Blutwerte zu Hause testen mit Vimeda

Blutwerte zu Hause checken

Alles Tipp Top – Gratulation Herr Böhm,

lobte mich die nette Arzthelferin mit einem aufrichtigen Lächeln. Das war vor ziemlich genau drei Jahren in der Arztpraxis meines damaligen Hausarztes als ich die Ergebnisse meines ersten Vitamin-D-Tests abholte.

Ich war enttäuscht. Ich hatte in der Vergangenheit so viel über niedrige Vitamin-D-Werte gelesen, und wenn ich keinen Mangel habe, hätte ich mir die 30 Euro doch sparen können. Wie kann das sein?

“Können Sie mir die Ergebnisse bitte trotzdem ausdrucken” fragte ich sie. Ich bin schließlich nur deshalb mit dem Auto hergefahren. Nach kurzem Hin und Her, das war anscheinend nicht üblich, bekam ich einen Umschlag in die Hand gedrückt und fuhr wieder nach Hause.

Als ich mich daheim wieder an den PC setzte, den Umschlag öffnete, musste ich erstmal schlucken. Mein Vitamin-D-Wert lag bei 26 ng/ml. Bis 25 ng/ml ging der Referenzbereich.

Ich kratzte also — im September, nach einem tollen Sommer, in dem ich fast täglich in der Sonne war — gerade so an der Untergrenze zum Mangel. Und dafür werde ich gelobt?!

Die Referenzbereiche unterscheiden sich von Labor zu Labor. Wo ein echter Vitamin-D-Mangel beginnt, lässt sich nicht eindeutig sagen.

Das war vor dem Startschuss von edubily. Mittlerweile weiß ich, dass ein Vitamin-D-Wert von 26 ng/ml nicht optimal ist.

Die Probleme mit Blutwerten

Inzwischen ist edubily mit unserer Community seit zweieinhalb Jahren online. In dieser Zeit hatten wir die Möglichkeit, über unzählige Blut- und Haarmineralanalysen zu schauen.  

Eins fällt uns dabei immer wieder auf: Die Blutwerte richtig zu interpretieren ist nur die eine Sache. Eine ganz andere ist es überhaupt an aussagekräftige Marker zu gelangen!

Vielleicht kennst du das auch? Du sitzt vor einem Arzt, er schaut dich schief an und will eine Rechtfertigung hören, warum er zum Beispiel deinen Magnesium-Wert bestimmen lassen soll.  

Das soll absolut nicht gegen Ärzte allgemein gehen, aber was wir schon für Geschichten von Konfrontationen mit selbstgefälligen Ärzten gehört haben … Nur weil man sich für seine Blutwerte interessiert – die man wohlgemerkt ohnehin aus eigener Tasche zahlt!

Neben dem Problem, also erstmal einen verständnisvollen Arzt oder ein geeignetes Labor zu finden, muss sich jeder auch entscheiden, welche Blutwerte für einen persönlich relevant sind. In unserem Handbuch, hier im Blog oder in unserem Forum findest du diesbezüglich viele Tipps.

Die letzte Hürde ist dann die Interpretation der Ergebnisse. Soll ich mich auf die Aussage meines Arztes verlassen? Was kann ich im Internet glauben? Stimmen die Referenzbereiche? Und vor allem, wie kann ich anschließend Intervenieren?

Selbsttest: Die Revolution im Gesundheitsbereich?

Wir sprechen zwar seit dem Beginn von edubily die Empfehlung aus,  seine Blutwerte im Blick zu haben, wie das jedoch genau geschehen soll, konnten wir nicht sagen. Denn wie oben beschrieben, scheitert es meistens schon daran, überhaupt an relevante Blutwerte zu gelangen. Ein kleines Blutbild kann vielleicht auf eine Erkrankung hinweisen. Unser Hauptinteresse ist aber die Prävention und das Optimieren. Da sind völlig andere Marker von Bedeutung.

In den letzten Monaten ist viel passiert. Immer mehr Unternehmen bieten Selbsttests für zu Hause an. Im Internet bestellen und daheim auf der Couch durchführen? Klingt entspannt.

Das hat uns gleich neugierig gemacht und wir wussten schon 2014: Das müssen wir auch anbieten.

Seit diesem Zeitpunkt waren wir auf der Suche nach einem zuverlässigen Partner und haben fast die gesamte Bandbreite getestet. Das Ergebnis war ernüchternd.

