Kein Krebs III – Fazit – Zusammenfassung

Firoblasten Krebszellen

Dies ist der abschließende und letzte Artikel meiner „Anti-Krebs Reihe“.

Generell kann man drei Phasen hinsichtlich der Tumor-Entwicklung unterscheiden:

  • Initiation
  • Promotion
  • Progression

Hier noch einmal eine kleine Übersicht:

Wir leben nicht in einer perfekten Welt – du hast keinen Raumanzug an und bist völlig abgeschirmt von der Außenwelt. Daher: An der Initiation wirst du wenig ändern können. Mutationen etc. passieren.

Promotion. Dieser Punkt wird schon interessanter. Denn in dieser Phase wollen sich die Tumorzellen schnellstmöglich teilen.

Progression. Auf dieses Thema bin ich gestern eingegangen: Metastasierung wollten wir nicht.

In diesem Beitrag geht es um die Promotion eines Tumors. Wir wollen wissen, wie wir die Kerneigenschaft des Tumors hemmen können: Die Proliferation. Die Proliferation beschreibt ganz einfach die Vermehrung von Zellen. Beim Tumor finden wir logischerweise eine stark gesteigerte Proliferationsrate. Und: Tumor – /Krebszellen können auch ein Sterbe-Programm (Apoptose) eingehen.

Daher habe ich von mir ausgewählte Substanzen auf ihre protektive Wirkung getestet hinsichtlich der Promotion eines Tumors.

  • Vitamin A & Derivat (Retinsäure) 

– Reduziert CaMa-15 (Epithelzellen) Tumore um 45%, Retinsäure um 50% (Wetheral, 1984).

– Reduziert dosis-abhängig das Wachstum von Brust-Tumorzellen (Fraker, 1984).

  • Vitamin C (Ascorbinsäure) & Derivate

– Hemmt das Wachstum von Tumorzellen via Zell-Zyklus Arrest (Darm-Tumorzellen) – benötigte Dosis (vermutlich): IV (Belin, 2009).

– Hemmt das Wachstum von Epithelzellen nur zusammen mit Flavonoiden (Quercetin) zu 45-60% (Kandaswami, 1993).

– Hemmt das Wachstum von Tumorzellen via Zell-Zyklus Arrest und macht die Tumorzellen sensitiv hinsichtlich Chemotherapie (Frömberg, 2011).

– Senkt das Tumorzell-Überleben um 50% – zu sehen bei einer großen Reihe von Krebsarten, wirkt wohl toxisch auf Krebszellen, nicht aber auf gesunde Zellen. Vermuteter Mechanismus: H2O2-Generation. Benötigte Dosis: IV (Ohno, 2009).

– Tötet Tumorzellen verschiedener Arten (10) ab, allerdings nur, wenn auch H2O2 generiert wurde (Chen, 2005).

– Ein Vitamin C Abkömmling (K873) wirkt deutlich effektiver als VitC, hemmt das Wachstum diverser Tumorarten stark (Bordignon, 2013).

  • Vitamin D & Derivate 

– Calcitriol hat eine starke anti-proliferative Wirkung, was nicht induziert wird durch den klassischen VitD-Signalweg (Costa, 2009).

– Calcitriol hemmt die Tumor-Progression via Hemmung der Proliferation (Zell-Zyklus Arrest), Angiogenese und induziert Apoptose (Selbstmord) (Beer, 2004).

  • Vitamin E & Derivate

– gamma – und delta-Tocopherol zeigen anti-kanzerogene Wirkung via (u.a.) Apoptose. Alpha-Tocopherol zeigt keine Wirkung (Yang, 2012).

– gamma – und delta-Tocopherol zeigen eine anti-proliferative Wirkung hinsichtlich der Tumorigenese von hormonabhängigem Brustkrebs (Smolarek, 2011).

– gamma – und delta-Tocopherol zeigen eine anti-proliferative Wirkung hinsichtlich der Tumorigenese von Darm – und Lungenkrebs (Li, 2011).

