Frühstücken

Soll man frühstücken?

Ich könnte jetzt versuchen, diese Fragen wissenschaftlich zu beantworten. Aber das wäre endlos.

Daher appelliere ich an den gesunden Menschenverstand – den Appell kombiniere ich mit ein paar Bildern von afrikanischen Stammesmitgliedern, die sich morgens die Hähnchenreste vom Abend vorher teilen:

  • man braucht gar kein Frühstück
  • man frühstückt einen Eiweißshake

Frühstück brauchen nur drei Kategorien von Menschen: Die, die keinen Fettstoffwechsel haben, die, die mangelversorgt sind und (aber nicht zwingend!) Sportler, die abends hart trainiert haben.

Für den Rest der Bevölkerung gilt, dass man ruhig das nächtliche Wachstumshormon in den Morgen „ziehen“ kann, die freien Fettsäuren optimal nutzen und einfach verbrennen. Das äußert sich darin, dass man keinen Hunger hat.

Eine Tasse Kaffee tut’s dann auch.

Ich persönlich habe das jahrelang so gemacht, naja, etwas übertrieben… ich habe meistens erst nach 6 Uhr abends gegessen (nicht zu empfehlen).

Heute trinke ich einen Eiweißshake, Whey-Protein, von myprotein.

Ich denke, dass wir bioaktives Whey-Protein ruhig als „high tech“ Proteinvariante betrachten können, denn dort finden wir diverse Peptid-Fraktionen, die äußerst gesund sind, darunter diverse Globuline und auch Lactoferrin, was in Tieren u.a. das Krebswachstum hemmt.

Sinn von Lactoferrin etc. ist die Gesunderhaltung des jungen Kalbes, dessen Immunsystem noch nicht voll ausgereift ist und somit ein wenig „Starthilfe“ braucht. Dieses Prinzip kann man sich als bewusst-lebender Mensch zunutze machen.

Weiterhin zeigen diverse Arbeiten, dass bioaktives Whey effektiv die Glutathion-Spiegel in den Zellen anheben kann, was sehr wünschenswert ist, wie ich finde. Auf so ein Produkt gibt es bereits Patente.

Whey ist ein „sehr schnelles Protein“, das heißt, dass der Ofen nach maximal 2 Stunden aus ist. Jetzt kann man sich überlegen, ob man noch einmal etwas essen möchte oder eben nicht.

Dazu nehme ich i.d.R. noch Taurin und ZMA, also ZinkMagnesiumAspartat.

Hier liegt sowohl Zink als auch Magnesium in optimaler Bioverfügbarkeit vor.

ZMA ist ein Produkt, das ich jedem empfehlen kann, denn gerade Zink und Magnesium sind zwei essentielle Substanzen, die wir nicht einmal dann ordentlich zu uns nehmen können, wenn wir uns sehr bemühen.

Zink trägt u.a. dazu bei, gegessene (körperfremde) Proteine in körpereigene Proteine einzubauen. Der Großteil des menschlichen Organismus besteht aus Protein – man kann sich also vorstellen, dass es äußerst wichtig ist, dass unsere Proteinsynthese ordentlich funktioniert.

Ich kombiniere das meistens noch mit a) Olivenblatt-Extrakt und/oder b) einem Extrakt Artemisia dracunculus L., Estragon, das meine Insulin-Sensitivität verbessert.

Ich bin aber heute der Meinung: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.

Antioxidantien hin oder her, ich setze auf mein körpereigenes Glutathion etc. und die Effekte einer leichten (temporären) Kalorienrestriktion.

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4 Kommentare, sei der nächste!

    1. Hallo Michael,
      Chris bezieht sich dabei auf Wheyprotein, welches nicht wie üblich aus Süßmolke, sondern aus Sauermolke hergestellt wurde. Darin sind mehr bioaktive Stoffe, die deiner Gesundheit zuträglich sein sollen, enthalten.
      Grüße
      Axel

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