Ich bin verunsichert: Was soll ich essen?

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Ich streite nicht mehr mit den Leuten.

Meine Ernährung orientiert sich an dem, was mir biochemische Studien vorgeben — und nicht umgekehrt. Ich lese seit fast 10 Jahren täglich Studien genau dazu. Wer die Augen nicht verschließt, der sollte gewisse Aspekte einfach erkennen.

Glücklicherweise sehe ich diese Tendenz zunehmend im amerikanischen Paläo-Internet. Die Realität kehrt ein.

Wieso wir immer von „Paläo“ sprechen? Weil es uns, abgesehen von einigen Spekulationen (vor allem von vielen Anhängern), das fundierteste Konzept vorgibt. Herr Cordain hat sich nämlich zuerst mal die Biochemie angeguckt. Einer, der das auch gemacht hat, war Barry Sears, ein bekannter amerikanischer Biochemiker. Er nannte es „Zone Diet“ — in meinen Augen alles das gleiche.

Meine persönliche Ernährung weicht allerdings leicht ab. Das geht a) aus meiner persönlichen Erfahrung und b) aus der Tatsache hervor, dass ich selbst Basis-Studien lese, auf denen Ernährungskonzepte später basieren (könnten). Zweiter Punkt ist wichtig, denn als ich angefangen habe selbst zu forschen, ist mir aufgefallen, dass viele Ernährungsexperten, denen ich mal geglaubt habe, keine Ahnung von grundlegenden Mechanismen haben. Tolle Erkenntnis!

In unserem gestrigen Newsletter ging es um das Thema Palmöl. Prompt schreibt einer unserer Leser zurück:

Wir sind verunsichert, wie sehen denn deine derzeitigen Ernährungsempfehlungen aus?

Wie gesagt, ich streite mich nicht mehr mit den Leuten. Zum Beispiel um rotes Fleisch. Ich weiß: Rotes Fleisch ist aufgrund einer Vielzahl (!) an Faktoren sehr problematisch. Hier unterscheide ich mich von vielen Paläo-Anhängern, die fundierte Argumente gerne mit dem Buschmann-Argument totschlagen. Mir mittlerweile egal.

Ich will nicht „Paläo“ essen, sondern, wie Art de Vany einst mal formulierte, „Paleo hightec“. Denn manchmal ist Paläo ein reines Fantasiegebilde. Man kann sich ja alles dazu dichten, wie man will. Ich habe Lust auf ein Kilo Rinderhack? Ouh cool, mein Vorfahre hat das im Winter jeden Tag gegessen — ergo, wenn mein Steinzeit-Vorfahre (der übrigens immer nur 30 Jahre alt wurde) das so gemacht hat, dann muss es ja richtig sein.

Typische Denkfehler. Erstens wissen wir nicht, ob unser Vorfahre im „Winter kiloweise nur Hack gegessen“ hat und zweitens ist der größte Denkfehler überhaupt, zu glauben, dass alles, was unsere Vorfahren gemacht haben, ganz toll für unsere eigene Gesundheit ist. Das beginnt schon damit, dass wir mittlerweile gerne 80 Jahre alt werden wollen — und nicht 30.

Also, wie essen?

Vorhin gab’s Kartoffeln, Hering und Spinat. Spektakulär, nicht wahr?

Kartoffeln bringen uns nicht um, weil die Volumen/Kohlenhydrat-Ratio sehr hoch ist, das heißt, es gibt pro Kohlenhydrat viel Kalium und Co. Wie bei allen Wurzelgemüsen übrigens. Hering ist super, schwimmt sogar in deutschen Gewässern. Jod, Selen und die Omegas. Und ein grundlegendes Motto ist: Eat greens everyday. Salate und grünes Gemüse gehören zur Basis. Algen zähle ich auch dazu!

Muss man darüber noch groß nachdenken? Eher nicht. Paar Kohlenhydrate, gute Fischfette, Key-Mikros, ein bisschen Eiweiß und den Vitamin-K-Speicher vollgetankt. Übrigens: Spinat gibt fast so viel ß-Carotin wie Karotten.

Das ist alles ziemlich simpel und orientiert sich an der mediterranen Küche, wie wir sie verstehen.

