Der geistige Verfall des „klugen Menschen“

Wir degenerieren. Jedenfalls sieht es sehr danach aus.

Machen wir mal ein Beispiel: Ich gucke mir öfter an, was meine Mitmenschen unter bei Facebook gepostete Artikel schreiben. Ich schüttle innerlich den Kopf und lese dann einen sehr treffenden Kommentar, sinngemäß: Die Menschen diskutieren zum Teil — ganz ernst — über Themen, über die jeder, der mal eine Grundschule besucht hat, nur lächeln kann. In anderen Worten: Wir fangen wieder von unten an.

Für manche scheint das, was ich gerade schreibe, arrogant oder erhaben zu sein. Die Wahrheit aber ist wohl, dass wir die Standards, unsere eigenen Standards vergessen. Oder eben — unbemerkt — auf Grundschulniveau herabsetzen.

Neulich gab es einen Artikel von uns, der das „Gesundheitsinternet“ kritisierte. Im Grunde dreht sich vieles um die Herrschaften Dunning und Kruger. Die Leute, die fühlen, was ich schreibe, wissen, dass er — inhaltlich — im Kern stimmt. Diejenigen, die es nicht nachvollziehen können, finden den Artikel nicht besonders gelungen. Wen wundert’s, genau das beschreibt ja der Dunning-Kruger-Effekt …

Wir degenerieren. Wir stellen fundamentale und wichtige Eckpfeiler, beispielsweise die Wissenschaft im Allgemeinen, infrage, weil wir keine Ahnung haben. Mir bekannte Ökologie-Professoren, die die ganze Welt gesehen haben, müssen sich heute vor breitem Publikum verteidigen. Kennen wir doch: „Studien sind eh unnötig.“ Das geht soweit, dass sogar eigene Politiker nicht mehr auf den Ratschlag von diesen Experten hören.

Ich wette, dass irgendwer, der diese Zeilen gerade liest, denkt, „Das ist ja auch richtig so!“ — ja, genau. Das sind dieselben Menschen, die in einer auf Wissenschaft basierten Gesellschaft florieren. Die eben nicht mit Zwölf an einer Blinddarmentzündung sterben mussten und die dank Antibiotika das Kleinkindalter überlebt haben. Die ihr Gesäß in den wohlig flauschigen und temperierten Autositz drücken und dann gemütlich zur Arbeit fahren. Wer macht es möglich? Raten und Rätseln eher nicht.

Wir degenerieren, weil immer mehr Menschen allen Ernstes meinen, Impfen bringe um. Und was ist heute wieder auf dem Vormarsch? Genau. Mittelalter-Krankheiten. In einer Gesellschaft, die plant, auf den Mars zu fliegen. Das Lustige daran ist, dass die Betroffenen gar nicht verstehen können, warum das sanktioniert werden soll. Für die ist das eine Bestätigung dafür, dass die Obrigkeit nur unterdrücken möchte. Die Leute kommen gar nicht auf die Idee, dass das arme Kind wegen schlauer Eltern leiden muss, sich nicht gegen hohle Entscheidungen wehren kann. Die kommen auch nicht auf die Idee, dass das kranke Kind, andere Kinder damit anstecken kann. Epidemien kannten wir in Europa auch. Im Mittelalter.

Neulich hatte ich ein Gespräch. Thema: Wie man DNA im Reagenzglas vermehrt und danach untersucht. Mein Gegenüber: „Es ist schon der Wahnsinn. Wenn man bedenkt, wie fortschrittlich wir heute sind. Das ist so hochkompliziert. Kaum zu glauben, wie wenig unsere Vorfahren letztlich wussten.“

Ich musste entgegnen, dass das wohl auf einen Teil der Gesellschaft zutrifft. Die einen, die ihre Arbeit an mehr oder weniger modernen Erkenntnissen aufbauen und das nutzen, was große Geister (Einstein, Newton, Heisenberg, Darwin, Morgan, Spemann, Fleming und Co.) uns als Grundlage geschaffen haben.

Doch das wird man nur sehen und erkennen, wenn man es selbst lebt, wenn man selbst von der Fülle und der Komplexität erschlagen wird. Wenn man hinter die Kulissen blickt.

Ich denke, der Dunning-Kruger-Effekt könnte schnell ausgehebelt werden, wenn Menschen wieder Respekt vor all diesen Errungenschaften und Vorgängen bekommen würden. Wenn sie live miterleben könnten, wie viel dahinter steckt. Dann nämlich wird man selbst schnell wieder ganz klein und kleinlaut.

Kennen wir doch. Wir alle wissen, dass viele Fußballer Millionäre sind und selbstverständlich wären wir alle viel besser. Die Zuschauer wissen immer alles. Empathie, Verständnis und Erkenntnis kommen erst, wenn man selbst mal gekickt hat und versteht, was ein Mensch leisten muss, um überhaupt mal dort oben mitspielen zu können.