Zu teuer, zu unausgereift, zu unrelevant, zu hässliches Design. Wenn wir ehrlich sind, hatten auch die wenigsten Unternehmen überhaupt Interesse, mit uns zusammenzuarbeiten.

Wie auch immer. Die Branche steckte in den Kinderschuhen und uns war klar, dass die Idee zwar sehr gut ist, es aber eindeutig noch an der Umsetzung hapert.

Vimeda als unser neuer Partner

Anfang 2016 hat uns dann einer unserer zahlreichen, hilfsbereiten Leser auf das Berliner Unternehmen Vimeda aufmerksam gemacht.  

Unser erster Eindruck war: Wow! Das probieren wir. Wir sind aber erst vor kurzem dazu gekommen, die Bluttests von Vimeda ausgiebig zu testen.

Für den Test haben wir uns für den Fitness-Test im mittleren Preis-Segment (immerhin 299 Euro) entschieden. Für das Geld bekommt man jedoch auch etwas geboten. Der Test enthält:

  • Vitamin D
  • Aminosäuren
  • Omega-3-Status (inkl. Omega-3-Index) und andere Fettsäuren
  • Testosteron
  • Einige Mineralstoffe

Im gelieferten Paket war alles enthalten, um den Test selbst durchzuführen. Eine präzise Schritt-für-Schritt Anleitung, Desinfektionstücher, Lanzetten zum Pieksen, Tupfer, Stäbchen für die Blutproben, Rückumschlag, Alu-Beutel für den sicheren Transport und sogar Pflaster.

Dazu bekamen wir einen persönlichen Code, um uns im Dashboard von Vimeda einzuloggen. Dort erwarteten uns nach acht Tagen unsere Ergebnisse. Das ist nicht blitz-schnell aber sicherlich noch im Rahmen – auch wenn die Spannung natürlich von Tag zu Tag steigt.

Als die Ergebnisse dann da waren, erwartete uns in dem ausgesprochen hübschen Backend eine Übersicht der gemessenen Blutwerte.

Die Ergebnisse meines Tests

Bei mir war soweit alles ok. Mein Arachidonsäure-Wert ist z. B. etwas erhöht. Na ja wer meine Vorliebe für Eier kennt, wird das nicht wundern.

Vimeda Dashboard

Jeder einzelne Wert wird mit einem Klick genau erklärt: Was bedeutet der Wert, welche Empfehlungen gibt es und welche Nahrungsmittel eignen sich, um den Wert zu verbessern? Alles dabei!

Hier zu sehen am Beispiel meines Jodid-Wertes (nur ein Ausschnitt):

Jodid Blutwert

Fazit

Du musst dir vorstellen: Bisher musstest du zu einem Arzt fahren, um dir Blut abnehmen zu lassen. Jeder, der das mal gemacht hat, weiß, dass Ärzte sich nahezu immer quer stellen. Es sei denn, man hat einen offenen, vertrauenswürdigen Arzt gefunden, der den Patienten auch bei seinen Vorhaben unterstützt. Das gibt es.

Für uns ist das eine Revolution, etwas, auf das wir lange gewartet haben. Nunmehr können wir bequem von zuhause aus eine riesige Bandbreite an Blutwerten messen lassen. Dazu sind nur kleinste Mengen Blut nötig.

Wenig Aufwand. Niedrige Kosten. Kein Arzt. Keine unangenehmen Gespräche.

Niedrige Kosten? Wir erinnern uns kurz: Blutwert-Messungen können je nach Labor bzw. Arzt sehr teuer werden. Damit kennen sich Blutwert-Optimierer sicher bestens aus. Das kann schnell in den Tausender-Bereich reichen.

Wir sind felsenfest davon überzeugt, dass das die Zukunft ist. Minimale Interventionen geben dir eine breite Auskunft über deine ganz eigene Hardware. Du siehst Schwarz auf Weiß, an was es mangelt oder … an was es eben nicht mangelt.

Vimeda ist ein junges Unternehmen, das eine Menge Hirnschmalz in das Projekt hat mit einfließen lassen. Das Tolle ist, dass sie enorm wissbegierig und immer offen für konstruktive Vorschläge sind. Drum sollte dir heute schon klar sein, dass die Vimeda-Produkte in den nächsten Monaten und Jahren nochmal zulegen werden. Was wir konkret meinen? Na, bald wird es vielleicht ganz neue Werte geben. Wie wär’s mit einem Vitamin-K2-Wert?

