BEITRAG
Ernährung

It’s Time to “Get Real” (Aufhören mit Ausreden)

It’s Time to “Get Real” heißt ein Blog-Beitrag von Mark Sisson (Autor von The Primal Blueprint), veröffentlicht vor jetzt fast 10 Jahren. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht.

“Get Real”

Der Artikel ist im Prinzip ein Aufruf:

Junge, konzentriere dich mal, schweife nicht ab.

Er nennt ein paar Punkte:

  • Get Real Meat 

… und beispielsweise nicht das nette Beef-Jerky von der Tanke oder dem Supermarkt.

  • Get Real Vegetables 

… und beispielsweise keine Gemüsechips (“… die besten Freunde des dicken Vegetariers”).

  • Get Real Nuts 

… und beispielsweise nicht die 100 g Mandelmehl im Paleo-Kuchen.

Freilich: Auch ein Mark Sisson betonte andernorts, dass es wichtig sei, die “80/20-Regel” zu beachten. Heißt: Wenn deine Ernährung im Allgemeinen passt, dann ist es ok, mal … vergorenen Traubensaft zu trinken 😉 Zum anderen sind wir ja nicht selten gezwungen, gewissermaßen Kompromisse einzugehen. Manchmal ist das Fleisch dann halt eben gepökelt.

Dennoch: Wir hatten gestern eine hübsche Frage-Runde bei Instagram. Eine der Fragen lautete etwa:

Was sind eure (Ernährungs-, Sport-, Körper-)Ziele für 2019?

Ich persönlich will noch “realer” sein. Denn natürlich merkt man an sich selbst, dass man intuitiv dazu tendiert, abzuschweifen, Vorhaben aufzuweichen.

Dann wird aus “Get Real” mal, dass man täglich 50 g (dunkle) Schokolade verdrückt, sich den Tag über mit Kaffee vertröstet oder – nicht bei mir, aber auch schon erlebt – kiloweise gesüßten Magerquark reinballert.

Wie ist unsere Definition von “clean”?

Wieso fällt es uns so schwer, einmal wirklich ganz sauber zu essen? Auch, wenn ich weiß, dass sich darüber die Geister streiten, dürfte die Basis für weite Teil der Gesundheitsinternet-Gemeinschaft sein:

  • Obst, Gemüse
  • Fleisch/Fisch
  • Manche stärkehaltigen Kohlenhydrate (z. B. Süßkartoffeln)
  • Samen und Nüsse

Und “nicht sauber” wäre dann alles, was da nicht steht. Was in der Theorie einfach klingt, wird in der Praxis manchmal ziemlich schwer. Denn da steht beispielsweise, dass man seinen Eiweißbedarf komplett aus Fleisch decken soll. Vielen macht das keinen Spaß (bitte keine Ethik-Diskussionen an dieser Stelle!) und deshalb wird morgens schon mal öfters beispielsweise auf Milchprodukte ausgewichen.

Auch das rechtfertigen wir schnell, wieder sind wir abgeschweift: Meta-Analysen zeigen …, Calcium ist doch gut …, Wir essen Milchprodukte seit Tausenden von Jahren … Und so weiter.

Wir lesen uns ein, erkennen, dass “das Spielen mit den Kalorien” wichtig ist, beginnen mal zu IFen oder tagsüber sehr viel weniger zu essen. Was machen wir in der Folge? Wir kompensieren, häufig ohne es zu bemerken, mit dem Kaffee. Weil er uns hilft, solche Phasen besser und vielleicht sogar effizienter zu gestalten. “Aber Kaffee ist doch gesund, die vielen Polyphenole …” – Wieder gerechtfertigt, wieder abgeschweift.

Wir wollen mal “low carb leben, um abzunehmen”, hauen uns dann aber die Pizza aus Leinsamen-Teig rein, dick belegt mit Salami-Scheiben und “gutem Käse”. Wir wollen mal “wirklich Paleo leben, wenigstens ein paar Wochen lang” – und nach zwei Wochen bestellen wir die Paleo-Brotbackmischung, die aus Mandelmehl besteht. Wieder abgeschweift (oder gar nicht erst verstanden, das gibt’s auch).

Butter bei die Fische: Ich wette, das Rechtfertigen und Abschweifen fängt bei einigen schon beim Lesen dieses Artikels an. Denn natürlich kann man direkt ein Fass aufmachen und infrage stellen, dass “Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch, manche stärkehaltigen Kohlenhydrate”  überhaupt als Basis gelten sollen.

Real vs. nicht real

Ich würde entgegnen, dass man darüber erst sprechen sollte, wenn man tatsächlich mal, wie es beispielsweise das “Whole30” vorschreibt, 30 Tage lang ausschließlich “maximal clean” (nach unserer Definition) gegessen hat. Ohne das Konzept aufzuweichen. Sich mal eine Sekunde in die Rolle eines “echten Menschen in der Wildnis” hineinzuversetzen.