Paar Vollkornprodukte sind top. Linsen auch, denn sie sind voll mit gewissen, uns oft fehlenden Mikronährstoffen wie Kupfer und Mangan. Hinzu kommt, dass die Stoffe gut bioverfügbar sind, auch wenn uns oft das Gegenteil erzählt wird. Linsen sind auch sehr verträglich. Wer mag und sie verträgt, kann auch andere Hülsenfrüchte essen.

Dann paar Nüsschen einstreuen, hier und da mal ein paar Beeren oder einen Apfel.

Wir sind einfach zu spießig geworden. Wieso soll ich beispielsweise Linsen komplett verbieten? Oder die zwei Scheiben Vollkornbrot? Du isst das Zeug doch nicht den ganzen Tag, morgen vielleicht gar nicht. Was bist du? Du bist ganz sicher keine Laborratte, die jeden Tag Mais, Casein und ein paar Vitamine zum Fressen bekommt. Du bist ein hochdynamisches System, das über genügend Feedbackmechanismen verfügt, die dir genau sagen, was Sache ist.

Das große Problem bei diesem „intuitiven Essen“ ist, meiner Erfahrung nach: Wenn wir gewisse Nahrungsmittel überhaupt nicht essen, kennt unser Körper das nicht mehr. Er wird dir also auch nicht sagen, dass dort vielleicht etwas Gutes drin ist, das du gerade brauchst.

Wie beim Trinken: „Mein Körper sagt mir schon, wann er durstig ist.“ Das Problem dabei ist, dass der Körper sich an deine Trinkmengen gewöhnt. Wenn du immer wenig trinkst, wird er versuchen, mit weniger auszukommen und du wirst einen ganz anderen Durst-Setpoint bekommen. Selbst erlebt. Das heißt: Man muss erstmal eine Zeit lang meeeehr trinken.

Intuitives Essen wird also nicht funktionieren, wenn wir vorher festlegen, dass nur diese fünf Nahrungsmittel „erlaubt“ sind — wir also typischerweise Konzepte bauen.

Ein Konzept ist schon OK, wenn es nicht zu restriktiv ist. Wer seinem Körper eine Fülle an verschiedenen Nahrungsmitteln „erlaubt“, der gibt ihm auch die Chance, die Nahrungsmittel zu fühlen und wieder kennenzulernen. Und dann kann der Körper entscheiden, was er mag und was er nicht so mag, was er gerade sehr braucht und was gerade überflüssig ist.

Muss ich mir über Kohlenhydrate Gedanken machen? Sicher nicht. Über Fette auch nicht. Über Obst auch nicht.

Wir haben heute ein komplett falsches Verhältnis zum Essen und stehen da, wie bestellt und nicht abgeholt, bisschen verdutzt und dumm guckend. Verunsichert.

Das ist auch ein Grund, warum ich gegen hohe Dauer-Nahrungsergänzungsmittel-Zufuhr bin. Mikros spielen eine essentielle Rolle bei der Feinjustierung unserer Nahrungspräferenz. Wenn wir voll bis oben hin sind mit allem, dann wird ein gesunder Körper blockieren. Das, was dann normalerweise gut für uns ist, wird abgewiesen. Wenn wir einen 200er Selen-Spiegel haben, werden wir anders auf Fisch reagieren. Auch hier nehmen wir dem Körper oft genug seinen eigenen Spielraum, weil wir es eben besser wissen. Unser kleiner Verstand legt sich immer wieder mit dem riesigen neuronalen Netzwerk an.

ABER: Wer komplett mangelversorgt ist, der kann erst gar nicht die Systeme speisen, die wichtig sind, um überhaupt zu erkennen, was gut ist und was nicht.

Verstanden?

Wie immer in der Biologie: Wir brauchen Zyklen, wir brauchen Abwechslung, wir brauchen Spielraum. Das ist genau das Gegenteil von dem, was wir mit unseren heutigen Ernährungskonzepten immer erreichen wollen. Wir brauchen mehr Gefühl! Leute sehen das zwar, machen aber immer und immer wieder die gleichen Fehler. Mal eine Zeit lang nichts essen ist top und wichtig. Viele machen daraus: Jeden Tag bis zum Erbrechen Fasten. Warum??? Was ist los mit uns?