Wenn wir so weitermachen, erleben wir tatsächlich ein „Idiocracy“. Die gesellschaftliche Kluft wird nicht nur immer größer, was Arm und Reich angeht, sondern auch was das Wahren eines intellektuellen und kulturellen Standards angeht. Ich hoffe nicht, dass wir erleben müssen, dass es eine „gebildete Oberschicht“ und eine geistig degenerierte Mehrheit geben wird. Letzteres beschreibt der Film Idiocrazy auf anschauliche Art und Weise.

Obwohl Idiocracy kein Meisterwerk sei, habe der Film das Zeug zum Kulthit. Indem sich die dystopische Gesellschaft unter dem Einfluss der Konzerne nur noch für substanzlose Oberflächlichkeiten und unmittelbare Bedürfnisbefriedigung interessiere, komme es zu einem dramatischen Kultur- und Werteverlust. Am Endpunkt dieser Verdummung entstehe eine Gesellschaft, die nicht einmal auch nur die grundlegende Infrastruktur aufrechterhalten könne, weil das Individuum sich willig der Bedürfnisbefriedigung hingebe und nicht mehr fähig sei, Probleme zu lösen und die allgemeine Lage zu verbessern.

Der Film ist mehr als 10 Jahre alt. Ich glaube kaum, dass damals vorhergesehen wurde, wie deutlich sich eine solche Entwicklung tatsächlich ergibt — innerhalb weniger Jahre.

Nach der Handbuch-Veröffentlichung wurden wir z. T. mit Kritik bombardiert. Teils gerechtfertigt. Manches konnten wir aber nicht so stehen lassen, weil es einfach falsch war. Es war falsch. Ganz oben bei Amazon lässt sich noch heute eine Rezension lesen, zum Thema Stickoxid.

Daraufhin habe ich einen über 40-seitigen Text zu dem Thema verfasst, mit weit über 150 Studien als Referenz. Jetzt kann man meine Ausführungen nicht einfach totschlagen mit zwei, drei schlau wirkenden Sätzen. Jetzt müsste man sich mit den vielen, vielen Studien auseinandersetzen. Ich bin mir sicher, dass das wiederum dafür sorgen würde, dass man ganz anders über das Thema denkt. Denn: man hat sich jetzt intensivst damit befasst und nicht nur „geschätzt“.

Das ist das Prinzip Trump. Das, was wir nicht haben wollen, erkennen wir nicht an. Egal, ob dahinter Bibliotheken voller Studien und aufwändigen Arbeiten stehen. Das ist auch das Prinzip Blog. Komplexe Angelegenheiten mit cherry gepickten Studien kaputt- und kleinreden. So lange, bis das Fußvolk die Botschaft verstanden hat. Jeder, der mal Betriebswirtschaft studiert hat, wird mir beipflichten: Der Mere-Exposure-Effekt ist die Grundlage erfolgreichen Vertriebs von Waren. Wir können uns nicht wehren und sind schneller — ganz unbewusst — indoktriniert als uns klar ist. Die Folge: wir labern und denken denselben Müll.

Facebook-Gruppen, vor allem im Gesundheitsbereich, haben heute Sektencharakter. Jede „Wahrheit“ findet einen Abnehmer und wird heute, dank komplexer Verbindung, schneller und intensiver verbreitet als das jemals zuvor der Fall war. Diese Menschen leben in ihrem ganz eigenen Paralleluniversum. Doch, doch, wir sollten uns allen Ernstes fragen, ob es nicht von Vorteil wäre, mal ein Oberstufen-Biobuch zur Hand zu nehmen, bevor wir über Quantenbiologie philosophieren.

Tja. Schwierige Zeiten.

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24 Kommentare, sei der nächste!

  1. Das war aber schon immer so, Chris. Die Wissenschaft hatte es immer schwer sich gegen die Dummheit der Massen und der Obrigkeit durchzusetzen. Manche der klügsten Köpfe der Menscheit wurden dafür sogar verbrannt oder wurden anderweitig mundtot gemacht, und das nicht nur zu Zeiten, als die Erde noch eine Scheibe „sein mußte“ und daran keine Zweifel aufkommen durften usw. usf. Der ewige Kampf von Wissenschaft, Scharlatanerie, Verboten und Dummheit wird immer weiter gehen. Alelin schon deshalb, weil alle Menschen eben nicht dasselbe intellektuelle Niveau haben und daher anfällig für selbsternannte Gurus, Propheten und Politiker usw. sind und weil eben auch immer handfeste Interessen dahinter stehen etwas zu beweisen oder zu leugnen. Diesen Konflikt wird man nicht lösen können und muß so gut es eben geht damit leben und umgehen können.

