Empfehlungen

Normalerweise sehe ich im Erteilen von Ratschlägen oder Aussprechen von Empfehlungen wenig Sinn. Das liegt zum einen an der Komplexität der Welt, nach dem Motto, es gibt kein „one size fits all“ Konzept. Zum anderen aber auch an der Tatsache, dass ich nicht für dein Leben verantwortlich bin und auch nicht dafür verantwortlich gemacht werden möchte.

Wenn du den Karren also an die Wand fährst, dann ist das deine schuld, nicht meine. Stichwort Eigenverantwortung.

Da wir aber selten etwas von dem Begriff hören und er nicht von vielen praktiziert wird, distanziere ich mich zunehmend von ausgesprochenen Empfehlungen.

Dennoch sollten gerade Neulinge nicht im Stich gelassen werden – es sollte die Möglichkeit bestehen, sich an einer Richtlinie zu orientieren. Deshalb auch mein Beitrag „Konzept„.

Hier mal ein Basis-Konzept zur Supplementation: 

– Bedeutung der fettlöslichen Vitamin (an-)erkennen:

  • Vitamin A (> 10.000 IE)
  • Vitamin D

Man sollte immer messen und nach van Helden auffüllen. Generell könnte es sein, dass man selbst 10.000 IE braucht, um den Vitamin D – Wert zu halten (ich). Daher muss man auch nicht zurückschrecken bei solchen Dosen.

  • Vitamin E (Tocotrienole: 50 – 150mg)
  • Vitamin K

Ich persönlich nutze ein Produkt von LEF („Super K“), in dem 2g Vitamin K zu finden ist, in Form von Vitamin K1, K2-MK4, K2-MK7. Ich denke, dass man auch mit deutlich niedrigeren Dosierungen sehr gut fährt, wie beispielsweise 100-500mcg.

Bauarbeiter, die im Sommer täglich 10 Stunden arbeiten, 1-3x wöchentlich Leber essen, jeden Tag Eier einwerfen, die werden wohl nur Tocotrienole zuführen müssen, sofern persönlicher Bedarf besteht.

  • Zink

Auch hier gilt, dass man zuerst messen sollte. Ich denke aber generell, dass eine Dosis zwischen 25 und 50mg eine absolute Notwendigkeit darstellt. Man sollte das präferiert in organischer Verbindung zu sich nehmen, also -gluconat/-picolinat/-monomethionin.

  • Magnesium

Magnesium ist das Mineral, das sowieso niemand ausreichend im Blut hat. Man kann sich also gut und gerne mit 300-600mg eindecken. Perfektionisten, die ihren Mg-Spiegel auf >0.95mmol/L bringen möchte, brauchen spezielle Methoden, wie q4h und womöglich Weizenkleie, damit kein Durchfall entsteht. Ich persönlich denke, dass man gut fährt, wenn man im Schnitt 500mg Magnesium zu sich nimmt, auch hier präferiert als -citrat/-aspartat.

  • Arginin/Citrullin

Citrullin verschafft uns überall ein paar Prozent (mehr) Leistungsfähigkeit. Man braucht es nicht, aber wer sich konfrontiert sieht mit Stress und will gleichzeitig noch den Ironman rennen oder die Wiederholungszahl im Fitnessstudio steigern, der sollte Citrullin nutzen. 6-10g werden es richten.

Ansonsten sollten wir daran denken auch regelmäßig das Selen und das Jod zu überprüfen, die ja beide essentiell sind für das Funktionieren unserer Schilddrüse – Selen und Jod betrachte ich persönlich eher als Zutaten meines SD-Programms.

Insgesamt macht es Sinn, die einzelnen Substanzen hier zu ergänzen mit einem Multivitamin/mineral-Produkt – im Sinne eines Gleichgewichts, müssen wir nicht täglich hochdosiert NEM konsumieren, allerdings sollten gewisse Blutspiegel einfach stimmen. Es ist deine Aufgabe genau diese Tatsache zu gewährleisten.

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Ein Kommentar, sei der nächste!

  1. Also diese alle hier messen lassen im labor ??

    Und kann man sich das alles auf einmal reinwerfen oder gibts ne reihenfolge oder wie macht mann das am besten.

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