  • Jeden Tag kiloweise Fleisch?
  • Und umgekehrt: Überhaupt kein Fleisch?
  • Den Proteinbedarf mit Hülsenfrüchten decken?
  • Jeden Tag fünf Eier zum Frühstück?
  • Täglich 50 g dunkle Schokolade?
  • Tomatensauce?
  • Jeden Abend zum Essen das Gläschen Rotwein?
  • Orangensaft trinken statt Orangen essen?
  • 700-g-Porterhouse-Steak reinschieben, aber “Leber ist ekelhaft”?
  • Jeden Tag das Tässchen Käffchen am Morgen?
  • Paleo-Nusskuchen oder Paleo-Brot essen?
  • Tofu-Schnitzel als “Alternative” empfehlen?
  • Jeden Morgen den vollgepökelten, fetten Bacon in der Pfanne braten?
  • Den Honig und den Zucker aus Feigen etc. meiden?
  • Hunderte von Gramm Getreide (Reis, Mais, Weizen etc.) täglich essen?
  • Täglich aufkonzentrierte Milchbestandteile (z. B. Quark) essen?

All jene Fragen lassen sich beantworten mit

Wohl kaum!

Und das bezog sich lediglich auf die Ernährung. Wir könnten fortfahren. Wie wär’s mit ein paar Lebensstilfragen:

  • Jeden Tag den Sessel warmsitzen?
  • Auf der anderen Seite: Jeden Tag 10 km vorm Frühstück rennen?
  • Schön den sozialen Kontakt meiden?
  • Schön die (derzeitige) Kälte meiden?
  • Im Sommer stundenlang in der prallen Hitze liegen?
  • Jeden Tag kaputtarbeiten?

Wohl kaum!

Darum geht’s. Um die Frage, was echte Menschen im natürlichen Habitat eines Menschen tun würden. Vielleicht auch nur um die (romantische, idealisierte) Vorstellung. Einmal einfühlen, in die “echte Welt”, in der wir leben würden, wären wir nicht so “zivilisiert” und “modern”, wie wir es aktuell sind.

Mein persönliches Ziel ist es, mich zurückzubesinnen. Und darauf aufbauend so “clean” wie möglich zu leben. Keine Ausreden, kein Abschweifen, kein Rechtfertigen. Intuitiv leben, vor dem Hintergrund meiner eigenen, (innerhalb der Gattung Homo) über zwei Millionen Jahre alten Entwicklungsgeschichte als Mensch.

Es geht dabei aber nicht um Kopieren, sondern um Emulieren! Es geht um die Schablone. Nicht darum, dass wir – wie ein “Wildgewordener” – mit Pfeil und Bogen im Wald rumrennen. Es geht dabei aber auch darum, so lokal und so “nose to tail” wie möglich zu leben. Nicht wieder irgendein spezielles Obst aus Südostasien zu importieren.

It’s Time to “Get Real”. Wenigstens für ein paar Wochen. Danach dürfen wir dann als “Getting-real-Experten” mitreden.

Feel free to join!

PS: Ich weiß. “Und was ist mit Ergänzungsmittel?” – Na, wir müssen uns jetzt nicht dumm stellen, auch, wenn wir etwas rückwärtsgewandt leben wollen. Extensives Nutzen von NEM empfehlen wir eh nicht. Aber das Vitamin D im Winter muss sich jetzt auch keiner streichen.

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ÜBER DEN AUTOR

14 kommentare ab “It’s Time to “Get Real” (Aufhören mit Ausreden)

  1. Hi Chris,

    ich bin dabei 🙂 die große Frage die ich mir immer stelle woher ich die Nahrungsmittel bekomme. Sehr speziell das Fleisch. Ich weiß ihr empfehlt ungern Dinge aber wie kommst du an deine Nahrungsmittel?

    Vielleicht hast du ein paar Anregungen

    Grüße

    Sascha

    1. Hey, super 🙂

      Ich persönlich bin da mittlerweile bei 80/20 (80 % in Bio- oder sogar Wildqualität und 20 % nicht) – so viel Fleisch, wie häufig angenommen, braucht man hier aber auch nicht wirklich. Wir haben hier um die Ecke zum Beispiel ne Straußenfarm, wo ich mich ab und zu eindecke.