  2. Ich stimme Dir zu, es ist Blödsinn die Wissenschaft im Allgemeinen in Frage zu Stellen. Die Ergebnisse müssen ausgewertet und in die ärztlichen Leitlinien überführt werden. Die dafür verantwortlichen Personen sind aber mit Sicherheit keine Altruisten. Es lässt sich doch deutlich besser mit Antidepressiva als mit Vitamin D Geld verdienen. Guter Artikel dazu bei FAZ. Tobias Welte ist Chefarzt der Pneumologischen Universitätsklinik an der Medizinischen Hochschule Hannover und „gibt seinen Patienten Vitamin D nur streng nach den ärztlichen Leitlinien. Nur dann also, wenn sie bereits an Osteoporose leiden oder ein Medikament mit Cortison einnehmen. Bei allem anderen, insbesondere zur Vorsorgegegen irgendwas bei gesunden Menschen, fehlen ihm Beweise, dass zusätzliches Vitamin D hilft.“ Auch der Hausarzt Gerd Appel ist der gleichen Meinung: „Vitamin D ist in den Augen einiger Patienten für alles verantwortlich“, sagt Appel. „Dabei gibt es keine Evidenz dafür, dass es einem Patienten etwas nützt, wenn sein Vitamin-D-Spiegel erhöht wird.“ Appel ist dann in einer Zwickmühle: Er will seine Patienten nicht enttäuschen – findet aber auch keine Studien, die beweisen, dass zusätzliches Vitamin D ihnen etwas nutzen würde. Und dann ist da noch das Problem mit den Nebenwirkungen…http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/vitamin-d-mangel-sonne-statt-tabletten-14983444.html
    Wir degenerieren. Weil wir den selbsternannten „Experten“ glauben. Weil wir es nicht verstehen wollen, dass Pharmaindustrie hauptsächlich dafür da ist, um Geld zu verdienen.
    Impfen bringe um? Ich hoffe jeder hat Vaxxed gesehen, da wird es einem klar, was wirklich auf dem Vormarsch ist. Oder die Geschichte mit der Pandemrix und mehr als 1300 (offiziell anerkannten) Narkolepsie-Erkrankten? https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/63356/Grippeimpfung-Wie-Pandemrix-eine-Narkolepsie-ausloest
    Ich bin kein Impfgegner, finde aber, dass die Vor- und Nachteile von Impfungen abgewogen werden müssen. Auch wenn die Herren Welte und Appel sich zu 100% sicher sind, dass Impfungen keine Nebenwirkungen hervorrufen.

    1. Im Großen und Ganzen gebe ich dir recht. Impfentscheidungen müssen gut abgewogen sein, keine Frage. Das sehe ich aber genauso bei allen Medikamenten, allen voran die übertriebene Gabe von Antibiotika, bei den kleinsten Wehwehchen. Daraus aber gleich zu machen: Brauchen wir nicht, unnötig, todbringend – das ist für mich völlig übertrieben.

  3. Schöner Artikel.
    Ich vertrete schon seit Abi-Zeiten folgende,provokante These:

    Die Summe globaler menschlicher Intelligenz ist eine Konstante; und die Weltbevölkerung wächst.

    Wer die These versteht, stimmt ihr zu. Wer sie nicht versteht, bestätigt sie…

    1. Mit der in einem Kommentar zu der These hinsichtlich der menschlichen Intelligenz gehe ich gerne voll mit und auch mit der Schlussfolgerung, dass diejenigen, die ihr nicht zustimmen (wollen), sie letztlich bestätigen! Musste erst mal darüber schmunzeln, aber bin durchaus auf der Seite des Kommentators. Habe mir den Text von dir sofort notiert und werde ich bestimmt in Diskussionen mit Unverbesserlichen sowie mit Gleichgesinnten einfließen lassen 😉 Danke!

  4. Lieber Chris,

    ich kann dir in fast allen Punkten nur Recht geben.

    Warum „fast“ ?

    Du hast Dich da in ein Thema hineingewagt, es angeschnitten, und eventuell ahnst Du es auch schon:

    „Impfen“ .

    Aus eigener, beruflicher Erfahrung kann und muß ich dir da widersprechen!

    NATÜRLICH gibt es viele Menschen, die Impfen kategorisch ablehnen, ohne auch nur die Spur von
    einer Basis für diese Ablehnung zu besitzen !

    Und natürlich hat man an der Uni ganz andere Lehrinhalte, welche Impfen gar nicht o schlecht dastehen lassen.

    Was ich aber immer wieder erleben muß:

    Es geht, wenn es zu diesem Thema kommt, nicht mehr um wirkliche Argumente, wissenschaftliche analyse oder
    gar Diskussionen auf Augenhöhe.
    Es ist hier quasi eine Art „Religionskrieg“ ausgebrochen.

    Und mit Religioten kann man schlichtweg keine vernünftige Diskussion führen !

