Was tun bei Winterblues? Denk doch mal an Vitamin D

Winterblues was tun? Vitamin D

 

Kann Vitamin D bei dem berühmten Winterblues helfen?

Zunächst einmal können wir festhalten: Egal, was uns passiert, egal, in welcher Phase oder Situation im Leben wir uns befinden, letztlich muss sich jeder selbst helfen. Selbst dann, wenn wir an Gott oder an höhere Mächte glauben, letztlich

müssen wir selbst TUN. 

Und niemand anderes wird das für uns übernehmen. Niemand!

Vielleicht noch mal in aller Deutlichkeit: Wir haben immer so eine Vorstellung davon, was oder wer uns hilft, wenn es uns ganz, ganz schlecht geht. Wenn das aber aufgrund irgendwelcher Umstände tatsächlich passiert, müssen wir leidvoll erkennen, dass WIR aufstehen und tun müssen, selbst dann, wenn wir Menschen um uns herum haben, die uns sehr helfen. Was passiert, wenn wir das nicht tun? Darüber hatten wir auch schon geschrieben.

Hallo Winter, hallo Winterblues

Drei Beobachtungen:

  1. Wir müssen eigenverantwortlich leben.
  2. Statistisch betrachtet schafft es der Durchschnittsdeutsche im Jahr nicht, durchgängig „normal“ (~ 40 ng/ml oder 100 nmol/L) mit Vitamin D versorgt zu sein. Tatsächlich erreichen wir diese Werte nur im Sommer mit viel Liebe.
  3. Die meisten von uns erleben im Winter etwas, das man gemeinhin als „Winterblues“ kennt. Im Winter werden wir nachdenklicher, in uns gekehrt, trauriger, trüber, schwermütig.

Also bei Winterblues was tun? Mit Vitamin D zum „Licht in uns“

Unbestritten ist, dass Sonne nicht mit Vitamin D gleichzusetzen ist. Licht an sich hat ein enorm breites Wirkspektrum, wobei die Vitamin-D-Synthese nur ein Teil davon ist.

Fakt ist aber auch, dass wir — wie immer — selbst schnell herausfinden können, dass wir — sofern wir nicht gut versorgt sind, durch das Anheben unserer Vitamin-D-Werte — das „Licht in uns“ anschalten können. Genau darum geht’s. Nicht wieder kämpfen, nicht wieder — Pardon — die verstaubte Bibel aus dem Schrank kramen (kann man trotzdem machen!), nicht wieder gegen einen Strom schwimmen, sondern dank Vitamin D etwas Rückenwind haben, auch wenn es draußen dunkel wird. Wie gesagt, das kann jeder von uns selbst testen, der Arzt unterstützt dieses Vorhaben in aller Regel.

Vitamin D bei uns im Blog

Hier bei uns im Blog findest du eine Vielzahl an Artikel zum D-Thema. Manche kritisch (gegenüber Hochdosen), manche sehr positiv. Wir haben aber in jedem Fall genug Lesestoff für dich, die dich ggf. motiviert, jetzt noch deine Vitamin-D-Spiegel auf Vordermann zu bringen. Los!

Was passiert eigentlich, wenn wir es übertreiben? Kann man es mit Vitamin D überhaupt übertreiben? Wir meinen ja: denn letztlich ist unser Körper ein fein justiertes System, das wir nicht aus dem Gleichgewicht bringen sollten durch stupide Vorgehensweisen.

Wie viel Vitamin D brauche ich eigentlich? Welche Spiegel sind sinnvoll? Hier haben wir die Faktenlage kurz und klar verständlich aufbereitet.

Warum „Licht“ nicht mit „Vitamin D“ gleichzusetzen ist. Das steht bei uns seit 2014 geschrieben, sogar in unserem ersten Buch, dem Handbuch. „Licht“ hat ein ganz eigenes Wirkspektrum. Schade, dass der Sommer grade nicht mehr da ist.

Kann Vitamin D vor Krebs schützen? Es gibt ein paar sehr erstaunliche Studien dazu, hier haben wir mal eine besprochen, am Beispiel eines Brusttumors.

Vitamin-D-Mangel alleine kann insulinresistenter machen. Gewusst? Wenn man im Winter also „keine Kohlenhydrate verträgt“ und ein bisschen Magermasse verliert … Du weißt Bescheid.

Vitamin-D-Mangel kann auch „fett machen“ — wie das geht, haben wir hier angesprochen.

In diesem Artikel erfährst du, welche Auswirkungen eine Vitamin-D-Supplementation mit Blick auf Marker der Stoffwechsel-Gesundheit haben kann.

Aus Vitamin D wird im Körper ein Hormon namens Calcitriol. Das wiederum reguliert ca. 1000 Gene. Kann das auch Auswirkung auf andere Hormone, z. B. Testosteron, haben? Könnte!

Brauchen dicke Menschen 40 % mehr Vitamin D für die gleichen Spiegel? Das legen Studien nahe.

Noch mal Testosteron. Mal etwas populistischer formuliert. 🙂

Das Bild beschreibt am besten, was wir im Artikel erklären:

Vitamin D Calcitriol Wechselwirkung
Abb. 1: Wechselwirkung von Vitamin D bzw. Calcitriol mit anderen Spurenelementen und Hormonen.

Zu guter Letzt gibt es natürlich noch einen Vitamin-D-Rechner bei uns. Mit dem kannst du, natürlich kostenlos, deine Dosen ausrechnen, die du brauchst, um die jeweiligen — vom Arzt verordneten Spiegel — zu erreichen.

Fazit

Eigenverantwortlich handeln bedeutet:

  1. Erkennen, dass WIR SELBST TUN müssen.
  2. Uns relevantes Wissen aneignen (hier im Blog).
  3. Dieses Wissen wohl durchdacht an uns selber bedarfsgerecht (jetzt ist Winter) anwenden.
  4. Im Winter nicht den Vitamin-D-Mangel leben, sondern … den Winter genießen.

Übrigens muss man bei Vitamin D nicht immer nur an Nahrungsergänzungsmittel denken. Ein Karibik-Urlaub hilft sicher auch 🙂

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5 Kommentare, sei der nächste!

  1. Danke! Nach vielen Monaten des Zögerns, Abwiegens und der…“ich mach das irgendwann nächsten Monat Zeremonie…“ war Dein Gedankenanstoß hier der nun entscheidende Arschtritt, um jetzt endlich meinen (und den meiner Frau) aktuellen Vitamin-D-Spiegel messen zu lassen. Danach besteht sicher Handlungsbedarf. ICH gehe das jetzt an. Theorie ist das Eine, die Praxis daraus eine hoffentlich lohnende Fortsetzung.

    LG
    Dieter

  2. lieber Chris,

    ein sehr schöner Artikel, der es verdient hätte, zur Pflichtlektüre FÜR ALLE erklärt zu werden.
    Es fällt mir daher ausgesprochen schwer anzumerken, das ich einen Hinweis auf das zusammen mit Vitamin-D unverzichtbare Vitamin-K2 vermisse.

      1. Glaube er meint „Lese faule Leute werden nicht alle Links klicken und scannen den Text nur nach Vitamin K2“ – vlt. einfach als Keyword in die Beschreibung von dem genannten Artikel packen 🙂

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