Für uns ist es daher enorm wichtig, dass ihr die Produkte selbst nutzt, testet und ausgiebig Feedback sendet! Nur so können wir die Produkte weiter optimieren und nach euren Wünschen und Vorstellungen gestalten. Nur so können wir erahnen, was euch eigentlich wichtig ist, welche Blutwerte ganz besondere Rollen für euch spielen.

Unser Versprechen: Wir setzen uns mit Vimeda zusammen und arbeiten an der Umsetzung.

Wir sind von Vimeda, der Umsetzung und vor allem vom Team überzeugt. Hier geht es wirklich darum, ein innovatives Produkt zu entwickeln, das DIR, das UNS hilft.

Zurück zu meinem Arztbesuch vor drei Jahren: Um den Vitamin-D-Wert zu erhöhen, hat mir die Ärztin auf Nachfrage ein Präparat verschrieben. Auf Privatrezept, der Wert war ja ok. Ich sollte eine Tablette pro Tag mit 400 IU Vitamin D nehmen.

Mittlerweile weiß ich: Mit den Tests von Vimeda, der Artikel-Sammlung bei uns im Blog und einer eigenverantwortlichen Herangehensweise ist man vielleicht dann doch besser aufgehoben als bei meiner Hausärztin. Zumindest was Vitamin D angeht. 😉

Die Tests kannst du nun auch direkt bei uns im Shop bestellen.

Deine Fragen zu den Tests?

Hast du noch Fragen? Dann schreib sie bitte in die Kommentare unter dem Artikel!

Gemeinsam mit Vimeda werden wir alle offenen Frage beantworten. Wenn genug zusammen kommen auch gerne in einem neuen Artikel.

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  • Adam Egger

    Superartikel, nur verstehe ich nicht wo die Ersparnis ist. Hab direkt mit Vitamin D3 verglichen, ein Wert den ich 2-3mal pro Jahr für knapp über 20€ messen lasse. Jetzt kostet’s bei vimeda das doppelte. Sind da etwa sowohl der 25-OH UND der 1.25-D-Wert?

    • Markus Jürgens

      Du hast ja nicht nur D3, sondern auch diverse andere Werte für das Geld. Schau dir die Liste bei Vimeda mal an, das ist schon sehr Umfangreich, was alles Analysiert wird.
      Für „nur“ D3 hast du sicherlich recht.

  • Son Goku

    „Zu teuer, zu unausgereift, zu unrelevant, zu hässliches Design“… wen interessiert Design? 😀
    Ich denke was den Kunden interessiert ist der Preis und die Korrektheit der Ergebnisse, und das die Ergebnisse in den nächsten Tagen da sind, und nicht Wochen brauchen, das wars 😉
    Also bleibt es gerade bei dem Preis. Und der, meine ich, wird viel teurer sein als wenn ich beim Arzt komplett unproblematisch nen Blutabnahmetermin ausmache, hin gehe ne Liste übergebe was alles gemessen werden soll und der Bemerkung, „ja, ich zahle das selbst“. Aber ihr könnt mich ja gerne vom Gegenteil überzeugen. Das hätte ich so ein wenig bei dem Artikel erwartet. Das man die Kosten der beiden Alternativen „vimedia test“ und „gängiges Labor“ gegenüberstellt.

  • Felix Straetmans

    Also ich hab Freitag den Fitness-Test losgeschickt, bin mal gespannt…
    Preis, ich bin Privat, zahle also so oder so alles selbst.

    Wobei ich auf einem „Chris-optimierten“ Test gespannt wäre, wa da alles für Parameter
    bei wären…

  • Marcus

    Reicht so eine winzige Menge Blut echt aus um so viele Werte zu analysieren ? Sind die Meßergebnisse auch mit denen von „herkömmlichen“ Laboruntersuchungen vergleichbar ?
    Gibt es denn bei diesen Tests gesetzte einzuhaltende Qualitätsstandards oder ist das alles frei den Labors überlassen ?

  • Peter A.