    Gegen „Glauben“ zählen keine Argumente, noch echte Erfahrungen in dem Bereich.
    Beispiele:

    – Pasteur war ein Lügner, und hätte mit seiner Methode keinesfalls eine Immunisierung
    bewirken können. Tatsächlich wurde sein Konzept ungeprüft übernommen
    – keine Symptome heißt nicht automatisch „gesund“ !
    – JEDER Unschlüssige sollte sich einmal die Laboruntersuchung für die Impfdosen leisten, die
    der Arzt den Kindern da spritzen will . Wer noch tiefer „gräbt“, dürfte sehr überrascht bis
    erschüttert sein
    – Das „Schwarzubuch Impfen“ ist ein netter Einstieg, wo BEIDE Seiten beleuchtet werden (Pro-Kontra)
    – Wir haben mittlerweile sehr eindeutige Studien und Statistiken vorliegen, betreffend der Personengruppe
    von 0-18 Jahren. Den geimpften Personen geht es häufiger deutlich schlechter, und NUR diese erkranken
    mit einer handvoll KRankheiten, gegen die sie eigentlich geimpft wurden. Die Ungeimpften NIE !
    – Die „spanische Grippe“ sehen viele Impfkritiker (also nicht Deine FB-Leute, sondern Wissenschaftler) als
    ganz großen „Impfunfall“
    – Viele Impfschäden würden klar entdeckt werden, wenn man den Zeitraum, in welchem man solche nur einordnet,
    um ein paar Tage mehr erweitern würde
    – was „etablierte Zellinien“ sind, ist sogar den meißten Impfgegnern völlig unklar
    – Die Hausblätter vom RKI hatten schon darüber berichtet, daß in altersheimen leider die armen, alten Leute,
    die man gegen Grippe geimpft hatte, häufiger wegsterben, als die ungeimpften Senioren

    Die Liste kann man fröhlich immer so weiter führen.

    Nicht zuletzt hat sich , gerade in den letzten 10 Jahren, die Infektionstheorie derart geändert, das wir einfach
    nicht mehr drum herumkommen, dramatisch umzudenken!
    Denn das ist auch Wissenschaft, nur ist sie aktuell .

    Meiner eigenen Erfahrung nach kann man mit genug Hintergrundwissen sogar die Professoren am RKI
    öffentlich im Gespräch demontieren,
    und so mancher Pharmariese hat da eigene Studien zu diesem Thema gemacht, die ein ganz anderes Bild
    zeichnen, als wir es bisher zu Gesicht bekommen haben.

    Leider kann ich hier nicht mehr darüber schreiben, aber die Datenlage ist schon eher als dramatisch anzusehen!

    Zuletzt, auch wenn es bei uns nicht immer im Beipackzettel steht, so doch bei den US-Amerikanern, die dort
    als mögliche Nebenwirkung von Impfungen drin stehen haben: „Tod “ .

    Somit, lieber Chris, haben manche Leute durchaus Recht mit ihrer Besorgnis !

    Auch wenn sie oftmals völlig unwissenschaftlich daherkommt.

    1. Ich wusste schon, dass das ein heikles Thema ist. Guck mal meine andere Antwort im Kommentarverlauf. Ich habe auch ein ambivalentes Verhältnis zum Impfen. Meine Großmutter wäre nach einer Grippe-Impfung auch beinahe von uns gegangen. Allerdings muss ich sagen, dass sie damals körperlich so schwach war, dass es eh riskant war, denn genauso gut hätte sie an echter Grippe sterben können. Daran sterben immer noch sehr viele Menschen. Ich weiß auch, dass sogar darüber publiziert wird, dass die Industrie in besseren Journals publiziert und die Resultate positiver sind, obgleich die Studie an sich nicht besser ist als von Studien, die durch öffentliche Mittel finanziert wurden. Dennoch gehen mir die Impfgegner zu weit in vielerlei Hinsicht.

  5. Das Thema Impfen ist doch auch deswegen so umstritten, weil es ja im Prinzip um „Alles oder Nichts“ geht. man ist komplett dafür oder dagegen. Ich denke wenn die menschen sich wieder mehr mit der Basis beschäftigen – lernen, wie sie sich und ihren eigenen Körper auf Vordermann bringen, dann ist das Thema Impfen ein Topping.

    Ein gesunder Körper (und btw auch ein gesunder Geist) sorgt schon von alleine für ein 80-90% gut ausgebildetes Immunsystem und kann einiges an „Krankheiten“ und „Infekten“ abwehren. Hat man dies verinnerlicht gibt es sicherlich noch einiges was man zum Thema Impfen diskutieren kann.

    Sieht man das Impfen aber nur als „Blaue Pile – rote Pille Wahl“ dann hat man es einfach nicht verstanden.