– Tocotrienole hemmen das Wachstum von Brust-Tumorzellen via Zell-Zyklus Arrest und gesteigerter Apoptose (Viola, 2013).

– Tocotrienole hemmen das Wachstum von diversen Tumorzellen via verschiedene Signalwege (Kannappan, 2012).

  • Vitamin K 

– Vitamin K3, K5 hemmen das Enzym Pryuvat-Kinase M2 (glykolytischer Stoffwechsel) in Tumorzellen (Chen, 2012).

– Vitamin K2 hemmt das Wachstum von Leber-Tumorzellen (Mizuta, 2008).

– Vitamin K2 MK3, MK4, MK5 töten potent leukämische Tumorzellen ab – effektiver, im Synergismus wirkend, wird dies durch die Zugabe von Retinsäure (Yaguchi, 1997).

– Vitamin K2, K3, K5 induzieren Apoptose in Darmkrebs-Zellen (Ogawa, 2007)

  • Zink

– Zink hemmt die Tumorigenese aufgrund seiner cytotoxischen Eigenschaften (nicht bei normalen Zellen) (Costello, 2012) und Hemmung von NF-kappa B (Prasad, 2009).

– Zink moduliert die Funktion des Tumor-Suppressor Gens p53 – die Krebszelle wird dadurch u.a. wieder ansprechbar bzgl. Krebsmedikamenten (Givol, 2011).

– Adäquate Zink-Werte werden benötigt, um oxidativen Stress, DNA Mutationen und somit Krebs zu verhindern (Ho, 2004)

(Anmerkung: … ohje, ohje, wenn ich an eure Zink-Werte denke, vor allem die so hochtrainierten Sportler…)

  • Selen

– Selen zeigt anti-kanzerogene Eigenschaften hinsichtlich Funktion als Antioxidanz, als Beseitiger von Kanzerogenen, auch via gesteigerter Immunokompetenz, Hemmung der Zell-Proliferation, Hemmung der Infiltration und der Angiogenese (Zeng, 2008).

– Selen zeigt anti-proliferative Wirkung auf Leberkrebs-Zellen, wohl aufgrund der Modulation des Glutathion-Haushalts (LeBoeuf, 1985).

  • DHA/EPA

– DHA hemmt die Proliferation von chemoresistenten Darmkrebs-Zellen via Zell-Zyklus Arrest (Slagsvold, 2010).

– DHA hemmt die Invasion von Brustkrebs-Zellen in Knochengewebe stärker als EPA (Rahman, 2013).

  • Taurin

– Taurin hemmt die Proliferation von Darmkrebs-Zellen via p53 (Zhang, 2014).

  • L-Carnitin

– LC hemmt selektiv die Proliferation von Krebszellen. LC ist wohl ein potenter HDAC I/II Inhibitor (Huang, 2012). HDAC (Histon-Deacetylasen) wird in diversen Krebsarten stark exprimiert. Neuere Forschungen zielen darauf ab, Inhibitoren zu finden und zu untersuchen.

  • Kreatin

– Kreatin hemmt das Wachstum von (u.a.) Neuroblastom-Zellen und Brustkrebs-Zellen (Miller, 1993).

  • L-Glycin

– Glycin hemmt das Tumorwachstum via Modulation von Calcium-Kanälen => schlechtere Wirkung von Wachstumsfaktoren (Yamashina, 2007).

– Glycin hemmt die Entwicklung von Hautkrebs durch Hemmung der Angiogenese (Rose, 1999).

  • DIM/I3C/Sulforaphan

– DIM (Diindolylmethan) hemmt die Entwicklung des Ovarial -, Brust – und Magenkarzinoms u.a. via Modulation des Östrogen-Haushalts (Kandala, 2012; Jin, 2011; Li, 2013).

– I3C (Indol-3-Carbinol) & DIM hemmen Tumore via Apoptose, anti-proliferativer und anti-östrogener Eigenschaften (Mulvey, 2007).

– I3C hemmt das Wachstum von Prostatakrebs, wohl auch via Akt-Hemmung (Chinni, 2001).

– I3C hemmt das Wachstum von Gebärmutterhalskrebs via Hemmung der von Östrogen induzierten Onkogene (Yuan, 1999).