    Bleibt noch die Frage, welche Werte man haben sollte. Die Blutwerte sind oft untereinander korreliert, werden aber von den meisten getrennt betrachtet, und ferner sind die Referenzbereiche von der mehr oder minder gesunden Durchschnittsbevölkerung abgeleitet. Klar kann man anhand extremer Abweichungen bestimmte Krankheiten erkennen. Aber optimieren? Also hier und da ein bisschen mehr, oder eben weniger? Nicht einfach. Dazu fehlen oft die Beziehungen zwischen den Blutwerten untereinander sowie der Leistung/Gesundheit des Menschen.

    Mich würde mal interessieren, ob z.B. top gesunde und leistungsfähige Menschen wirklich klare Gemeinsamkeiten bei ihren Werten aufweisen oder ob die nicht trotzdem ziemlich verschieden sind, je nach Veranlagung. Denn wir messen ja im Blut, oft ist aber in der Zelle wichtig. Das Verhältnis Blut/Zellinhalt könnte doch genetisch stark beeinflusst sein ohne dass sich dadurch unbedingt Nachteile ergeben müssen.

    Grüße
    Peter A.

  • Antje

    Die Seite macht einen richtig guten Eindruck!
    Ich wollte eigentlich aufhören „Blutwerten“ hinterher zu jagen… Aber hatte immer im Hinterkopf nochmal umfassend testen zu lassen (Aminos, Fettsäuren z.B…. bisher nie gemacht) > ABER absolut keine Lust da mit meinem Arzt drüber zu diskutieren. Zink und Vit D waren schon nervig genug und er hat es zwar gemacht, aber das auch ein wenig belächelt… Wenn ich dem nun mit Aminos käme… oh jee…

    Vor ein paar Monaten habe ich schon mal einen Onlinetest gemacht, aber bezüglich Hormone (Speicheltest > verisana.de – in diesem Bereich absolut zu empfehlen nebenbei erwähnt :-)). Dieser Test hat mich weiter gebracht als alle Besuche bei Ärzten (insbesondere Gynäkologen) der letzten 5 Jahre und ich konnte dadurch eine Behandlung für mich finden, die bereits nach 3 Wochen spürbare Verbesserungen gebracht hat.
    Mich braucht man also nicht mehr überzeugen von sowas… Bin auch der Meinung, dass das „die Zukunft“ ist. Man muss sich eben selbst helfen, wenn man nicht einen der seltenen Glücksgriffe getan hat und einen super aufgeschlossenen Arzt gefunden hat.

    Ich könnte mir vorstellen, dass ich mir den Fitnesstest selbst zu Weihnachten schenke 😛
    Richtig coole Idee und auch die graphische Aufbereitung ist top.

    LG
    Antje

  • Thorsten Stock

    Gibt es Informationen / Studien / Vergleiche über die Genauigkeit und Vergleichbarkeit mit den Ergebnissen „konventioneller“ Blutuntersuchungen (Blutabnahme aus der Vene)?

    Sind grundsätzliche Bedenken, wie hier von Markus angeführt, (mittlerweile) unbegründet?
    http://edubily.xobor.de/t2191f13-Blutwerte-selber-testen-Vimedia.html#msg28540

    Bleibt auf jeden Fall dran. Interessant ist es alle Male.

    LG,
    Thorsten

  • http://www.Ernaehrungsmediziner.de/ Niels Schulz-Ruhtenberg

    Hallo Phil,
    Vitamin K2 zu messen ist eine gute Idee und mittlerweile möglich. Ich messen den Wert oft und er gehört zu den Werten, bei denen wir sehr häufig Mängel festellen (wie Vit. D und Omega-3-Fettsäuren). Noch ein Hinweis: Bei dem Vimeda Selbsttest werden wichtige Vitamine/Vitaminoide leider nicht untersucht wie Q10 und Vitamin B1-B12, Vitamin A etc., an die man auch denken sollte, gerade wenn es um die Leistungsfähigkeit geht. Sportliche Grüße Niels

  • Justus Stern

    Spannend wäre es, wenn dieses Labor nicht nur „25 D“ messen würde, sondern auch „1,25D“ ! Dann wäre es auch viel eher möglich, vermeintlich niedrige Werte besser zuordnen zu können .

  • Joachim

    Finde die Idee und das Angebot (auch preislich) auf jeden Fall genial!

    Auf der anderen Seite vermisse ich derzeit noch ein paar Werte, die ich für mich als wichtige Indikatoren einstufe, z.B.
    – Hämoglobin
    – Gesamteiweis
    – Ferritin
    – Harnstoff

    Werde Vimeda trotzdem mal testen.