  6. Hallo edubily,
    grundsätzlich gebe ich Dir ja recht. Wobei du dich natürlich auf sehr dünnes Eis begibst.

    Vermutlich ist Donald Trump wirklich ein Idiot. Aber ist es deshalb auch jeder, der Klimahysterie nichts abgewinnen kann,auch ?

    Ich habe mich schon vor ca.20 Jahren mit vielen solcher Themen auseinandergesetzt. Ich kann mich z.B.an einen Brief eines Prof. der TU Braunschweig erinnern, adressiert an die damalige Umweltministerin Frau Merkel, in dem er anbot ihr zu erklären, warum das was man uns als Treibhauseffekt verkauft, rein physikalisch so nicht funktionieren kann. Das hat u.a.damit was zu tun in welchem Bereich Co2 Licht absorbiert und reflektiert. Aber das Ganze krankt noch an ganz anderen Dingen.

    Es ist keineswegs so, als wären Kritiker immer nur Spinner und Scharlatane. Ich meine, darunter befindet sich mindestens ein Physik-Nobelpreisträger. Tatsächlich ist es aber doch so, dass vermutlich 95% der Menschen an der Treibhauseffekt glauben, obwohl sie noch nicht mal in der Lage sind zu erklären, wie der überhaupt funktioniert.

    Beim Ozon sieht es auch nicht anders. Warum befinden sich die Löcher über Nord-und Südpol ? Warum ist das Loch überm Südpol viel grösser als überm Nordpol, obwohl 90 % der Abgase auf der Nordhalbkugel in der Luft gehen ? Warum schwankt die Grösse jahreszeitbedingt ? Wenn man weiss, wie Ozon gebildet wird, kommt man selber drauf.

    Und die Liste lässt sich beliebig weiterführen…

    Ich habe z.B. ein Buch das sich sehr kritisch mit der Evolutionslehre auseinandersetzt. Da kommen nur Chemiker, Biologen, Mathematiker etc.zu Wort. Nichts mit „Glauben“, reine Wissenschaft.
    Der Mathematiker ist u.a. der Frage nachgegangen, inwieweit der „Zufall“ dazu in der Lage ist, aus einfachen, komplexe Lebensformen entstehen zu lassen. Sehr interessant. Spinner ? Scharlatane`?

    Interessant finde ich es , was man mittlerweile zum Thema Autismus findet. Mediziner und Laien gehen der Frage nach, welchen Einfluss Darmbakterien dabei haben. Daran wird geforscht. Wobei auch hier Impfstoffe eine Rolle spielen könnten. Darmbakterien, die Stoffe ausschütten, die über das Nervensystem unser Gehirn und Verhalten beeinflussen ?!. Schreckliche Vorstellung.
    Mainstream sagt aber (noch): „Autismus? Ist halt so, da kann man nichts machen“.

    Meine persönliche Erfahrung der letzten 20 Jahre hat mir gezeigt, das man sehr vorsichtig damit sein sollte, Kritiker vorschnell abzustempeln.

    Das Problem ist m.M. nach:

    1. Wir werden mit zu viel Infos überschüttet. Geh mal in die Strunz-Gruppe und berichte ein paar Symptome. Du bekommst bestimmt 10 unterschiedliche Ratschläge. Die müssen nicht alle schlecht sein, aber was soll man damit dann machen `?!

    2. Wir wollen einfache und schnelle Antworten. Wer Dinge verstehen will, muss seinen Kopf anstrengen. Und wer hat dazu noch Lust wenn Schule,Studium oder Ausbiuldung beendet ist ?

    1. Ich habe nicht behauptet, dass jeder Kritiker ein Scharlatan oder ein Spinner ist. Ganz im Gegenteil. Der Punkt ist nur, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kritiker mit einer _extremen_ Meinung recht hat, statistisch betrachtet fast nicht existent ist, wenn seine Kritik zu radikal im Kontrast zu dem steht, was mehrfach und unabhängig repliziert wurde. Du sagst richtig, dass 95 % der Menschen an den Treibhauseffekt glauben. Umgekehrt sag ich: Die Menschen, die daran nicht glauben, sind fachlich betrachtet auch nicht schlauer – auch wenn sie das sicher meinen, weil, wenn man gegen den Strom schwimmt, glaubt man ja, man habe sich hinreichend gebildet, um sich ein fundiertes Bild machen zu können. Ich wage es zu bezweifeln, dass ein Laie Ökologe, Physiker, Chemiker, Meteorologe etc. ist.

      Mich erinnern solche Diskussionen oft an die Mondlandung der USA. Man kann jedes Argument der Verschwörungstheoretiker entkräften, aber sie werden es niemals glauben. Sie werden noch in dreißig Jahren fragen, warum die Fahne nicht weht, was mit dem Schatten ist usw. usw.

