Aminosäuren

Aminosäuren sind kleine Eiweiß-Bausteine, die eine herausragende Rolle für deinen Körper und deine Gesundheit spielen. Wenn du liest, „Iss mehr Eiweiß“, bedeutet das eigentlich „du brauchst mehr Aminosäuren“. Die Aufgaben und Potentiale der einzelnen Aminosäuren im Körper sind äußerst unterschiedlich und hoch komplex.

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Was sind Aminosäuren

Wir alle essen täglich Eiweiß. Zum Beispiel in Form von Fleisch. Meistens essen wir Muskelfleisch von Tieren. Auch dein Muskel besteht aus Eiweiß. Genauer: Aus Eiweißen. Denn im Muskel werden viele verschiedene Eiweiße (auch: Proteine) gebildet, die der Muskel zum Funktionieren braucht. Eiweiß ist dabei nichts anderes als eine lange Aminosäurekette. Aminosäuren sind somit kleinste Eiweißbausteine, die zusammengesetzt Eiweiß ergeben.

Du fragst dich schon welche Aminosäuren es gibt? Die Zelle nutzt 23 sogenannte „proteinogene“ Aminosäuren. Das heißt: Nur 23 Aminosäuren nutzen Lebewesen, um alle Eiweiße innerhalb und zwischen den Zellen aufzubauen. Speziell für den menschlichen Organismus kann man unterscheiden zwischen essentiellen und nicht-essentiellen Aminosäuren. Essentiell bedeutet, dass wir diese Aminosäuren unbedingt zuführen müssen, denn der Körper kann sie nicht selbst herstellen. Das bedeutet im Umkehrschluss aber nicht, dass nicht-essentielle Aminosäuren schlechter oder unnötig sind. Ganz im Gegenteil.

Für den menschlichen Körper essentiell sind:

  • Histidin
  • Isoleucin
  • Leucin
  • Lysin
  • Methionin
  • Phenylalanin
  • Threonin
  • Tryptophan
  • Valin
  • (Arginin)

Wenn wir Proteine oder Eiweiß essen, werden die langen Aminosäure-Ketten im Darm in die kleinsten Bausteine „geschnitten“ – mit Hilfe von speziellen eiweißspaltenden Enzymen. Frei werden dann entweder Aminosäuren (z. B. die oben angeführten) oder kurze Aminosäure-Ketten, sogenannte Peptide. Wir bei edubily befassen uns thematisch sowohl mit „Eiweiß“, als auch mit Aminosäuren und Peptiden.

Artikel über Eiweißpeptide wie L-Carnitin oder Carnosin