Erweiterungen im Konzept

Kräuter

Mittlerweile muss ich mir einige Sachen eingestehen. So hat sich die Vermutung erhärtet, dass pflanzliche Extrakte, also Wirkstoffe, womöglich deutlich stärker wirken als Mikronährstoffe wie Chrom etc., wenngleich sie natürlich für ein normales Funktionieren des menschlichen Körpers essentiell sind.

Für mich zeichnet sich also ein Bild, das immer klarer wird: Wir brauchen mehr konzentrierte Pflanzenextrakte in unserer Ernährung.

Konzentriert ganz einfach deshalb, weil’s eben nicht getan ist mit dem Kopfsalat und dem Apfel.

Das hatte der „Erfinder“ der paleo Ernährung, Boyd Eaton, vor einiger Zeit schon erwähnt. Er finde, man unterschätze die Rolle sekundärer Pflanzenstoffe bezogen auf die eigene Gesunderhaltung.

Beeren sind diesbezüglich schon vielversprechender. Wir müssen uns fragen, welche Substanzen in den Pflanzen denn eigentlich wirken, was fast unmöglich wird, wenn man den erstaunlichen Synergismus der Wirkstoffe berücksichtigt.

So kann ein Stoff deutlich potenter in einer Pflanze sein, im Vergleich zur isolierten Substanz.

Nach wie vor halte ich Gemüse in dieser Hinsichtlich nicht für ausreichend – ich werde mich in Zukunft vermehrt mit diesem Bereich beschäftigen, um auch dort „up to date“ zu bleiben und Erkenntnisse zu teilen.

Vorab halte ich fest an den genannten Substanzen:

  • Olivenblatt-Extrakt,
  • Grüntee(-Extrakt) – besser: Weißer Tee,
  • Granatapfel,
  • Kreuzblütler(-Extrakt): DIM, I3C, Sulforaphan.

Weiterhin werde ich naher Zukunft einen „guide“ veröffentlichen zur Aktivierung von AMPK mit Hilfe von „periodic under eating“ – dieses Konzept halte ich für sehr sinnvoll. Daher werde ich das von Ori Hofmekler bekannt gemachte Konzept, erklären und in mein Konzept einbauen.

Damit soll der Punkt „temporäre Kalorienrestriktion“ präzisiert und spezifiziert werden.

 

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6 Kommentare, sei der nächste!

  1. Grüntee senkt einen wichtigen Stoff (T3 oder Testosteron?), schreibst du anderswo … wirkt der Extrakt anders?

    Was ist mit Wildkräutern?

    Da fällt mir ein: Gerne auch etwas zur Leber/Galle/Verdauung.

    Hungern & Training, Ori Hofmekler, das klingt sehr gut – ja, bitte mehr davon!

    Tipp, neue Kategorien, da ja noch mehr dazu kommt
    . AMPk
    . Pflanzenextrakte
    . Kalorienrestriktion

    1. Ja – in der Tat ist es so, dass Grüntee einige Aspekte des T-Haushaltes verändert.

      Insgesamt aber überwiegt die protektive Wirkung von u.a. EGCG der (vermuteten) negativen Wirkung bei weitem.

      Wildkräuter werde ich bestimmt auch mit einbeziehen in Zukunft.

      Von den von dir genannten Dingen wirst du in Zukunft mehr hören 🙂 Wenngleich ich schon sehr vieles davon hier angesprochen habe.

      Was meinst du mit „Kategorien?

  2. Ich bin sehr gespannt und freue mich darauf!

    Periodic Undereating klingt stoffwechselphysiologisch sehr interessant.

    Bei den Beeren bin ich auch bei Dir! Denke dass zu Blaubeeren zu der illustren Liste durchaus noch hinzufügen kannst/wirst.
    Imho gelten sie insbesondere in Bezug auf BrainHealth/Cognitive Function als das Nonplusultra (kann die Effekte bestätigen bezogen auf bio Heidelbeeren)
    Und lecker sind sie auch ! 😉

    1. Freut mich zu hören, Doc!

      Ja, das Thema ist sehr interessant.

      Und: Ja, Beeren scheinen nicht nur äußerst gesund zu sein, sondern schmecken sogar sehr gut. Da gönne ich mir doch ab und zu sogar mal einen schwarzen Johannisbeersaft 🙂

  3. Schau:

    Veröffentlicht am September 22, 2014 von edubily1 • Veröffentlicht in Uncategorized • 4 Kommentare

    Die Kategorien sind rechts zu sehen und im Menü auswählbar.

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