      Wie heißt denn das Buch, das sich kritisch mit der Evolution auseinandersetzt? Ich finde auch den Sprung spannend: Von der Entstehung des Lebens zur tatsächlichen Evolution. Die „Beweislage“, dass Evolution funktioniert und voll im Gange ist, ist so erdrückend, so vielfältig, z. T. so genau (Isotope etc.), dass jede Diskussion hinfällig ist. Wenn wir über solche Themen diskutieren wollen, dann müssen wir alles infrage stellen – und genau das passiert heute überall, das ist die Verunsicherung, von der du sprichst.

      Nur weil jemand ein Chemiker, Biologe, Physiker oder Mathematiker ist, heißt das doch nicht, dass es „Wissenschaft“ ist, was die Damen und Herren da machen.

      Wieso ist es eine schreckliche Vorstellung, dass Darmbakterien Stoffe produzieren, die auf uns wirken? Wenn man sie als Teil des menschlichen Ökosystems betrachtet, dann ist doch klar, dass die Einfluss auf uns haben. Jeder Umweltfaktor, der uns betrifft, hat Einfluss auf uns, auf unsere Gene. Auch geht es mir zu weit, wenn Menschen nach dem einen Grund für eine Störungen, z. B. Autismus, suchen. Es gibt unzählige Faktoren, die da Einfluss haben könnten, ganz banal: Vitamin-B12-Status.

      Deine letzten zwei Punkte unterstreiche ich voll und ganz. Meines Erachtens aber ist die Wahrscheinlichkeit, dass top-notch-Experten der jeweiligen Fächer richtig(er) liegen, um ein Vielfaches höher als dass Laien-„Schwarmwissen“ richtig ist. Der Punkt ist nur: Menschen tun sich heute anscheinend schwer, die richtigen Ansprechpartner für ihre Fragen und Belangen zu finden, sind von vermeintlichen „Experten“ enttäuscht und projizieren das dann auf jeden Experten, gleichgültig, auf welcher Stufe der Leiter der Mensch steht. Auch wieder ein Problem mangelnder Differenzierungsfähigkeit.

      Ich sage nicht, dass der Klimawandel genauso läuft, wie es im Mainstream vertreten wird. Man weiß ja auch, dass Wärme die CO2-Löslichkeit in den Meeren herabsetzt, CO2 wird frei – hier wären die Kausalität dann genau einmal vertauscht. Nichtsdestotrotz kann man riesige Datenmengen nicht einfach totreden durch 1-2 salopp formulierte Sätze, Beispiel Trump.

      PS: Thema Klimawandel werden wir aber nicht aufgreifen. Das ist nicht meine Expertise und es gehört hier nicht hin.

      1. Hallo Chris, danke für wieder einen sehr nachdenklich stimmenden Artikel, was auch die Kommentare zeigen.
        Du bist Biologe und Biochemiker und wir profitieren durchaus sehr von dem Wissen und den gut aufbereiteten Studien, die Du durch Deine Recherchen publizieren kannst, wenn es um biochemische und evolutionsbiologische Hintergründe geht. Dafür meinen Respekt. Allerdings gehören solche Artikel wie er obige für mich zu den weniger hilfreichen. Das die Mehrzahl der Menschen (dazu zähle ich mit als Medizinischer ausdrücklich auch!) von den allermeisten naturwissenschaftlichen Zusammenhängen keine Ahnung hat, ist doch klar. Das lernt man doch noch nicht mal im Medizinstudium! Und ein noch größeres Problem sind die Fülle an meist bewußten Fehlinformationen über die Medien, die Politik, die DGE, diverse Ernährungsgurus, Pharmafirmen etc. etc. Das was Du Cherrypicking nennst ist doch ebenso gewollt und vor allem Ausdruck der Gedankenmanipulation an selbst durchaus per se intelligenten Menschen.
        Wir wissen einfach nicht mehr, was wir glauben sollen und an wem man sich zu welchem Fachfragen orientieren soll. Es ist daher unmöglich, sich über alles im Leben eine argumentativ begründete eigene Meinung zu bilden. Mit geistigem Verfall hat das nur bedingt etwas zu tun, eher mit Ratlosigkeit.
        Ich denke, daß eine der Lösungen sein kann, sich wieder mehr an der Natur und der eigenen Biologie zu orientieren. Ein Jahr bei einem Naturvolk z.B. verbracht, würde jedem von uns die Augen für die wirklich wichtigen Dinge öffnen und uns wieder zu uns selber finden lassen. In vielen Eurer Artikel klingt das ja auch an. Es gibt einen schönen Spruch: „In den Zeiten größer Kompliziertheit ist die Sehnsucht nach Einfachheit am Größten.“ Wir müssen den hochwissenschaftlichen Gedankenwirrwahr häufiger verlassen und uns mal ansehen, wie das die Rehe im Wald machen…..
        Liebe Grüße

