Magnesium: Keine Energie

Dieses Phänomen kennt jeder.

Da macht man alles richtig und man fühlt sich trotzdem wie ein nasser Sack.

Die Wahrheit sieht man jeden Morgen, wenn die eigenen Hunde aufwachen: Da geht’s sofort los. Die haben irgendwie Bock sich zu bewegen.

Bei uns Menschen kommt die Energie selten aus dem Körper, sondern woanders her. Das nennt man dann Wille.

‚Jo ma muss sich halt bewege, gell?‘ …

Jeder, der nicht dieses innere Vibrieren in sich hat, diese innere Power, der macht etwas falsch.

Ob du dieses Gefühl dann nutzt, um dich zu bewegen. Das bleibt dir überlassen. Aber: Man hat es ja, man weiß, die Power ist da.

Naja… jedenfalls: Dieses Power Gefühl kommt beim Einen, wenn er mal normale Eisen-Werte (Hämoglobin; ATP-Produktion) hat… beim Anderen, wenn die Phosphor-Speicher wieder stimmen (ATP = drei Phosphate).

Warum das so ist? Hören wir mal hin:

  • Mg reguliert Enzyme der Glykolye (Zuckerabbau), des Citrat-Zyklus und Elektronen-Transport-Kette (ATP-Produktion!) und der ß-Oxidation (enzymatischer Fettsäureabbau!).
  • Die Hauptaufgabe von Magnesium ist das Aktivieren von Enzymen, die für Bildung, Speicherung und Nutzung von energiereichen Verbindungen (ATP!) zuständig sind.
  • Alle Reaktionen, an denen ATP (deine Energie!) beteiligt ist, benötigen Magnesium.
  • Entfernen von Magnesium (außerhalb und innerhalb) von roten Blutkörperchen hemmt den Zuckerabbau und die Zuckeraufnahme (gilt auch für andere Zellen – heißt dann Insulinresistenz).

Interessiert dich vielleicht noch, dass…

  • Magnesium absolut benötigt wird für die Synthese des Glutathions – Master-Antioxdianz des menschlichen Körpers,
  • Magnesium absolut benötigt wird bei der Protein-Synthese (Du bist doch Kraftsportler, oder?),
  • Magnesium absolut benötigt wird für die Reparatur der DNA (Du willst keinen Krebs, oder?).

Heißt übersetzt für dein Leben: Ohne Magnesium, keine Energie. 

Ich hab’s ja erlebt. Sonst würde ich nicht darüber schreiben.

Magnesium… bevor die endlosen Diskussionen wieder losgehen: Ich, 3-4x 250-300mg Trimagnesiumdicitrat (1g reines Magnesium/Tag).

Übrigens: Du musst nicht wieder hundert Leute nach ihren Erfahrungen mit Magnesium fragen. Entweder du glaubst der Biochemie und mir… oder einfach dir selbst, nachdem du es 3 Monate lang ausprobiert hast.

Referenzen

Pasternak, Kazimierz, Joanna Kocot, and Anna Horecka. „Biochemistry of magnesium.“ Journal of Elementology 15.3 (2010): 601-616.

print