  2. Barfusslaufen kann ich nur empfehlen 🙂

    Habe mir im Sommerurlaub spontan die ersten Barfussschuhe (Leguano) gekauft. Mittlerweile habe ich 3 davon und möchte sie nicht mehr missen. Normale Schuhe mit Absatz ziehe ich fast nicht mehr an nur wenn es sein muss 😉

    1. Geht mir genauso, bei mir sind es aber 4 Paar von Vivobarefoot, weil ich die Leguano vom Design absolut hässlich finde und für meine Vivobarefoot eig überall nur Komplimente bekomme 🙂

      Aber jeder soll anziehen was ihm gefällt! 🙂

      LG jfi

  3. Die Frage ist dabei ja immer: Wo fängt man an, wo hört man auf. Und will man das Thema wirklich übertreiben? NEMs sind das eine, Kaffee das andere. Kokosöl? Olivenöl? Oliven? Ist ja auch alles Import, wenn auch gesunder Import.
    Man kann ja immer alles irgendwie rechtfertigen und als Mensch tut man das auch gern 🙂 …geht ja dann auch noch weiter: Welches Auto fährt man…muss die Flugreise sein? Oder die Kreuzfahrt? Ist das ok?
    Wie heißt es immer so schön: Wir sind gut darin, den Splitter im Auge des anderen zu sehen, nicht aber das Brett vor dem eigenen Kopp ;-)…eine Spezialdisziplin von uns allen.
    Ich versuche eher, das ganze Jahr über diesen Ansatz durchzuhalten…mit 90/10…also mehr als Onkel Pareto erreichen wollte.
    VG,
    Robert
    PS: Fleisch versuche ich ausschließlich von Bioland oder Demeter zertifizierten Betrieben zu kaufen. Da ist dann auch Pökelsalz verboten 🙂 …klappt dank CrowdButching inzwischen ziemlich gut. Leider gibt es bei uns in Deutschland noch nicht “grass fed, grass finished” als Qualitätssiegel für Fleisch…sehr ärgerlich. Kommt aber hoffentlich noch. Da sind die Amis tatsächlich ein bißchen weiter als wir, trotz Bioland und Demeter, was die so nicht haben.

    1. Zwei Fragen bzw. Feststellungen sind allgemein wegweisend:

      1. Alles randomly. Ich muss nicht jeden Abend zu Abend essen. Muss auch nicht jeden Abend ein Stück Fleisch haben. Manchmal geht’s ganz ohne. Weiter: Wer jeden Tag (!) mehrmals täglich (!) Kaffee trinkt, verstößt gegen das Prinzip. Wer es zufällig über die Woche verteilt tut, ist näher am Prinzip dran. Und so weiter. Auch das muss nicht bis in den Exzess gelebt werden, wer sich aber eher mehr dran hält, wird profitieren.

      2. Ich sprach im Artikel von “hineinversetzen” und “emulieren statt kopieren” – das Barfuß-Thema spielt hier mit rein. Wer sich vorstellen kann, dass Menschen sich in der Wildbahn Schuhe basteln können, kann auch Schuhe tragen. Wer sich das Mammutfell im Winter über den Körper legen kann, kann sich das auch um die Füße binden. Steinzeitmensch ja, saudumm nein. Umgekehrt ist klar, dass Barfuß auch dazugehört oder dazugehören kann. Kaffe wäre als Beispiel allerdings eher undenkbar. Hier würde man sich also deutlicher vom “Original” entfernen. Was nicht bedeutet, dass es dann zeitgleich schädlich ist.

      Bei ökologischen Fragestellungen, Thema nose to tail oder Importe oder Kreuzfahrten, gebe ich dir recht. Das kann z. T. sehr kompliziert werden. Aber auch hier gilt: Sich bemühen (!) lokal zu essen, sich bemühen, “echt” zu essen. Die Flasche Olivenöl aus Norditalien dürfte anders zu bewerten sein als die Sojabohne aus Südamerika.

      Sich Mühe zu geben, darüber nachzudenken und überwiegend danach zu handeln, ist immer noch weitaus besser als die Flinte ins Korn zu werfen und nach dem “Wenn ich meine Augen zuhalte, kann ich nichts sehen”-Prinzip vorzugehen. Und dann landet man automatisch auch bei Onkel Pareto, auf dessen Prinzip wir oft hinweisen.

      Man muss einfach verstehen, dass wir immer von Näherungen sprechen und niemals von der einen, richtigen, perfekt korrekten “Wahrheit”.

      Edit: Du sprichst von “will man das Thema wirklich übertreiben?” Finde interessant, dass du das sagst. Soweit ich dich hier verfolgt habe, bist du – von außen betrachtet – auch schon eher extrem lebend und hast im Zuge deiner Darmgeschichten sicher gesehen, wie ernst Lebensmittel wirken können, die man im Nachhinein in den Speiseplan von “originalen Menschen” integriert hat. Insofern bin ich der Meinung, dass du es bereits “übertreibst” – jedenfalls wenn man als Normalmensch (Wurstbrot usw.) auf dich (bzw. uns) uns das entsprechende Verhalten schaut.