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Also, lieber Leser: Wir sind verunsichert, weil wir immer an unserem eigenen Ast sägen. Wir sind verunsichert, weil wir Nutella „kreieren“ und den Nutella-Zucker später mit dem Zucker der 100 g Beeren gleichsetzen. Wir sind verunsichert, weil wir Fette und Öle extrahieren und raffinieren (ja, ja, auch Butter!) und meinen, alle Fette der Welt seien schlecht. Wir sind verunsichert, weil wir unsere A*sch nicht mehr bewegen und uns wundern, warum der Muskel keine Fette verbrennt. Wir sind aber auch verunsichert, weil wir uns Wahrheiten erdichten und uns Geschichten erzählen, die gelogen sind.

Kohlenhydrate machen immer noch nicht insulinresistent und fett.

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11 Kommentare, sei der nächste!

  1. Wir sind ja nicht per se verunsichert, sondern wir werden massiv verunsichert. Sicher auch gezielt, von der Nahrungsmittelindustrie, die uns skrupellos in den schönsten Werbebildern auch erwiesenermaßén völlig ungesunde und gesundheitsschädliche Produkte als ideal und unbedenklich verkauft. Bis vor kurzem hatten die Menschen aber auch bei uns noch eine Ernährungsintelligenz. Oma und Opa haben die noch, dann wird es schlagartig eng. Kindern wird sie schon früh nicht nur von der Werbung ausgetrieben, sondern auch von mittlerweile unwissenden oder selbst verunsicherten Eltern, bei den Teens ist es dann vorbei, da haben Nutella, die lila Kuh und Coca-Cola auf der ganzen Linie gesiegt. Dazu kommen dann die ewig währenden und sicher nie endenden sog. „Trends“, die solange gehypt werden, bis sie blind und massenhaft nachgeahmt werden. Dann kommt der nächste Trend usw. Heute Vegan und Paläo, morgen dann rein ketogen, das heilt ja sogar noch ganz nebenbei Krebs, und was sonst noch für Ammenmärchen zu solchen Modetrends zu hören und zu lesen sind. Dem wird man nicht beikommen können und viele selbsternannte Ernährungs-und Gesundheitsgurus forcieren das und leben von dieser Angst und Verunsicherung ganz hervorragend, neben der NEM-Maschinerie und der gigantischen Nahrungsmittelindustrie natürlich. Das Ganze ist ein Teufelskreis und jeder seriöse Mahner ist letztlich auch nur ein einsamer Rufer in der kommerziellen Wüste.

    1. Ich finde, dass das eine absurde Opfermentalität darstellt.
      „Die Bösen sind daran schuld, dass ich verunsichert bin!“ – nein, in der Kommunikation gibt es einen Sender und einen Empfänger, und wenn du eben alles so hinnimmst, wie der Sender es sendet, dann liegt es in deiner Verantwortung, etwas dagegen zu unternehmen.

      Die Intention eines Großkonzerns, der im Besitz von Aktionären ist, ist ein Gewinnbestreben, meist durch den Verkauf ihrer Waren. Dementsprechend finde ich es fadenscheinig, die Verantwortung auf die Nahrungsmittelkonzerne abzulegen, deren Aufgabe nicht die Erwachsenenbildung ist.

      Ich werde nicht durch Nahrungsmittelkonzerne verunsichert. Weil ich keine Werbung anschaue und auf meinem Gemüse keine Werbung steht.

      Wenn man mit Medien wie Internet und TV nicht umgehen kann, dann sollte man es meiden.

      Grüße
      Michael

  2. Wie wichtig ist denn nun im Edubily-Konzept (wenn man das so nennen möchte) die eher kontraintuitive Trennung von Fetten und Kohlenhydraten (z.B. wenn eine hyperkalorische Ernährung vorliegt)? Scheint auf der Ebene der Mitochondrien ja durchaus Sinn zu ergeben, wird aber hier zum Teil (sic) wieder verworfen…

    1. Hi Kev,

      nein das wir hier nicht zum Teil verworfen, sondern gar nicht genau thematisiert. Bei Hyperkalorischer Ernährung macht es durchaus Sinn, die Fette allgemein niedrig zu halten und/oder von sehr KHreichen Mahlzeiten zu trennen. Fette (aber schau auch nochmal das who ist who zu Fetten, nicht alle sind gleich! http://edubily.de/2014/10/fette-das-der-n3n6n9-fettsaeuren-teil-iv/) werden am „besten“ auch in Körperfett umgewandelt 😉
      Habe selber die besten Ergebnisse bei 0,7-1g Fett bei maximal 20g ges. F.

