt, ob sich mein Ferritinwert von selber deutlich absenkt und welche Effekte noch auftreten.

    LG

    Martin

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