– Sulforaphan wirkt wohl direkt gegen Krebstammzellen diverserer Arten (Li, 2013).

– Sulforaphan ist ein HDAC Inhibitor (siehe L-Carnitin), beschrieben an Prostata – und Darmkrebs (Ho, 2009).

– Sulforaphan schützt die DNA vor Karzinogenen, induziert Apoptose und hemmt die Proliferation von Krebszellen (Fimognarci, 2007).

  • Olivenblatt-Extrakt

– OLE hemmt die Entwicklung von Brust -, Blase – und Gehirntumoren und das in bereits sehr niedrigen Dosen (Goulas, 2009).

– OLE hemmt die Proliferation leukämischer Zellen via Induktion von Apoptose und Differenzierung (Samet, 2014).

– OLE hemmt die Proliferation von Glioblastom-Zellen (Gehirntumor) (Tunca, 2012).


Auswertung

Die Liste stellt das Endergebnis eines Tests dar hinsichtlich der Funktionalität von Substanzen – ich habe wissenschaftliche Arbeiten von ca. 30 Substanzen untersucht darunter auch (fast) alle essentielle Substanzen, wie Mineralien, Spurenelemente, Vitamine und am Ende auch nicht-essentielle sekundäre Pflanzenstoffe. Bewusst gewählt habe ich nur repräsentative Arbeiten. Außerdem habe ich Arbeiten, die eine ähnliche Wirkung beschreiben, nicht zusätzlich genannt.

Nicht untersucht habe ich B-Vitamine.

Anhand der Liste werden folgende Punkte klar:

  • fettlösliche Vitamine,
  • Selen und Zink,
  • essentielle n3-Fettsäuren (DHA/EPA),
  • sowie meat based bioactive compounds

… spielen eine Sonderrolle hinsichtlich der Krebs – und Tumorprävention.

Eine tragende Funktion spielen dabei auch diverse pflanzliche Substanzen, wie die bekannten DIM/I3C/Sulforphan aus Kreuzblütlern (z.B. Kohl) und auch Olivenblatt-Extrakt.

Bewusst nicht aufgeführt habe ich Grüntee, dessen Wirkung seit langem bekannt ist.

Erstaunlicherweise stehen essentielle Aminosäure selten in Verbindung mit einer Reduktion der Tumorereignisse, viel mehr sind viele Aminosäuren in der Lage, das Wachstum diverser Tumore zu beschleunigen – was selbstverständlich logisch ist.

Vitamin C hat i.d.R. keinen starken Einfluss auf das Tumorwachstum, was sich allerdings ändert, wenn sekundäre Pflanzenstoffe addiert werden oder wenn Vitamin C als Infusion verabreicht wird. Infundiertes Vitamin C scheint in richtiger Dosis ein starkes natürliches Chemotherapeutikum darzustellen.

Es ist auch wichtig zu erkennen, dass viele Substanzen (wie Magnesium) eine duale Rollen einnehmen. Magnesium vermag das Tumorwachstum zu beschleunigen, hemmt wohl allerdings die Metastasierung – zumindest beobachtet in einer Arbeit.

Die genannte Wirkung einiger der oben beschriebenen Substanzen, erfolgt auch – ganz modern – via

  • Methylierung,
  • Schwefel-Gruppen,
  • Hormon-Modulation,
  • Hemmung der Glykolyse,
  • Modulation von Entzündungsprozessen.

Es scheint auch insgesamt klar zu sein, dass Pflanzen, pflanzliche Extrakte bzw. sekundäre Pflanzenstoffe, eine weit wichtigere Stellung hinsichtlich der Krebsprävention einnehmen, als die meisten essentiellen Mikronährstoffe.

Daher wird das Ziel auch sein, nach weiteren pflanzlichen Möglichkeiten zu suchen.

Abschließend sei zu sagen, dass die oben genannten Versuche durchgeführt wurden in Zellkulturen, in Tieren und z.T. im Mensch.