  3. @kev – gute Frage, interessiert mich auch.

    Generell nochmals kurz dazu. Super Artikel mit genau dem richtigen Tenor. Für alle die jetzt aber wieder auf „die böse Lebensmittelindustrie“ schimpfen – ja die werden Euch nicht genau sagen was gut und weniger gut ist weil – ihr Ziel ist es Geld zu verdienen. Punkt. Nicht mehr und nicht weniger. Aber zwingt uns jemand dazu den Mist zu glauben und alles so zu machen?
    Wieso gehen die Menschen nicht hin und bilden sich, wenn es um Ihren Körper geht, nicht einfach selbst etwas weiter? Nein da wird jeder „Ersatzreligion“ hinterher gelaufen und der Kopf ausgeschaltet. Und danach wird dann die Industrie dafür verantwortlich gemacht.

    Wenn Chris morgen eine „Nutella Diät“ raus bringt rennen der Nummer 50% der Leute hinter her. Egal was sie hier vorher gelesen haben.
    (Sorry Chris nur ein Beispiel…)

    Also – vor allem für alle Eltern hier – bringt es Euch selbst und den kids bei – dann muss man niemand anderen dafür verantwortlich machen…

    1. Ernährungsformen wo die Suchtmittel erlaubt sind ‚verkaufen‘ sich immer sehr gut 🙂 Ich denke das ist es auch… die Menschen suchen sich die ‚Diät‘ raus, die Ihnen das nicht verbietet worauf Sie konditioniert sind.

      Da gehts dann nicht unbedingt um wissen wollen… sondern um hoffen und das Gefühl haben etwas gutes für sich zu tun. Die Verantwortung wird eben abgewälzt… genau wenn man die Tablette schluckt um die Symptome los zu werden, anstatt nach den systemischen Ursachen zu Fragen bzw. Forschen und auch da anzusetzten.

      Ich denke das ist auch einer Gründe warum ‚Paleo‘ so populär wurde. Nicht das ich ein Paleo-Fan bin, jedoch ist das was die meisten Menschen praktizieren nicht das, was Cordain dann beschrieben hat (ja, ich habe Cordain im Original gelesen). Das was er zu den Anti-Nährstoffen in Getreide geschrieben hat, das was er zu Milch schreibt, zu den Fetten, etc. pp – da hat vieles schon Sinn gemacht und mich zum Nachdenken beflügelt. Jedoch hat auch Cordain blinde Stellen…

      Eine Konsequenz bei mir war damals (nach dem Lesen von Cordain) z.B. eigenes Sauerteigbrot mit Hefe – weil dadurch ein großer Teil der Anti-Nährstoffe abgebaut wird. Gleiches gilt auch für das ankeimen von Getreide (Hafer, Buchweizen), Linsen, Kichererbsen, etc. pp. Vitalstoffexplosion und Abbau der Anti-Nährstoffe. Milchprodukte hatte ich sowieso schon mit großem gesundheitlichen Erfolg (deutlich weniger grippale Infekte) reduziert.

      Es gibt eben viele Wege um aus einer Erkenntnis Lösungs- bzw. Optimierungswege abzuleiten. Insofern ist mein Ziel auch immer es ‚weniger Schlecht‘ zu machen. Ob eine Intervention besser ist? Who knows…

      Nur sind natürlich solche Wege wie ankeimen, eigene Brokkolisprossen, Brokkoli vor dem erhitzen fein zerschneiden und 30 min. liegen lassen (Sulforaphane), ca. 10Kg Gemüse pro Woche zu essen, (in Maßen) Datteln und Bananen anstatt Zucker & Sirup im Kuchen – wenn denn mal Kuchen sein ‚muss‘, etc. pp. nicht das was Massenkompatibel ist. Damit werden schlecht Bücher verkauft… solche Schritte sind zu weit weg von dem was 99% praktizieren. Da rennt einem keine Horde nach.. auch wenn selbst nach Dr. R. Patrick, Dr. Ames und Dr. Greger z.B. Brokkolisprossen das geile Zeug überhaupt sind…

