Zur Darmgesundheit in 5 Schritten (Infografik)

Von Published On: 2019-02-07Kategorien: Darmgesundheit16 Kommentare

Keine Lust gehabt einen Artikel zu schreiben. Dafür gibt’s ne Grafik.

Wichtig: Die aufgelisteten Faktoren beeinflussen sich natürlich gegenseitig, weshalb man sie eigentlich nicht “isoliert” betrachtet sehen kann. Ich hoffe, das ist klar.

PS: Ja. Bei uns ist Neu5Gc ein Thema, das ernstgenommen wird. Vor allem bei Menschen mit chronischen Erkrankungen und entgleister Immunfunktion (Entzündungen und Co.).

16 Comments

  1. Avdush Gashi 07.02.2019 at 16:12 - Antwort Kommentar melden

    Hi Chris! Was heißt das jetzt für mich der an Colitis ulcerosa einer chronisch entzündlichen Darmerkrankungen seit 2011 erkrankt ist? Wie sollte ich mich da ernähren bzw welche Nahrungsergänzungen wären da Ratsam? Bin am überlegen mit der Aip Protokoll als Diät anzufangen. Sind hier irgendwelche Leute die damit Erfahrung haben? Wäre um jede Hilfe dankbar.

    • chris 07.02.2019 at 20:04 - Antwort Kommentar melden

      PAIP ist sicher ein guter Ansatz. Vitamine und Spurenelemente (s. o.) auffüllen. Problemsubstanzen meiden. Schwermetalle und Metallüberladung beachten. Probiotics nutzen. LG

  2. quen 07.02.2019 at 19:25 - Antwort Kommentar melden

    Warum keine Eier? :O

    • chris 07.02.2019 at 20:03 - Antwort Kommentar melden

      Wer Probleme mit der Barrierefunktion hat, glaubt zu haben, der sollte Eier mal meiden, weil sie das sehr beständige Lysozym beinhalten, das wie ein “Rucksack” fungieren kann, um Proteine durch die Barriere zu schmuggeln.

      • quen 08.02.2019 at 10:15 - Antwort Kommentar melden

        Oha – und ich dachte immer Eier wären eines der wenigen Lebensmittel ohne wirkliche Nachteile =(

        Was ist eigentlich mit Quark (Casein) bzw. Milchprodukten allgemein oder Kaffee? Gerade Casein war ja in eurem Grundlagenkurs auch Thema bezüglich Darmgesundheit.

      • Ulrike Wolters 20.02.2019 at 11:43 - Antwort Kommentar melden

        Lsyozym ist hitzelabil und kommt nur im Eiklar vor. Also Eier besser nicht roh verzehren. Außerdem findet es als Konservierungsmittel Verwendung, E 1105.

  3. Tobi 07.02.2019 at 22:44 - Antwort Kommentar melden

    Was ist mit Casein?

  4. Avdush Gashi 08.02.2019 at 11:09 - Antwort Kommentar melden

    Danke für die Antwort.
    ?

  5. Michael Schwabe 08.02.2019 at 14:28 - Antwort Kommentar melden

    Danke…bin sehr froh über eure klug ausgewählten Themen…ich profitiere sehr davon….alles behutsam und mit bedacht

  6. Luke 10.02.2019 at 23:33 - Antwort Kommentar melden

    Was ich nie verstehe, wieso wird die so extrem wichtige Magensäure nicht bedacht ? Immer liest man, dass Gluten schlecht sei und dies und jenes. Ich hatte von der Magensäure einen Mangel und litt extrem, vertrug kein Gluten und Milchprodukte, hatte Akne, Nesselsucht und Allergien und seitdem wieder genügend Magensäure da ist, alles verschwunden. Die Lösung waren starke Bitterstoffe als Kugeln von der TCM.

    • chris 11.02.2019 at 11:03 - Antwort Kommentar melden

      Schau mal, in der Abbildung steht Zink und Vitamin B6 – beide mit die wichtigsten Stellschrauben, wenn es um die Magensaft-Produktion geht. Keine Sorge, wir denken mit ;-)

      • Luke 11.02.2019 at 20:56 - Antwort Kommentar melden

        Aha das wusste ich natürlich nicht, dass diese Stoffe auch helfen können :) bis jetzt kenne ich nur Bitterstoffe.

    • Dine 19.02.2019 at 14:17 - Antwort Kommentar melden

      Hey Luke,
      darf ich fragen was genau du benutzt hast um deine Magensäure zu fördern?
      Mfg

  7. Tobi 13.02.2019 at 12:42 - Antwort Kommentar melden

    Zur Dysbiose – wenn man Verdauungsprobleme hat und Verdacht auf SIBO und/oder “Proteinfürze” hat, lohnt es sich dann, mal ne Weile komplett auf Whey + Aminos zu verzichten?

    Bringt es etwas, den täglichen Shake nach einer normalen Mahlzeit einzunehmen, um eine langsamere Verdauung zu gewährleisten?

    Und was ist mit Glutamin (z. B. morgens nüchtern) – lieber auch weglassen, obwohl es gut für die Darmzellen ist?

    LG

  8. Dirk 23.05.2020 at 10:41 - Antwort Kommentar melden

    Ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt bei der Verdauung kann auch Taurin sein, wenn die endogene Synthese nicht ordentlich funktioniert. Ich (Langzeitveganer, CFS-Symptomatik) hatte lange Zeit Verdauungsbeschwerden im oberen Bauchbereich, besonders bei Kohlenhydraten in der Kombination mit Proteinen – regelmäßiges Aufstoßen, Blähbauch etc.
    Nachdem ich gelesen hatte, dass bei CFS’lern die endogene Taurinsynthese nicht funktioniert, wurde ich neugierig. Theorie: Cystein wird vermehrt zur Synthese von Glutathion benötigt (um Inflammation in Schach zu halten), sodass weniger zur Taurinsynthese verfügbar ist.
    Taurin ist für die Konjugation der Gallensalze, also zur Vorverdauung notwendig – Glycin kann ähnliche Zwecke erfüllen, aber wird ebenfalls für Darmreparatur und Glutathionsynthese benötigt. Taurin wird bei Veganern null über die Ernährung zugeführt, heißt zu wenig Gallensalze werden aktiviert und zu große Proteinbestandteile kommen in zu tief gelegene Darmbereiche, wo sie Probleme verursachen.
    Taurin hat bei mir die Verdauung enorm stabilisiert, 850 mg täglich zur ersten Mahlzeit.

    Habt ihr ähnliche Überlegungen angestellt oder Erfahrungen gemacht? Könnte sinnvoll sein, das noch aufzunehmen.

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