        1. Hi Ralf,

          danke für deinen Kommentar. Du magst auch recht haben. Der Artikel ist subjektiv und zeigt meine Sichtweise. Die Wissenschaftlichkeit ist sicher eine Sache – das war aber nur ein Beispiel meinerseits. Ich finde, es geht um viel mehr. Menschen müssen sich nicht für Wissenschaft interessieren, sie müssen selbst auch nicht zum Wissenschaftler werden. Und man muss ganz sicher nicht alles per Statistik verifizieren. Aber ich sehe z. T. einen grundlegenden Zweifel an Wissenschaft im Allgemeinen. Meines Erachtens ist das ein (!) Ausdruck des Werteverfalls unserer Gesellschaft. Veränderungen sind langsam und subtil, deshalb kann man die Entwicklungen an solchen Markern ablesen. Ich habe manchmal den Eindruck, dass Menschen mit dem Internet ein Tool an die Hand bekommen haben, mit dem sie nicht umgehen können. Ich möchte nicht sagen, dass mir eine Ständekultur lieber wäre. Aber früher war das Leben um einiges einfacher getacktet: Es gab das Bildungsbürgertum, die Arbeiter und so weiter. Es wurde innerhalb der Stände geheiratet und das System hat sich so gehalten. Zwar gab es damit verbunden etliche Nachteile und ich würde solche Zustände nie wieder haben wollen – auf der anderen Seite hat es verhindert, dass es zu Querschlägen kommt, der Schuster musste bei seinen Leisten bleiben. Das war vielleicht extrem, aber heute meint jeder, der ein paar mal Zentrum der Gesundheit angesurft hat, er sei ein Arzt und ausgebildeter Biochemiker. Ich weiß nicht, was viele Menschen glauben, was man so den ganzen Tag mach an der Uni oder während der Ausbildung. Ich kann nur für mich sprechen, wenn ich sage, dass ich ohne Uni manche Dinge niemals gelernt hätte, auch nicht im Internet. Dazu kommt, dass Menschen selten aus der Komfortzone wollen, wie beim Sport. Erst ein Trainer (oder eben die Uni) hilft einem, das Maximale rauszuholen, auch fachlich. Ich glaube, viele unterschätzen das alles. Ich möchte keineswegs sagen, dass das Internet keine fundierte Wissensbereicherung sein kann. Allerdings steckt hinter manchen Dingen einfach extrem viel und wenn Menschen das nicht mehr anerkennen, dann haben wir ein Problem, das beginnt bei Respektlosigkeit und hört bei weitreichenden Folgen für die gesamte Gesellschaft auf.

          Das mit den Rehen ist ein guter Punkt. Es wird nur leider nicht funktionieren, weil der Mensch sich seiner natürlichen Umgebung beraubt hat und jetzt gucken muss, wie er damit zurecht kommt. Darüber hinaus heißt es in der Natur „Friss oder Stirb“ – wenn sich das Reh ein bricht, ist es vorbei. Spätestens dann sind die schönen Bilder kaputt.

          Edit: Aber ja, ich will Wissenschaft auch nicht verherrlichen …

          LG

          1. Das Wissen der Menschheit wird immer umfangreicher und damit wird die Fähigkeit des Einzelnen, komplexe Zusammenhänge zu überblicken, immer geringer. Gleichzeitig sind Informationen sehr leicht verfügbar und auch die Möglichkeit, selbst „Informationen“ zu verbreiten, sehr einfach.

            Nicht nur, dass es in diesem Informationswust schwerer wird, für sich relevante Informationen herauszufinden: Man kann sich heute auch die Informationen aussuchen, die einem ins Konzept passen. Veganer können ihre Informationen ausschließlich aus Veganer-Blogs beziehen und Fleischesser ausschließlich aus Fleischesser-Blogs.

            Das bedeutet, dass man auch wissenstechnisch in seiner Komfortzone bleiben und anderen Ideen, Gedanken, Meinungen oder Fakten schlichtweg aus dem Weg gehen kann.

            Weil alles immer komplexer wird, suchen die Leute umso mehr nach Vereinfachungen. Die ganze Welt soll heute in gut und böse eingeteilt werden können und von jedem wird erwartet, dass er sich zu jedem Thema eindeutig positioniert und sei es mit einem Klick auf den „Gefällt mir“ Button. Aber das steht im Gegensatz zu einer differenzierten Meinungsbildung. Es gibt nicht nur schwarz oder weiß, vegan oder maßlosen Fleischkonsum, Low-Carb oder Low-Fat, auf jeden Fall impfen oder auf gar keinen Fall impfen.

            Weil man auch noch für die abstrusesten Theorien im Internet Gleichgesinnte findet, kann man sich auch verbrüdern gegen belegte Fakten: Tatsachen, die einem nicht ins Konzept passen, werden durch „alternative Fakten“ ersetzt.