  4. Hallo Chris, ja, so ist es sicher.
    Dennoch muß ich „treu“ in seinem Kommentar rechtgeben, daß wir eben von vielen Seiten extrem verunsichert und fehlinformiert werden.
    Darum lesen wir ja edubily (ich auch ganz gerne Strunz, weil er auch sehr gute praktische Ratschläge gibt), weil wir hier auf differenzierte und begründete Aufklärung hoffen und eben die Mehrheit auch auf einfache Tips.
    Dei Artikel „Richtig Essen 2.0“ war daher für mich sehr gut und sehr wichtig als grundlegende Orientierung. Berücksichtigt man diese einfachen Tips für jederman, macht man schon so viel richtig…..auch jenseits der großen dahinterstehenden Theorie.
    Vielleicht könnt ihr auch in dieser Form „dranbleiben“ und ggf. wenn nötig updaten.
    Liebe Grüße!

  5. Schöner Artikel!

    Ich habe inzwischen auch schon einiges durch. Die Informationen sind einfach zu vielfältig. Alles hat positive und negative Aspekte – und die Abwägung und Einordnung dieser oft synergistischen Effekte ist für den Laien kaum noch möglich.

    So bin ich, u.a. auch nach lesen der Artikel hier und vom ‚Handbuch‘ immer ruhiger geworden. Meine Ernährung habe ich bisher, egal was ich gelesen habe, meist nur sehr langsam und vorsichtig geändert… gerade weil einzelne Menschen aber auch die Wissenschaft faktisch nichts wissen. Ich denke da immer an Popper… vom Wissen und Nichtwissen…. das Wissen von dem wir wissen das wir es wissen ist sehr klein. Das Wissen von dem wir wissen das wir es Nichtwissen ist schon größer – und das Wissen von dem wir nicht einmal wissen das wir es Nichtwissen – das ist gigantisch!

    Insofern gibt es für mich nun bestimmte DInge von denen ich weiss das ich Sie auf Nachfrage „Empfehle“. Und das sind DInge wo faktisch kaum „Disput“ in Bezug auf die verschiedenen „Richtungen“ besteht…. also z.B. dunkelgrünes Blattgemüse, Kohlgewächse, (dunkles) Beerenobst, Algen, Süsskartoffeln, Leinsaamen, etc. – sowie eine ‚Negativliste‘: raffinierter Zucker, Weissmehl, hocherhitzte raffinierte Fette, verarbeitetes Fleisch wie Wurst, Aufschnitt. Zudem bin ich bei Milchprodukten sehr, sehr kritisch geworden. Besser Fleisch (insb. Fisch) als Mlich ist meine Devise…

    In jedem Fall hat mich das Blog und das Handbuch inspiriert nach 3 Jahren ohne Fleisch/Milch demnächst wieder Fisch in meine Ernährung zu integrieren und genau zu schauen was sich ändert. Das ich den Weg gegangen bin – da bin ich jedenfalls froh – weil ich über ganz viel andere Themen gestolpert bin, bei denen ich überzeugt bin, das Sie mir langfristig helfen. Zudem hält das Interesse meine Rübe fit – und wahren Interesse ist der größte Motivator für mich zu lernen!

  6. Viel Fleisch während Stoffwechselstörung gut?

    Hallo,

    gibt es hierbei eine prozentuale Empfehlung von Gemüse, Kohlenhydraten, und Fleisch pro Tag? Mein bester Freund ist derzeit Feuer und Flamme über das Gute im Fleisch und empfiehlt mir sogar 200g pro Tag zu essen, da ich seit vielen Jahren an einer starken Stoffwechselstörung leide. Ich selber esse ebenso mein Fleisch, verbleibe aber bisweilen bei max. 300g pro Woche. a. Da ich persönlich nicht mehr Appetit auf Fleisch habe, und b. ich nicht noch mehr die Fäulnisbakterien in meinem Darm erhöhen möchte. Meine Naturheilärztin sowie Heilprakterin empfehlen mir unter anderem strikte basische Ernährung, wobei Fleisch stark eingeschrenkt werden solle.

    LG

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