      1. Hallo Chris,

        stimmt schon, ich bin an einigen Punkten schon extrem. Aber auch, wie Du schreibst, geschuldet durch die Gesundheit/den Darm. Wenn man Weihnachten als einziger am Tisch kein Stück Kuchen und kein Plätzchen isst, weil man eben Gluten nicht verträgt, dann fällt das auf. Denn aus LC-Gründen lasse ich Weihnachten durchaus “Fünfe gerade sein”. Aber bei Gluten hört der Spass bei mir vollkommen auf. So dann auch keine Sosse von Schwiegermama..weil Weizen drin ist…nehme ich oben Olivenöl.
        Man könnte es natürlich noch mehr übertreiben, indem man wirklich nur saisonal das aktuell verfügbare Gemüse isst. Wäre hier jetzt Grünkohl. Ok und Wurzeln. Das meinte mich mit übertreiben und soweit gehe ich dann nicht. Wobei man viele Wurzeln aktuell noch in biodynamischer Qualität bekommt, die in Deutschland angebaut wurden. Aktuell sogar die Süsskartoffeln. Aber auf den morgendlichen Kaffee verzichten fällt mir schon sehr schwer.

        Ja, ich finde den Ansatz gut. Man muss (und sollte) aktuell z.B. keine Erdbeeren essen. Das Olivenöl ist auch für mich vollkommen ok, da ich Olivenöl das ganze Jahr über zum Kochen brauche. Ich wollte nur thematisieren, dass es u.U. sehr schwierig werden kann…und man sich herrlich streiten kann: Wo fängt es an, wo hört es auf.

        VG,
        Robert

        PS: Wer alternative Schuhe sucht…sowas gibt es tatsächlich. Donal O’Neil (hat die Filme “Run on fat” und “Cerial Killer” gedreht) trägt so eine Art Mokassins, die per Handarbeit in Afrika hergestellt werden. Da kann man sich vorstellen…ja das hätte es auch früher geben können. Neben Mark Sisson auch sicherlich einer meiner Aufklärungshelden 😉

  4. Hey Chris,

    bin gespannt wo Du mit dem get real Ansatz rauskommst bzw. wo man dann auch mal auf einem zufriedenstellenden Level ankommt. Perse impliziert ja jeder Veränderungswunsch ein “ich bin aktuell nicht zufrieden”. Da kann sporadisch gut sein oder auch zu einen unglücklichen Dauerzustand/streben werden. Das Wohl der Menschheit liegt in “meiner” Verantwortung, na prima. Irgendwann bzw. konsequent lebt man dann im Erdloch im Wald.

    Für mich ist jetzt ein lebe “intuitiv” geworden und “erkenne was Dir wirklich gut tut”.
    Davon ist erstmal nix ausschlossen.

    From Back to Nature zu Back to Feelings 😉

    LG

    1. Also für mich persönlich ist nur wichtig, eine “Basis” zu haben und immer mal wieder zu ihr zurückzukehren. Manche fasten mehrere Tage oder gar Wochen lang. Das braucht man in meinen Augen nicht. Man sollte aber trotzdem mal einigermaßen “echt” gelebt haben (ohne es gleich wieder ins Extrem zu steigern). Ist aber auch nicht das erste Mal, dass ich “get real” lebe. Dein Ansatz mit “lebe intuitiv” und “erkenne was dir wirklich gut tut” finde ich im Übrigen (auch) klasse!

  5. Warum sollte man auf seine Tasse Kaffee und bissel dunkle Schokolade verzichten wenn diese auch gesundheitliche Vorteile und Genuss bringen nur weil das real oder clean ist. Soll jeder seine eigene Basis finden und man kann sich auch zu viel die Birne darüber zermattern.

    1. Es ist eben eine Frage der Perspektive. Analog zu deinem Kommentar könnte man auch sagen: Wieso soll ich fasten, wenn mir das Essen so gut schmeckt? Und klar, jeder soll seine eigene Basis finden!

  6. Wie ist das eigentlich mit Innereien? Zum Beispiel beim Rind macht Leber ganz grob 5 % wenn ich alles richtig verstanden habe…

    Wenn ich jetzt 80g Rinderleber pro Woche essen würde, müsste ich dann nicht auch 1,6 kg sonstiges Rindfleisch essen (oder runterwürgen, bei der Menge)?

    Ich stehe nämlich da mit dem Dilemma, dass ich aus Gesundheitsgründen (vor allem Haut und Psyche) mir häufig Leber mache (-> voll real), andererseits aber denke, dass man Tiere einfach so vollständig und unverarbeitet wie möglich verspeisen sollte (-> was auch voll real wäre)….

    Die Japaner kriegens ja auch hin… Schweineöhrchen, Schweinefüsse etc.

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