            Ich bin im ingenieurswissenschaftlichen Bereich tätig. Da habe ich vielleicht das Glück, dass nicht jeder Laie mitreden will und in seinem privaten Blog Nonsens verbreitet. Das ist bei Gesundheit und Ernährung anders. Das betrifft jeden und deshalb will auch jeder mitreden.

            Dass die Wissenschaft angezweifelt und kritisiert wurde, war sicherlich schon immer so. Früher war es die Kirche, die die Wissenschaft in Abrede gestellt hat, heute ist es die Masse in den sozialen Netzwerken.

  7. Hallo, ich wollte heute am Sonntag auch meinen Senf dazugeben.

    Ich bin durch und durch für Wissenschaft, Impfen & Co., überzeugte Atheistin. Meine Mutter ist für Hokuspokus-Heilung und streng katholisch.
    Soll ich oder Sie jetzt weiterleben? Die Antwort ist: Beide. Demokratie eben. Wieso ich das schreibe:

    Chris, ich finde dein Wissen ist super, dass du es teilst ist so was von toll, aber die Sache sollst du echt lockerer angehen.
    In einigen Milliarden Jahren gehen die Lichter so oder so aus. Das Impfen wird dabei nichts ändern. Das Anpassen auch nicht. Das war aber nur so nebenbei.

    Ich hätte da aber noch eine Frage: Ich habe Begriffe „acetyl-l-carnitin acetyl-coa citratzyklus“ gegoogelt und Deine Artikel gefunden und gelesen:
    Carnitin: So reguliert es deinen Stoffwechsel und L-Carnitin, Fett und die Insulinsensitivität.

    Bahnbrechend, ich bin nicht vom Fach, aber lese über Carnitin seit langem. Und deine Artikel sind echt bahnbrechend für mich.
    Ich habe wahrscheinlich eine Stoffwechselstörung, welche keine Ahnung. Ich habe aber gemerkt, dass mit Carnitin geht es mir viel, viel besser.

    Da habe ich getestet: diese Carnitin-Sorte , andere Sorte, mehr, weniger. Das Ergebnis ist: immer zum Essen, viel (2-3 g) und nur Acetyl-L-Carnitin.
    Und da wäre ich bei meiner Frage: Hast Du Ahnung wieso L-Carnitin nicht wirkt und Acetyl-L-Carnitin super funktioniert?

    Ich bin eben auf der Suche nach der Antwort und habe schon viel gelesen. Aber eine Antwort war nicht dabei.

  8. Guter Artikel,

    beschreibt ein wenig die Wirklichkeit dort draußen.

    Das Thema „Impfen“ ist tatsächlich ein vor allem deutsches Problem jener pseudo-intellektuellen Skeptiker- und Verschwörungstheoretiker-gruppierungen.

    In den USA gelten erfreulicherweise nach Pocken, Röteln, Polio auch seit 2016 die Masern als ausgerottet. Ausnahmen gibt es – durch „Importfälle“ u.a. Aus Europa.

    Alleine in der BRD gab es 2015 knapp 2.500 nur dem RKI gemeldete! Fälle von Masern. 2016 waren es „nur“ 326.

    Nicht nur, dass Eltern das EIGENE Kind einer ungeheuerlichen Gefahr aussetzen, sie gefährden auch ANDERE Kinder von vernünftigen Eltern!
    Aus guten Grund gibt es einige Kinderärzte, die ausschließlich Kinder von Eltern behandeln, die sich impfen lassen – rein zum Schutz der anderen Patienten vor diesen Wahnsinnigen.

    Kein seriöser Wissenschaftler und kein Pharmakonzern würde bestreiten, dass Impfstoffe teils unangenehme Effekte auslösen können, die meistens nur für wenige Tage anhalten. Und natürlich kann es auch lebensgefährliche Reaktionen geben, wie auf fast alles.
    Stellt man dies aber den Folgen der jeweiligen Krankheiten (und deren Folgen!!!) gegenüber, ist die Sache sehr eindeutig. Für jeden Menschen der klar bei Sinnen ist, jedenfalls.

    Grüße!

        1. Deutschland ist seit vielen Jahren eine Masern-Hochburg, lange vor der Flüchtlingsbewegung.
          Durch die kommen höchstens mehr Varizellen…aber die sind auch nicht viel besser. 😉

  9. Blieben gemäss dieser Daten in 2014 über 50% hausgemachte Infektionen durch renitente Impfgegner.
    Die Migrationsbedingte Einschleppung durch noch schlechtere Impfquoten in den Herkunftsländern verbessert die Situation bei der persistenten Impfgegnerschaft natürlich noch weniger.

    Somit entsteht ein fröhlicher Masern-Kreisel: vermehrte Einschleppung + zu geringe Impfquote = Ausrottung unmöglich. Traurig.

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