Zusammenfassung

In drei Artikeln habe ich grob umrissen, wie man das Thema Krebs/Tumor heute angehen sollte.

Man kann es wie folgt zusammenfassen:

  • Moduliere AMPK/mTOR-Signalewege,
  • sorge für adäquate Nährstoff – und Hormon-Konzentrationen in deinem Blut,
  • verhindere Metastasierung (u.a. via Hemmung der Kollagenasen),
  • bekämpfe den Tumor direkt via Apoptose und Hemmung der Proliferation.

Wie man AMPK aktiviert und für eine adäquate Nährstoffversorgung (im Blut) sorgt, das lernt man hier auf dem Blog – im Prinzip dreht sich mein komplettes Konzept nur darum.

Die wichtige Bedeutung folgender Punkte, möchte ich noch einmal klar machen:

  • Adäquate Methylierung,
  • Zufuhr von Schwefel-Gruppen,
  • Hormon-Modulation (insbesondere Östrogen),
  • Hemmung der Glykolyse,
  • Modulation von Entzündungsprozessen.

Gerade der letzte Punkt ist oft entscheidend: Chronische Entzündungsprozesse verstärken das Tumorwachstum u.a. auch aufgrund der Tatsache, dass dadurch diverse Wachstumsfaktoren frei werden, was wiederum resultiert in Punkt 3, der Hormon-Modulation.

Referenzen

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3 Kommentare, sei der nächste!

  1. Großes Lob Chris! Danke für die Arbeit.
    Mir fällt auf, dass sich das ziemlich deckt mit dem, was du „sonst so“ empfiehlst. Das ist gut, dann kann man wenig falsch machen.

    Hoffen wir mal, dass wir viel richtig machen und uns so schnell nicht noch intensiver mit dem Thema beschäftigen müssen.

  2. Auch von meiner Seite großes Kompliment für das klasse Posting! Das fast vieles sehr verständlich und vor allem ANWENDBAR zusammen.

    Was hältst du von Granatapfel (Extrakt) als ein weiterer „Keypoint“ hinsichtlich diverser Tumorentitäten?
    Du hattest da ja auch mal einen sehr umfangreichen Post zu gebracht.

    Und bspw beim Prostata-Karzinom, was uns Männern ja hier im Westen zu 80-90% betreffen wird, sind die Daten hervorragend!
    Allerdings nicht nur da ….

    Das mit dem Magnesium als zweischneidiges Schwert ist neu für mich …. Bisher war das für mich so eine omnipotente Waffe gegen nahezu alles 🙂 zumindest hatte ich als einem der wenigsten Stoffe kaum negative bzw. keine negativen Studien hinsichtlich Overall survival oder auch Morbidität im Kopf.

    1. Hallo Doc,

      vielen Dank für dein positives feedback.

      Das Problem – das ich sehe – ist, dass viele Arbeiten Wirkungen beschreiben in Zellkulturen und in Tieren. Wir haben nur sehr wenige Arbeiten am Menschen – wenn überhaupt.

      Das ist ein – in meinen Augen – großer Nachteil.

      Allerdings kann man Tiermodelle häufig sehr gut nutzen, um ein Fazit zu ziehen, zumindest hinsichtlich einer Tumorentwicklung. Stoff X bleibt Stoff X und Tumor ist Tumor, jetzt ungeachtet der spezifischen Unterschiede hinsichtlich des Immunsystems.

      Daher war meine Aussage hinsichtlich des Tumorwachstums und Magnesium auf folgende Arbeit bezogen:
      http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15607114

      Die duale Rolle betrifft viele essentielle Substanzen, da sie ja auch für den Tumor essentiell sind.
      Gerade Magnesium vermag wohl die Proteinsynthese zu steigern – zumindest in normalen Zellen.

      Ich mache mir auch Gedanken über die Aminosäure-Zufuhr während einer Krebserkrankung. Die Frage: Wäre es ratsam, womöglich nur die essentielle Menge zu sich zu nehmen und besonderes Augenmerk auf die Methionin-Restriktion zu legen? Oder schneide ich mir dann ins eigene Fleisch?

      LG, Chris

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