Magnesiummangel und sein Einfluss auf die Hormone

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Dieser Artikel erschien (am 24/04/15) zunächst auf unserer Facebook-Seite.

Zugegeben: Nur eine Ratten-Studie, aber hier steht geschrieben, was ich mir in meiner Theorie erdacht habe:

Magnesium reguliert Enzyme des Steroid-Haushalts

Genauer:

– 3beta-Hydroxysteroid-Dehydrogenase (3ß-HSD)
– 17beta-Hydroxysteroid-Dehydrogenase (17ß-HSD)

Was genau die beiden Enzyme machen, kannst du in dieser Grafik sehen:

Steroidogenese
„Steroidogenesis“ von David Richfield (User:Slashme) and Mikael Häggström. Derived from previous version by Hoffmeier and Settersr.In external use, this diagram may be cited as:Häggström M, Richfield D (2014). „Diagram of the pathways of human steroidogenesis“. Wikiversity Journal of Medicine 1 (1). DOI:10.15347/wjm/2014.005. ISSN 20018762. – Self-made using bkchem and inkscape. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons

Die Autoren vermerken:

„Significant increase in the activities of androgenic enzymes viz. delta(5)3beta-hydroxysteroid dehydrogenase and 17beta-hydroxysteroid dehydrogenase with concomitant increase in serum testosterone level …“

Genau: Mir sind einige Arbeiten bekannt, bei denen beim Menschen solche Effekte auf den Testosteron-Wert beobachtet wurden. Nur leider immer ohne Erklärung. Und das mag ich nicht.

Wieso die Idee mit Magnesium?

Nun, dazu muss man ein wenig über das Magnesium-Ion wissen. Magnesium liegt als Ion in zweifach-positiver Ladung vor.

Ich wusste, dass Zink ebenfalls seine Finger im Spiel hat, wenn es um die oben genannte Enzymfunktion geht.

Ich wusste darüberhinaus, dass Cadmium (eigentlich ein böses Schwermetall) ebenfalls dafür sorgen kann, dass der T-Wert ansteigt, ebenfalls via Regulation der oben genannten Enzyme.

Zink und Cadmium haben gemeinsam, dass sie beide jeweils in zweifach-positiver Ladung vorliegen (können).

Das heißt für mich, dass 3ß-HSD und 17ß-HSD Metall-Ionen, die in zweifach-positiver Ladung vorliegen, brauchen, damit sie ordentlich funktionieren. Natürlich haben die Enzyme eine Metall-Präferenz. Aber wenn dieses Metall gerade nicht da ist oder man ein anderes Metall eben mehr isst, dann … wird eben eingebaut, was das Funktionieren einigermaßen gewährleistet.

Dies deckt sich mit dem Artikel über Mikronährstoffe. – Enzyme werden häufig reguliert durch Spurenelemente und Mineralien.

Magnesiummangel. Ich „betreibe“ edubily seit einem Jahr. Bisher hat mir nur EIN EINZIGER einen ordentlich Magnesiumwert vorgelegt. Alle anderen geben sich mit sehr viel weniger zufrieden …

Unangenehme Frage, aber: … vielleicht auch sexuell … vielleicht auch bezogen auf die Körperkomposition … vielleicht auch mental?

“ Magnesium supplementation thus has an apparent beneficial effect on male gonadal system.“

Die freuen sich.

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