L-Citrullin beseitigt Bluthochdruck (und andere metabolische Entgleisungen!)

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In einer brandneuen Arbeit steht wörtlich, dass Fettleibigkeit einhergeht mit einer erhöhten Arginase-Expression.

Arginase promotes endothelial dysfunction and hypertension in obesity by reducing arginine bioavailability.

Dieses Enzym baut Arginin ab.

Resultat ist, dass weniger Stickstoffmonoxid entsteht und als Folge entwickelt sich Bluthochdruck.

In 20 Jahren wird man sich vielleicht einmal an ein komisches Buch erinnern, wo diverse, Stickstoffmonoxid-betreffende Szenarien aufgeführt waren.

Unter anderem eben, dass alle – durch Fettleibigkeit induzierten – metabolischen Dysfunktion auch (oder gerade?) daraus resultieren, dass Arginin abgebaut wird und es zu einem relativen Stickstoffmonoxid-Defizit kommt.

Doch bevor das verstanden wird, muss ich mich noch ein paar Jahre lang mit Kritik auseinandersetzen.

Ich handle lieber.

“Blocking arginase activity offers a more specific approach in treating hypertension, because you are directly targeting the underlying biochemical defect in obesity,”

„Directly targeting the underlying biochemical defect in obesity.“ (Deutsch: Abzielen auf die zugrunde liegenden, biochemischen Defekte bei Fettleibigkeit) – kein Witz, bei solchen Sätzen bekomme ich Gänsehaut, so viel Synchronität.

Genau davon rede ich immer! Den Fuß zwischen Tür und Rahmen stellen und die Progression von Krankheiten stoppen oder gar umkehren.

Arginase kann man heute schon wunderbar hemmen. 

Wie man das Enzym Arginase hemmt?

Das geht mit L-Citrullin.

Nicht wieder in exorbitanten Mengen. Aber so, dass die metabolische Dysfunktion (hier: Bluthochdruck) beseitigt wird und man wieder normal (= ohne Medikamente) leben kann.

Aber … ich rede mir den Mund nicht mehr fusselig. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.

Denn klar … bis ein „Offizieller“ auf die Idee kommt, diese frohe Botschaft zu verkünden, wird noch viel Wasser den Rhein hinunter fließen. Dann wird es aber kein L-Citrullin in Pulverform mit Zitrusfrucht-Geschmack geben, sondern ein Medikament.

PS: Ganz Schlaue nehmen direkt 20 kg ab. Nur … ich kenne genug Dünne, die dieselben Probleme haben. Denn: Den Stoffwechsel kann man sich sehr schnell zerschießen. Somit hat Schlanksein wahrlich wenig mit metabolischer Gesundheit zu tun. (Die menschliche Logik …)

Literatur: 

Johnson, Fruzsina K.; Peyton, Kelly J.; Liu, Xiao-ming u. a. (2014): „Arginase promotes endothelial dysfunction and hypertension in obese rats“. In: Obesity. 23 (2), S. 383-390, DOI: 10.1002/oby.20969.

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4 Kommentare, sei der nächste!

    1. Catweazle, deine sinnlosen Hate-Kommentare muss ich mir seit einem Jahr anhören.

      Abgesehen davon, dass es gewaltig nervt, zeugt es allerhöchstens von Inkompetenz, sonst würdest du einige Aspekte verstehen und keine Wortklauberei betreiben, weil du den Gedanken, den Sinn hinter Aussagen nicht verstehst. (Oder hast du in deinem Körper kein Arginase-Enzym, was man bei denselben metabolischen Situationen messen kann?)

      Ich kloppe überhaupt nichts von meinen Texten, Inhalten und Gedanken in die Tonne. Du kannst deine Wortwahl in die Tonne kloppen und beginnen, selbst zu recherchieren und deine (wissenschaftlichen) Kompetenzen aufzubessern.

  1. Hi Chris,
    was empfiehlst Du denn wieviel man davon nehmen soll. Gibts L-Citrullin den auch kommerziell in Tabletten als NEM? Habe mir heute in meinen bevorzugten (und reichhaltig sortierten) Drogeriemärkten die Augen wund gesucht.
    Ach ja, und was wäre Deiner Meinung nach besser? L-Citrulin um die Arginase zu hemmen, oder L-Arginin um für mehr NO zu sorgen?
    Danke für weiterführende Hinweise.

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